Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: astrophytum)

Der Wind, der Wind,...

das himmlische Kind. Heute weht er auch in NRW ganz besonders kräftig. Aber "Xaver", wie das Orkantief genannt wird, tobt wohl vorwiegend im Norden. Auf jeden Fall habe ich aufgrund der schlechten Wettervorhersage (anscheinend soll es auch Schneefall geben) bereits gestern die letzten nicht-winterharten Kakteen aus dem Frühbeet ins Gewächshaus gestellt und dieses dann vorsorglich auch noch abgeschlossen.

Gestern bekam ich einige Astrophytum-Samen, die ich bestellt hatte. Bei den Notocacteen bin ich noch am überlegen, ob ich noch mehr aussäen will oder erst noch abwarte. Ausgesucht habe ich sie auf jeden Fall schon. Aber wie ich mich kenne, werde ich wohl nicht widerstehen können vor dem Angebot.

Von Elke Seidel

Themenflaute

Wie bei den Zeitungsredaktionen im Sommer, so ist bei mir gerade "Saure-Gurken-Zeit" angebrochen. Es gibt einfach nicht viel zu berichten, und um Fotos zu sichten oder gar noch welche aus dem Winterquartier zu machen, dazu fehlen mir im Augenblick sowohl die Zeit als auch die Lust.

Einmal täglich sause ich eben kurz ins Gewächshaus, um die letzte Nachttemperatur festzustellen - und damit sicherzustellen, dass der Heizlüfter richtig arbeitet - aber das war es dann auch schon. Vor ein paar Tagen bekam ich von einer Bekannten aus meinen Kakteenforum einen schon ziemlich gut bewurzelten Ableger der Epi-Hybride "Deutsche Kaiserin". Diese Hybride scheint so eine Art Urgestein bei den Epis zu sein und blüht überreich in rosa. Ich las, dass die Hybride wohl schnell braune Flecken bekommen soll. Das kann ich von meinem Exemplar allerdings nicht behaupten. Ganz im Gegenteil, der Ableger, der schon viele Triebe hat, sieht äußerst gesund und gut gepflegt aus. Als Substrat habe ich die Orchideenerde von Seramis gewählt. Das ist ein Gemisch aus den saugfähigen Seramis-Tonsteinchen und grober Pinienrinde. Somit hoffe ich, dass die Wurzeln viel Luft bekommen und durch die Seramis-Steinchen auch eine genügende Menge an Feuchtigkeit gespeichert werden kann. Allerdings habe ich die Pflanze nicht - wie bei Seramis üblich - in einem Übertopf ohne Abzugsloch stehen, sondern sie in eine breite Hängeampel gepflanzt. Das Orchideen-Granulat habe ich nur wegen der besseren Durchlüftung gewählt. Da die Pflanze im Moment ohnehin relativ trocken überwintert wird, kann es gut sein, dass ich das Granulat im Frühjahr noch einmal mit etwas normaler, humushaltiger Kakteenerde vermische, denn in solcher stand sie auch vorher schon.

Gleichzeitig bekam ich noch ein paar unbenamte Epi-Hybriden-Stecklinge. Diese sowie einige abgeschnittene Stücke meiner "Königin der Nacht" habe ich nun zum Bewurzeln in reinen, trockenen Vogelsand gestellt. Somit sollte eigentlich alles bis zum Frühjahr gut versorgt sein.

Die erste Samenbestellung habe ich auch schon wieder losgetreten. Allerdings werde ich mich in diesem Jahr ganz stark zurückhalten (müssen). Es sind lediglich ein paar Astrophytum asterias und deren Hybriden. Als nächstes werde ich wohl die Samenliste von INTERNOTO e. V. durchschauen. Dann warte ich geduldig auf die Samenliste der DKG, die wohl erst Ende Januar erscheint. Im letzten Jahr war sie auch mit einer langen Liste an Notocactus-Samen bestückt. Da ist immer etwas dabei, was einen Versuch wert ist.

Aber nun wünsche ich allen meinen stillen Mitlesern erst einmal einen schönen 1. Advent.

