Copiapoa
Copiapoa kommen in Nord- und Mittelchile vor, wo wir die Atacama-Wüste, die trockenste Wüste der Welt, vorfinden. Der Name stammt von der Stadt Copiapó, in deren Nähe wohl eine größere Anzahl dieser Gattung zu finden sein soll. Die Tagestemperaturen liegen dort ganzjährig etwa 20 - 25 °C höher als die Nachttemperaturen. Im Winter liegt die niedrigste Nachttemperatur immer noch knapp über Null Grad, und tagsüber erwärmt es sich dann wiederum auf rund 22 °C. Da Chile bekanntermaßen auf der Südhalbkugel liegt, ist es dort Sommer, wenn wir uns hier mit Schal und Mütze dick einmummeln. Entsprechend haben Copiapoa und andere chilenische Kakteen eher im Spätsommer und Herbst ihre Hauptwachstumszeit. Daher sollte man sie in (unserem) Sommer trockener halten und ihnen dann auch Halbschatten geben. Ab Oktober bis ca. März werden sie dann, wie alle anderen Kakteen, trocken und kühl aufgestellt, jedoch etwas höher von der Temperatur, in etwa 8 - 12 °C oder leicht darüber. Sie sind also nicht ganz so kälteverträglich wie andere Kakteen. Das Substrat sollte auf jeden Fall mineralisch und sehr durchlässig sein. Es gibt eine ganze Anzahl von sammelnswerten Pflanzen, die alle mehr oder weniger in Gelbtönen blühen und zum Teil bis 1 m hoch werden können (in der Kultur wohl eher niedriger). Zum Glück gibt es aber auch wesentlich kleinere Vertreter dieser Gattung. Die Gattung unterliegt den CITES Anhang II-Bestimmungen.
30.10.2011
Copiapoa columna-alba (Best.-Nr. ....)
Durchmesser 3,5 cm


