Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch

Der tägliche Wahnsinn

Viele Blüten

Gestern sind bei schönstem Sonnenschein ganz viele Echinopsis- und Trichocereus-Hybriden-Blüten aufgegangen. Heute dann bei knapp 14° und Regen der nächste Schwung. Ich komme kaum nach, die Blütenpracht zu dokumentieren. Dennoch hier ein paar Blüten im Überblick.

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Einiges mußte ich in den letzten beiden Tagen lernen:

  • Man sollte nie glauben, endlich fertig zu sein 
  • Blüten öffnen sich grundsätzlich nicht, wenn Besuch im Gewächshaus ist
  • Die Batterien der Kamera sollten aufgeladen sein
  • Der Platz für den Kaffee sollte nicht mit Kakteen zugestellt sein

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Von Elke Seidel

Fette Knospen

Vor 2 Tagen noch war es eine fette Knospe, gestern nun ist sie erblüht, die Echinopsis-Hybride von Herrn Wessner 10-2006:

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Die ersten Bestäubungen sind bereits gemacht. Als Mutterpflanze habe ich Chamaecereus-Hybriden verwendet. Die kleinen Kakteen sind sehr apart und schon nach kurzer Zeit blühfähig. Es ist immer spannend, wenn sich die ersten Blüten öffnen: Ist es eine gute oder eine schlechte Hybride geworden?

Von Elke Seidel

Wasser - Dünger

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So schön können Hybriden sein. Diese ist eine Lobivia-Hybride aus dem Chiemgau.

Gestern habe ich nach ein paar Tagen der Abwesenheit alle Pflanzen gegossen. Eine Tagesarbeit! Mittlerweile kommt das Wasser wieder aus der Regentonne, wobei mir natürlich die möglichen Mückenlarven ein wenig Sorge machen. Deshalb werde ich die Tonnen wieder mit einigen Tropfen Neudomück anreichern, was nach meinen Erfahrungen die Plage ziemlich eindämmt. Auch ein Eßlöffel eines ganz normalen Eisendüngers für den Rasen soll hier Wunder wirken und zudem das Wasser etwas ansäuern. Die Pflanzen sollen dadurch eine gesunde grüne Epidermis erhalten. Dies konnte ich leider noch nicht ausprobieren, weil der Eisendünger gerade auf dem Rasen verstreut wurde. Ich konnte den Eßlöffel nicht rechtzeitig abzwacken ;-)

Meine Düngung in diesem Jahr sieht bisher in etwa folgendermaßen aus: Nach dem ersten Angießen erfolgte beim zweiten Gießen eine Anreicherung des Gießwassers mit Vitanal. Die nächsten Male habe ich zumindest die Sämlinge wiederum mit Vitanal gegossen. Nun ist aber auch hier mein Vorrat zu Ende, so dass ich mir etwas anderes einfallen lassen mußte. Zum Glück gibt es in unserem Raiffeisenmarkt das Produkt Wuxal Super mit einem höheren Stickstoffgehalt. Diesen benutze ich nunmehr nur für die Sämlinge, damit diese etwas schneller wachsen können. Für die blühfähigen Großpflanzen bin ich auf das Kakteensalz der Firma Schwarz aufmerksam gemacht worden. Er heißt Sukkoflor super und ist hoffentlich auch Super. Außerdem ist mir von einem Kakteenfreund noch ein weiterer Spezialdünger zur Verfügung gestellt worden, den ich dann im Anschluß nehmen werde. Allerdings denke ich, das es erst im nächsten Jahr nötig sein wird, ihn anzubrechen.

Von Elke Seidel

Jetzt geht die Party richtig los

Täglich öffnen sich neue Blüten. Mit dem Fotografieren komme ich gar nicht nach. Die Chamaecereus-Hybriden beginnen mit ihrer Blüte, auch die ersten Thelocacteen sind dabei. Die Trichocereus-Hyriden haben pralle Knospen und so geht es weiter. Einige Fotos sind wieder hochgeladen: Ariocarpus, ChamaecereusThelocactusAdenium. Sobald ich es schaffe, gibt es Nachschub.

Von Elke Seidel

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Manchmal treibt es mich sehr früh aus dem Bett. Da gibt es noch so viel zu tun. Leise, um niemanden zu wecken, schleiche ich mich an den Computer und tippe vor mich hin. Heute hat die Zeit gereicht, endlich ein paar neue Fotos hier einzustellen. Die Seiten Echinocactus, Echeveria und Mesembs sind mit einigen neuen Bildern gefüllt. Es stehen aber noch viele weitere Fotos in der Warteschleife. Die Zeit hat auch gereicht, kurz vor Ende dieses Monats noch ein "Bild des Monats" einzustellen. Den Ruhm hat dieses Mal eine winzige Mammillaria longiflora eingestrichen, die knapp 2 Jahre alt ist und schon so schön blüht. Die selbst ausgesäten Mammillarien machen ohnehin große Freude, weil sie einfach nett anzusehen sind. Auch die größeren Mammillarien blühen bereits, was das Zeug hält. Ich komme mit dem Fotografieren wirklich nicht nach.

