Ernährungsfragen

Gesunde Nahrung ist für alle wichtig!

Über das richtige Substrat und die optimale Düngung wird viel geschrieben. Letztendlich muss man sich seine eigene Meinung bilden, wie bei allen anderen Dingen auch. Es gibt eben nicht das optimale Substrat oder die optimale Düngelösung. Bisher habe ich es mir einfach gemacht und meine Substrate (Erdmischungen) bei Kakteen Haage bestellt: Epiphytenerde für Blattkakteen aller Art einschließlich Weihnachts- und Osterkaktus. Die normale Kakteenerde, die dort schon viel besser ist, als jene aus dem Gartencenter. Sie ist sehr locker und enthält Bestandteile, wie Perlite und Blähschiefer. Rein mineralische Kakteenerde wiederum lieben eine ganze Reihe von Kakteen, und manchmal mische ich beide Erden im Verhältnis 1 : 1. Als Aussaatsubstrat habe ich bisher durchweg die Kakteenaussaaterde ebenfalls von Haage benutzt.

Gedüngt werden meine Kakteen in den Sommermonaten etwa alle 14 Tage mit dem Kakteendünger von Haage (wer hätte das gedacht ;-) ). Ich habe es schnell aufgegeben, bei jeder einzelnen Pflanze eine Strichliste zu machen, wann ich gedüngt habe. Es bekommen einfach alle was ab, und basta! Die Epis dagegen bekommen normalen Flüssigdünger für Blühpflanzen mit einem Anteil Guano. Da so viel über Baldrianblütenextrakt geredet wird, welcher die Blühwilligkeit enorm steigern soll, habe ich mir hiervon auch ein Fläschchen gegönnt (nicht gerade billig, aber extrem ergiebig - und ich sag jetzt auch nicht nochmal, woher ich ihn habe!) Bei fast jedem Düngen füge ich ca. 7 Tropfen mit einer Pipette dem Gießwasser (2-Liter-Kanne) hinzu. Auf das Ergebnis im nächsten Jahr bin ich mal gespannt. So, und zum Abschluss des Jahres, also im September, soll eine Kalidüngung die Pflanzen stärken. Hierbei handelt es sich um ein weißes Pulver, welches man im Gießwasser auflöst. Die Konzentration liegt bei 0,1 - 0,3 % (d. h. 1 - 3 Gramm je Liter).

Alles in allem will ich mit meiner obigen Beschreibung eigentlich betonen, dass man einfach etwas rumexperimentieren sollte, mit Gefühl zwar und einer gewissen Konsequenz. Also nicht heute so und morgen wieder anders. Man will ja schließlich registrieren, was die eine oder andere Vorgehensweise bringt. Sollte dann das gewählte oder auch selbst gemischte Substrat doch nicht das Wahre sein, kann man es beim Umtopfen im nächsten Jahr ja ändern. Dasselbe gilt für die Düngung. Öfter mal den Dünger wechseln, heißt die Empfehlung, damit es auch hier nicht zu einseitig wird. Generell heißt es bei der Düngung auch: Viel hilft nicht unbedingt viel! Manche Kakteen sind Schluckspechte (z. B. die Echinopsen mit ihren Riesenblüten oder die Opuntien, denn von nichts kommt nun auch wieder nichts!) und andere mögen es vielleicht nicht so reichhaltig. Also, wie heißt es so schön: Versuch macht klug.