Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

Schlagworte:

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Tagebuch (Schlagwort: adenium)

Winterzeit

Hier ist ja lange nichts geschrieben worden;) Diesen Herbst habe ich etwas unglücklich eingeräumt, so dass einige Kakteen draußen bleiben mussten. Ganz ehrlich hatte ich gehofft, dass auch in diesem Winter die Temperaturen nur so um die Null Grad herumdümpeln. Aber momentan sind die Nachttemperaturen bei etwa minus 5 °C und auch tagsüber ist "all überall auf den Tannenspitzen" Raureif zu bewundern. Tja, ich kann es nicht ändern, die Kandidaten, die es nicht bis ins Gewächshaus schaffen konnten, müssen da jetzt durch. Wahrscheinlich werden es nicht alle überleben. Auf Einzelschicksale kann ich leider keine Rücksicht nehmen.

In diesem Winter wollte ich auch mal versuchen, die (wärmeliebenden) Adenien und Plumeria/Frangipani-Pflanzen im Gewächshaus zu belassen. Mittlerweile wachsen die Pflanzen in die Höhe und nehmen dann im Wohnhaus ziemlich viel Platz weg. Menschen wollen es ja schließlich auch schön haben, nech? Dafür haben einige meiner Geranien und Duftpelargonien ein Plätzchen im Gewächshaus ergattern können - die Glücklichen. Frösteln dort jetzt vor sich hin. Leider muss ich feststellen, dass es genau dort, wo die Discocacteen ihren Platz haben, Tiefsttemperaturen von plus 4,5 °C herrschen. Das ist nicht so gut. Soweit mir bekannt ist, mögen auch Discocacteen eher 15 °C. Bisher konnte ich sie zwar gut im GWH überwintern, obwohl es dort deutlich unter 10 °C wird, aber 4,5 °C halte sogar ich für bedenklich. Momentan habe ich sie mit etwas Papier (Seidenpapier aus dem Schuhkarton) abgedeckt.

Ein einzelnes Pflänzchen einer (eines?) Mesembs blüht auf der unteren Regaletage seit Tagen munter vor sich hin. Leider kann ich die Blüte immer nur von außen betrachten und kein Foto machen. Ich wundere mich ohnehin, dass es MIR gelungen ist, die Pflanze unter meiner Obhut zum Blühen zu bringen. Manchmal hilft Nichtstun da wohl weiter.

Viel bin ich momentan in Sachen Kaktus & Co. nicht aktiv. Immerhin habe ich einige alte Fotos im PC umsortieren können, was dann doch wieder Lust auf den nächsten Sommer gemacht hat. Darüber hinaus habe ich mir die aktuellste Sonderpublikation der DKG für Mitglieder "Eriosyce" bestellt. Allein schon wegen dieser Sonderpublikationen lohnt sich ja die Mitgliedschaft in der DKG. Auch die monatlichen KuaS-Hefte sind immer wieder interessant zu studieren.

Von Elke Seidel

Pudelnass

In Anbetracht der leicht steigenden Temperaturen, die für die nächste Woche (meiner Abwesenheit) vorhergesagt werden, habe ich heute so gut wie alle Kakteen durchgegossen. Dies jetzt bereits zum zweiten Mal in diesem Frühjahr. Alle Adeniumpflanzen sind nun auch aus dem Winterquartier ins Gewächshaus oder zumindest ins warme Wohnzimmer umgezogen. Dank meiner neuen großen Schalen, die ich mir letztes Jahr zugelegt hatte, konnte ich nun bequem den Kakteen ein Fußbad gönnen. Wieviel Wasser genau ich in die großen Schalen füllen muss, damit alle Pflanzen genug Feuchtigkeit abbekommen, das muss ich noch austesten. In 10 Tagen bin ich wieder zu Hause und hoffe, dass bis dahin die Freiluftsaison begonnen hat. Dann können auch die Tomaten und andere Kübelgewächse auf die Terrasse umziehen, so dass ich hoffentlich endlich wieder den Mittelgang frei betreten kann. In einem Anflug von besonderer Kühnheit habe ich die drei Passiflora-Pflanzen heute nach draußen in einen großen Kübel gepflanzt. Allerdings haben sie vorsichtshalber noch eine Vliesummantelung gegen kühle Nächte bekommen. Spätestens, wenn die Tagestemperaturen stabiler werden, steht mir eine Mammutstrecke an Umtopfarbeiten ins Haus. Es gibt eine ganze Menge Sämlinge, die ihren Aussaatschalen entwachsen sind und pikiert oder in einzelne Töpfchen verpflanzt werden müssen.