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Zurzeit ist im Gewächshaus Hochbetrieb. Es wird ständig umgeräumt und optimiert, denn schließlich müssen sowohl die Sämlinge als auch die Neuerwerbungen optimal untergebracht werden. Und bei den vielen Sonnenstunden der letzten Apriltage war es auch schon ganz schön heiß im Haus, so dass nun auch wieder häufiger gegossen und natürlich auch gedüngt werden muß. Mittlerweile steht alles, was nicht unbedingt im Gewächshaus bleiben muß, draußen unter dem Dach oder auf dem Regal.

Von Elke Seidel

Aufgeräumt und angegossen

Nachdem in den letzten Tagen sich häufiger die Sonne gezeigt hat, habe ich jetzt alle Pflanzen an ihren endgültigen Standort gestellt und komplett angegossen. Das war ganz schön mühselig, aber letztendlich habe ich irgendwie alles, was ins Gewächshaus soll, auch dort unterbekommen. Wer kennt das nicht: Man redet sich gut zu, dass ja nicht alles überlebt, immer mal eine Pflanze fortgeworfen werden muß, Sämlinge nicht wachsen werden, vor allem später auch bei den Hybriden eine starke Auslese stattfinden wird. Dies alles soll uns darüber hinwegtäuschen, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Irgendwie haben wir viel zu viele Pflanzen gehortet;-) Aber letzten Endes stimmt es ja auch: Es wird eine Auslese stattfinden, gerade was Echinopsishybriden angeht. Da wird sicher nicht jede Pflanze eine tolle Blüte hervorbringen. Und es sind ja auch noch einige doppelt und dreifach vorhandene Mammillarien da, die man notfalls noch verkaufen könnte. Solange es aber eben so geht mit dem Platz, wird erstmal alles behalten. Schließlich sind es die selbst ausgesäten Mammillarien, die gerade jetzt in der blütenarmen Jahreszeit schon so viel Freude mit ihrem Blütenflor machen. Und auch der Glandilucactus blüht schon (auch wenn er ganz hinten steht und man ihn sich nur von der Leiter aus ansehen kann, aber egal!). Hatte ich schon erzählt, dass ich dieses Frühjahr so viele verschiedene Notocactus-Arten ausgesät habe? Die sind sooo schön und - man glaube es oder nicht - sie keimen wie verrückt. Aber das soll mich heute noch nicht belasten, schließlich hat ja alles noch seinen Platz gefunden, selbst mein Korbsessel zum Ausruhen nach getaner Arbeit.

Von Elke Seidel

Es tut sich was

Zurück aus dem Osterurlaub in Barcelona führte mich natürlich mein erster Gang ins Gewächshaus. Trotz immer noch eisiger Temperaturen in Deutschland (bei Ankunft waren es gerade mal 2 °C, während wir BCN bei rund 20 °C verlassen hatten), hat sich bei etlichen Mammillarien und Turbinicarpen im Gewächshaus blütentechnisch schon einiges getan. Demzufolge muß es in der Woche meiner Abwesenheit hier auch sonnig gewesen sein, denn das Min-Max-Thermometer zeigte Höchstwerte von 52 °C !!! an und Minimalwerte von 5,8 °C. Einigen Conophyten auf dem obersten Regalbrett scheint diese extreme Hitze nicht so gut bekommen zu sein, aber alle anderen Pflanzen sind anscheinend noch gesund und munter. Nun kann auch wieder aktiv gelüftet werden, die Fenster gehen ja ohnehin von alleine auf, aber es macht schon einen Unterschied, ob nur die 4 großen Fenster geöffnet sind oder auch die Eingangstür.

Zwischenzeitlich habe ich auch die Lobivien, Mediolobivien, Rebutien, Sulcorebutien und Echinocereen an ihren endgültigen Standort ins Freie geräumt. Im Gewächshaus muß nun noch einiges wieder umgeräumt und gegebenenfalls noch umgetopft werden, bevor es dann in den nächsten Tagen, wahrscheinlich sogar schon morgen, das erste Mal richtig Wasser gibt. Zuvor habe ich mit der Schlauchdusche kräftig genebelt, was aber sicher kaum etwas bewirkt hat, denn das Wasser verdunstet ja bei Sonnenschein extrem schnell. Einige Pflanzen haben sich durch die extreme Hitzeeinwirkung wunderschön rot verfärbt, was ja bekanntlich ein Schutz gegen zu große Hitze ist. Da es aber ab nächste Woche zögerlich wärmer - sagen wir besser: milder - werden soll, denke ich, dass es allmählich Zeit wird, mit Wassergaben zu beginnen. Viele sind ja schon fleißig dabei, aber bisher schreckten mich die tiefen Nachttemperaturen noch ab.