Von Elke Seidel

Frisch gewagt ist halb gewonnen

Ich habe mich heute gewagt, einen großen Teil der Lobivien ins Außenregal zu stellen. Es war absolut toller Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Soweit mir der Wetterbericht sagt, soll es zwar wieder kühler werden am Wochenende, aber die Nachttemperaturen sollen bei plus 4 °C liegen. Leichter Regen wird wohl auch kommen. Solange sich das so im Rahmen hält, vertraue ich darauf, dass die Pflanzen das ab können. Angegossen habe ich sie noch nicht. Notfalls sind es nur wenige Meter bis ins Gewächshaus. Allerdings habe ich dort heute ordentlich umgeräumt, die guten Trichos nach links, die "anderen Sukkulenten" - überwiegend Lithops und meine diversen Adenien - nach rechts. Ordnung muß schließlich auch sein. Ich hoffe und vertraue einfach mal darauf, dass es nicht mehr so arg weit unter Null geht.

Für das kommende Wochenende habe ich mir meine Aussaat vorgenommen. Die Astrophytum-Samen für den Aussaatwettbewerb im Kakteenforum sind auch heute angekommen, das passt also gut.

Von Elke Seidel

Beschäftigungstherapie

Bevor die Saison wieder richtig beginnt bin ich dabei, die letzten Fotos aus 2012 auf die Seite zu laden. Heute war ich fleißig und habe die Rubrik "Andere Sukkulenten" mit etlichen Bildern in den Untergruppen Echeveria, Mesembs und Sedum (Hauswurz) bestückt. Viele andere Kakteengattungen wurden im Verlauf der letzten Wochen bereits mit neuen Bildern gefüllt. Einige Sachen liegen noch auf dem Rechner und werden in den nächsten Tagen noch folgen.

Derweil beziehe ich bereits das Saatgut für die kommende Aussaatperiode. Heute sind ein paar Tütchen mit Sempervivum-Samen eingetrudelt. In Aussicht habe ich noch eine Lieferung an Adeniumsaatgut aus England und eine weitere Charge Adenium multiflorum von einem lieben Forumsmitglied. In ebendiesem Kakteenforum startet im März eine Aussaatchallenge, zu der ich mich angemeldet habe. Ein Jahr wird von den Challenge-Teilnehmern akribisch dokumentiert, wie die Samen der zur Aussaat kommenden Astrophytum asterias sich entwickeln. Natürlich startet jeder Teilnehmer unter den gleichen Voraussetzungen und mit der gleichen Menge an Samen aus ein und derselben Herkunft. Schummeln gilt nicht! Wird bestimmt spaßig.

Noch kurz der Wetterbericht: Um die minus 5 °C und etwas Schnee. Der Heizer im Gewächshaus hält eine Minimaltemperatur von 6,8 °C gut ein. Damit bin ich sehr zufrieden.

Von Elke Seidel

Tote Hose

Leider gibt es im Augenblick noch nicht viel zu berichten. Die Lichtverhältnisse für die Aussaaten sind schlechter geworden, nachdem seit zwei, drei Tagen das Wetter umgeschlagen ist von winterlich-sonnig auf usselig-naß. Ab und zu ein paar Schneeflöckchen, der Himmel entsprechend grau, dafür aber die Außentemperatur knapp über Null Grad.

Heute bekam ich noch einmal 40 Adenium-Samen, die ich am Wochenende aussäen werde. Wenn Zeit und Lust vorhanden ist, werden dann auch gleich noch ein paar Astrophyten und Mammillarien mit ausgesät. Die Lobivien werde ich wohl erst in einem Monat oder so auf die Erde bringen, weil sie anscheinend besonders lichthungrig sind und sehr schnell in die Länge schießen.

Bis dahin sind noch ein paar Tage Zeit und ich leg mich jetzt lieber mit einem Buch aufs Sofa und träume von meinem Gewächshaus.