Von Elke Seidel

Es ist nicht zu leugnen

Aber der Herbst kommt mit Riesenschritten. Die ersten Pflanzen haben das Gewächshaus verlassen und einen Platz im Wohnhaus gefunden. Dabei handelt es sich um die Frangipani/Plumeria-Bäumchen und um Adenien. Zwar stehen beide noch voll beblättert da, aber durch die schon kühleren Nächte konnten sie (die Plumeria) nicht mehr im Freien bleiben und die Adenien nahmen im Gewächshaus auch nur wertvollen Platz weg.

Jetzt muss noch einmal mit Kalidünger und dem einen oder anderen Insektizid durchgegossen werden, dann steht dem weiteren Einräumen nichts mehr im Wege. Ich räume gerne schon etwas früher ein, damit ich nicht später im Oktober bei merklich kühleren Temperaturen und womöglich heftigem Regen gezwungen bin, rasch zu handeln. Die Tür des Gewächshauses kann aber - hoffentlich - noch lange geöffnet bleiben.

Was fange ich dann nur mit der vielen freien Zeit an?

Von Elke Seidel

Ende der Sommersaison

Nach dreimonatiger Sommerpause melde ich mich hier zurück. Nach und nach werde ich meine restlichen Fotos vom Sommer hochladen. Irgendwie hat es bisher einfach nicht geklappt damit. Immer war irgendetwas anderes zu tun.

Seit ein paar Tagen sind die meisten Pflanzen im Gewächshaus einquartiert, denn jetzt wird es allmählich ungemütlich draußen. 95 Töpfe mit Adenium sind ins Wohnhaus gewandert, ebenso wie etliche Plumeria-Pflanzen. Auch die beiden Pilosocereus azureus stehen schon im "warmen" Winterquartier.

Von Elke Seidel

Jetzt geht die Party richtig los

Täglich öffnen sich neue Blüten. Mit dem Fotografieren komme ich gar nicht nach. Die Chamaecereus-Hybriden beginnen mit ihrer Blüte, auch die ersten Thelocacteen sind dabei. Die Trichocereus-Hyriden haben pralle Knospen und so geht es weiter. Einige Fotos sind wieder hochgeladen: Ariocarpus, ChamaecereusThelocactusAdenium. Sobald ich es schaffe, gibt es Nachschub.

Von Elke Seidel

Frisch gewagt ist halb gewonnen

Ich habe mich heute gewagt, einen großen Teil der Lobivien ins Außenregal zu stellen. Es war absolut toller Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Soweit mir der Wetterbericht sagt, soll es zwar wieder kühler werden am Wochenende, aber die Nachttemperaturen sollen bei plus 4 °C liegen. Leichter Regen wird wohl auch kommen. Solange sich das so im Rahmen hält, vertraue ich darauf, dass die Pflanzen das ab können. Angegossen habe ich sie noch nicht. Notfalls sind es nur wenige Meter bis ins Gewächshaus. Allerdings habe ich dort heute ordentlich umgeräumt, die guten Trichos nach links, die "anderen Sukkulenten" - überwiegend Lithops und meine diversen Adenien - nach rechts. Ordnung muß schließlich auch sein. Ich hoffe und vertraue einfach mal darauf, dass es nicht mehr so arg weit unter Null geht.

Für das kommende Wochenende habe ich mir meine Aussaat vorgenommen. Die Astrophytum-Samen für den Aussaatwettbewerb im Kakteenforum sind auch heute angekommen, das passt also gut.

Von Elke Seidel

Nichts Neues - nur kalt

Auch wenn es nicht viel zu berichten gibt, möchte ich die Einträge hier nicht wieder so lange schleifen lassen. Deshalb ein kurzes Wort zum Donnerstag. Kalt ist es draußen - also wenigstens für meine verpäppelten Verhältnisse: Minus 7 °C. Natürlich kann dadurch der Schnee nicht wegtauen und die Sonne fehlt auch seit mindestens 10 Tagen. Abwarten ist angesagt. Nächste Woche sollen es dann aber plus 9 °C geben. Das wird ein Fest!