Im Urlaub in Barcelona habe ich natürlich auch fleißig die Gärten besucht und Pflanzenfotos gemacht. Dort gibt es einen für Sukkulentenliebhaber sehr sehenswerten Botanischen Garten sowie einen großen Kakteen- und Sukkulentengarten direkt oberhalb des Containerhafens. Dort sind überwiegend verschiedene Opuntien, Echinopsen und Trichocereen, Aloen und Agaven, Mittagsblumen und sehr viele Euphorbien frei ausgepflanzt. Palmen selbstverständlich ebenfalls. Dazwischen die eine oder andere Pflanze, die mir namentlich nicht viel sagt. Zwei Fotos will ich hier schon einmal zeigen. Zum einen eine wunderschöne Mittagsblume (Carpobrotus quadrifidus) mit einem Blütendurchmesser von bestimmt 8 - 9 cm. Weiterhin eine Gruppe Aloen (A. ferox?) in voller Blüte.

BCN_Carpobrotus_quadrifidus.jpg

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Von Elke Seidel

Frisch gewagt ist halb gewonnen

Ich habe mich heute gewagt, einen großen Teil der Lobivien ins Außenregal zu stellen. Es war absolut toller Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Soweit mir der Wetterbericht sagt, soll es zwar wieder kühler werden am Wochenende, aber die Nachttemperaturen sollen bei plus 4 °C liegen. Leichter Regen wird wohl auch kommen. Solange sich das so im Rahmen hält, vertraue ich darauf, dass die Pflanzen das ab können. Angegossen habe ich sie noch nicht. Notfalls sind es nur wenige Meter bis ins Gewächshaus. Allerdings habe ich dort heute ordentlich umgeräumt, die guten Trichos nach links, die "anderen Sukkulenten" - überwiegend Lithops und meine diversen Adenien - nach rechts. Ordnung muß schließlich auch sein. Ich hoffe und vertraue einfach mal darauf, dass es nicht mehr so arg weit unter Null geht.

Für das kommende Wochenende habe ich mir meine Aussaat vorgenommen. Die Astrophytum-Samen für den Aussaatwettbewerb im Kakteenforum sind auch heute angekommen, das passt also gut.

Von Elke Seidel

Temperaturanstieg

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So gesehen am 2. März 2013 im Gewächshaus. Die Nachttemperaturen sind natürlich immer noch frostig, aber wenn die Sonne scheint, dann gibt es keinen Zweifel, dass der Frühling bald kommt. Eine hübsche Blüte hat sich auch bereits entfaltet. Es handelt sich um eine Nananthus spec.:

Nananthus_Pampoenpoort_2013_03.jpg

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Der Blütendurchmesser beträgt nur 2 cm. Die Lithops beginnen auch, sich zu teilen. Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge blühen um die Wette und die Vögel suchen Nistmaterial. Wieder mal ein Winter geschafft!

Von Elke Seidel

Samen geerntet

Heute habe ich von einem Notocactus eugeniae reichlich Samen geerntet. Die Blütenreste hingen den ganzen Winter über an der Pflanze und ich hatte schon Angst, dass die Pflanze Schaden nimmt durch Fäulnis. Heute konnte ich endlich die Reste leicht abzupfen. Ich hatte mich schon gewundert, dass der Notocactus, ein Einzelexemplar dieser Art, jedoch in dichter Nachbarschft zu anderen Notocacteen, übehaupt Samen angesetzt hat. Ob es sich um eine Hybridisierung handelt, wird sich zeigen. Eine Anfrage in meinem Kakteenforum ergab, dass auch andere ähnliche Erfahrungen mit dem Samenansatz bei Einzelpflanzen gemacht haben. Letztlich fand ich auf der Seite internoto.de die Bestätigung: Dort steht sinngemäß, dass die Befruchtungsverhältnisse nicht bei allen Arten eindeutig geklärt seien und es sowohl selbststerile als auch selbstfertile Arten gäbe. Das ist übrigens die Mama - oder das sind die Eltern, je nachdem, ob selbstfertil oder Hybridisierung;-) :

Notocactus_eugeniae_Nr1283_2012_2HP.JPG

 

Von Elke Seidel