Zurzeit katalogisiere ich mein bisher eingegangenes Saatgut und schreibe schon einmal die passenden Schildchen. Meine Pläne sind, im Februar mit dem Umtopfen einiger Sämlinge vom letzten Jahr zu beginnen. Die hatte ich im letzten Herbst nicht mehr geschafft. Dann werde ich höchstwahrscheinlich schon recht bald die ersten Adeniumsamen aussäen. Wenn ich dann schon einmal dabei bin, werden auch noch Lithopssamen gesät, die besser keimen, wenn die Temperaturen nur so um die 20 °C sind. Hier ist insbesondere die Aussaat der Lithops verruculosa "Rose of Texas" mit roter Blüte zu erwähnen. Die Samen gab es über einen Deal im Kakteenforum. Dort werden wir darüber berichten. Bisher haben die Aussaaten der anderen Lithopsfreunde jedoch ernüchternde 0 Prozent Keimrate ergeben. Vielleicht taugte der Samen nichts (ist "taub") oder man muß einfach noch länger mit der Aussaat warten. Man steckt nicht drin. Die "richtige" Aussaat der Kakteensamen soll dann etwa Anfang bis Mitte März erfolgen.

Von Elke Seidel

Mann, ist die dick, Mann!

In diesem Tagebuch-System muß man ja immer eine Überschrift eingeben. Manchmal fällt mir da nichts Sinnvolles ein, aber diesmal trifft es die Sache auf den Punkt. Wie Ihr sicher gelesen habt, habe ich in meinem Lieblings-Kakteenforum wieder am Weihnachtswichteln teilgenommen. Schon im letzten Jahr wurde ich wunderschön bewichtelt, in diesem Jahr bekam ich von einer anderen Adenium-Liebhaberin nun diese tolle und überaus große Adenium obesum-Hybride als Wichtelgeschenk.

Adenium_Lorraine_Wichtel2012_01.jpg

Da ist mir wirklich sofort der bekannte Spruch in der Überschrift durch den Kopf gegangen. Um mal die Größenverhältnisse zu verdeutlichen: Die Pflanze mißt von Topfoberkante bis zur Spitze 28 cm, einschließlich der Wurzel ist sie 40 cm hoch. Der Umfang des Caudex beträgt etwa 27 cm, je nachdem, wo man mißt. Die Pflanze samt Substrat und Topf, aber ohne Wasser, wiegt 4,8 kg. Das ist ein Lechuza-Topf (ein Bewässerungssystem in etwa wie Hydrokultur mit Blähton, nur etwas moderner). Als Substrat habe ich eine Mischung aus Pon (das ist das Substrat der Firma Lechuza) und humoser Kakteenerde (Mischung aus Kakteenerde von Compo und viel Bims) benutzt. Gegossen wird die Pflanze erst wieder im Frühjahr, wenn sie auszutreiben beginnt.

Ansonsten noch kurz der alltägliche Wetterbericht: Es hat über Nacht geschneit und schnippelt noch immer. Schneehöhe nicht vergleichbar mit Bayern & Co., aber für unsere Breiten reicht's, so dass geschippt werden muß. Der Wetterbericht verspricht ab Freitag allerdings 8 °C über Null! Das läßt doch hoffen. (Ich erinnere: Schnee ist nicht mein Ding!) Im Gewächshaus war es heute Morgen recht dunkel, so dass ich vorsichtig mit einem weichen Besen etwas Schnee vom Dach geholt habe. Auch das Frühbeet habe ich freigefegt. Weihnachten noch und Sylvester, dann 31 Tage lang den Kaugummi-Januar ertragen, und dann hoffe ich mal doch auf die allerersten Krokusse.

Von Elke Seidel

Erste Blüten und Ausräumstreß

Mit voller Wucht trifft uns zurzeit der Frühlingsbeginn. Seit einer Woche klettert das Thermometer tagsüber auf etwa 20 °C, die Nächte bringen uns noch 6 °C. Der Himmel ist blau, die Sonne knallt bereits. Entsprechend fangen die ersten Pflanzen an, Knospen zu treiben und einige Mammillarien blühen gar schon. Beispielsweise hier diese Mammillaria zacatecensis:

Mammillaria_zacatecensis_Nr483_2012.jpg

Nach und nach habe ich fast alle Pflanzen auf der Terrasse und in den Frühbeeten deponiert und natürlich auch kräftig angegossen. Trotz Beschattungsmaßnahmen und Belüftung der Frühbeete hat die eine oder andere Pflanze doch einen leichten Sonnenbrand erlitten oder zeigt einen blassen Scheitel, was meines Erachtens ebenfalls der plötzlichen Sonneneinstrahlung zu "verdanken" ist. Vielleicht haben die Pflanzen aber auch das Einsprühen mit Kiron in Verbindung mit der zunehmenden Sonne nicht so gut vertragen. Die Trichos scheinen da besonders empfindlich zu reagieren. Nicht umsonst heißt es ja, dass die eher nackten Pflanzen - mit einer grünen Epidermis - eher halbschattig stehen wollen und die dicht behaarten die volle Sonne vertragen (schließlich schützen sie sich ja mit dem dichten Dornenkleid vor zu viel Sonne).

Weiterhin habe ich meine drei Adenien in den letzten Tagen in ein selbstgemachtes Lechuza-System umgetopft. Mehr dazu gibt es hier zu lesen. Anschließend habe ich die langen Triebe abgeschnitten und hoffe nun, dass die Pflanzen sich bald verzweigen:

Adenium3_beschnitten2012.jpg

Weiterhin habe ich schon vergangenen Sonntag viele neue Adeniumsamen ausgesät und mich auch an die Aussaat von Plumeria (Fragipana) gewagt. Hier allerdings "nur" 15 Korn, die Pflanzen werden doch bedeutend höher, als die Adenien. Manchmal ist es ja schon merkwürdig, wie man auf Dinge aufmerksam wird. Im Falle von Fragipana hat mich ein Roman darauf gebracht (Das Orchideenhaus), in dem von dem betörenden Duft der Fragipana-Blüten geschwärmt wurde. Natürlich gibt es auch Händler, die gleich beides anbieten, Adenium- und Fragipana-Samen. Zum Beispiel der Exotenversand (Kaufabwicklung einwandfrei, schnell und reibungslos. Keimrate bleibt noch abzuwarten).

Von Elke Seidel

Adenium im Vergleich

Heute konnte ich einen ersten Vergleich anstellen zwischen meiner Adeniumpflanze, die ich in das Lechuza-System gepflanzt habe und ihren beiden gleichaltrigen Geschwistern, die in Kakteenerde kultiviert werden. Das Lechuza-Pon (so heißt das Granulat) ist mit einem Langzeitdünger vorgedüngt. Die Normalos wurden mit Vitanal ernährt. Fazit: Die Pflanze im Lechuza-Topf hat zunächst kaum Blattzuwachs bekommen. Dieser macht sich erst jetzt seit etwa 3 - 4 Tagen bemerkbar. Die beiden Geschwisterpflanzen dagegen haben schon frühzeitig damit begonnen, neue hellgrüne Blätter auszutreiben. Letztlich bestätigt sich wohl, dass im Lechuza-System der Caudex besser wächst und dicker wird. Das Vitanal, was ja eigentlich ein biologisches Hilfsmittel und kein chemischer Dünger ist, scheint bei den beiden anderen Pflanzen tatsächlich mehr das Längenwachstum zu beeinflussen. Weitere Informationen zu meinen Adenien gibt es hier: Adenium

Adenium_Vergleich_Pon_Erde.JPG

Jetzt noch die gute Nachricht: Es wird nun doch endlich Frühling. Heute ist es zwar bei uns noch stark bewölkt bei kaum mehr als 10 °C. Aber schon Morgen soll die Temperatur steigen und die Sonne sich zeigen und das Wochenende wird einfach nur bombastisch schön. Hoffentlich. Wetterfrösche können sich ja auch irren. Auf jeden Fall habe ich heute meine Regale auf der Terrasse abgeschrubbt und mit einer Folie überdacht. Einen Großteil der Pflanzen, auch die Echinopsis-Hybriden (bis auf die besonders teuren und wertvollen) habe ich nun ins Freie gestellt und mit dem Wasserschlauch abgespritzt und gegossen. Dieses Jahr hat das Ungeziefer im Winterlager ganz schön zugeschlagen. Neben einiger Schäden durch Spinnmilben sind mir auch Scharen von Wollläusen begegnet. Anscheinend stehen die Pflanzen doch zu eng im Winterlager, und natürlich war es zu lange viel zu warm. Die Pflanzen habe natürlich gegen Ungeziefer eingesprüht. Ich hoffe, es hilft.

Von Elke Seidel