Von Elke Seidel

Land unter - und anderes

Saemlinge_unter_Wasser_08_2011_01.jpg

So sahen meine Schalen mit Kakteensämlingen vor drei Tagen aus. Trotz einer einigermaßen dichten Folienabdeckung konnte ich nicht verhindern, dass die Wassermassen, die bei einem nächtlichen Gewitter herunterkamen, solch eine Überschwemmung in den Schalen hervorrufen konnten. Am nächsten Morgen war erst einmal Schadensbegrenzung angesagt, und der Ruf nach einem Gewächshaus war schon beinahe ein Schrei! Am meisten besorgt bin ich um die Astrophyten-Sämlinge, die mittlerweile 2 Jahre alt sind. Alle Schalen stehen jetzt im Wohnzimmer, aber trotz der Wärme und häufigeren Sonneneinstrahlung sieht das Substrat immer noch nicht trocken aus. Hoffentlich halten das die Wurzeln aus.

Einige Blüten-Highlights gab es in den letzten Tagen natürlich auch. Hier zum Beispiel eine schöne Echinopsis-Hybride und ein Astrophytum:

EH_242Pik_As_Nr423_05.jpg

Pik As

Astro_asterias_nuda_Nr1168_01.jpg

Astrophytum asterias nuda

Weitere Fotos habe ich in den entsprechenden Rubriken eingestellt. Im Moment bin ich dabei, die Homepage ein wenig auf- und umzuräumen. So habe ich die Rubrik "Ascleps" entfernt, da ich davon keine Pflanzen mehr besitze. Die Rubrik "Agaven, Aloen  Co." heißt jetzt "Andere Sukkulenten". Nachdem ich Ende des "Sommers" 2011 feststellen muß, dass die Kakteenvielfalt bei mir mal wieder stark angestiegen ist, habe ich unter "Kakteensammlung" einige zusätzliche Kakteengattungen eingefügt, die jetzt nach und nach mit Fotos bestückt werden sollen.

 

Von Elke Seidel

Astrophytum total

Heute habe ich einige meiner allerersten Astrophytum-Aussaaten aus 2009 in einzelne Töpfchen gesetzt. Es handelt sich dabei um Béguin-Hybriden, A. asterias Hybriden, A. myriostigma und andere. Neben den ungewöhnlichen Formen und Ausprägungen der Astrophyten macht es mir auch Spaß, sie auszusäen, weil sie ziemlich unkompliziert sind und schnell keimen. Schon nach 3 bis 4 Tagen sieht man die ersten winzigen Sämlinge aus dem Substrat herausschauen. Dass nun meine ersten ausgesäten Körnchen schon so weit sind, dass man von kleinen Pflänzchen sprechen sowie Dornen und Rippen und Beflockung sehen kann, macht mich richtig stolz. Auf der entsprechenden Seite im Untermenue Astrophytum habe ich eine Reihe von Bildern eingestellt. Große Astrophytum-Pflanzen, die bestimmt schon geschätzte 30 Jahre in Kultur stehen, haben es mir auf den diesjährigen Berliner Kakteentagen angetan. Auch diese Fotos will ich nicht vorenthalten und habe sie daher ebenfalls im Untermenue eingestellt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier und jetzt:

BK_Astro_01.jpg

BK_Astro_05.jpg

Das sind zwei von den großen Exemplaren, die von der Firma Haage und anderen auf den Berliner Kakteentagen ausgestellt wurden. Dagegen sind meine Sämlinge natürlich noch mickerig. Aber jeder fängt schließlich klein an:

Astro_Beguin_Hybride_Nr44_4.jpg

Astro_asterias_Hybriden_Saemlinge_01.jpg

 

Von Elke Seidel

Frühlingsanfang

Gestern war Frühlingsanfang und seit ein paar Tagen haben wir "Sonne satt". Den ganzen Tag sind die Frühbeetfenster offen, nachts natürlich wieder geschlossen. Nachts gehen die Temperaturen noch hart an die Null-Grad-Grenze. Deshalb habe ich bisher die Echinopsen abends wieder ins Haus geholt. Sämtliche Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Chamaecereus-Hybriden, Echinopsis-Hybriden habe ich heute durchdringend gegossen und gedüngt. Auch die Sämlinge haben eine halbe Portion Dünger abbekommen. Die Mammillarien stehen zwar noch im Winterlager, aber dort wird es allmählich auch immer wärmer, so dass ich sie vorsichtig und ganz leicht angegossen habe. Dabei sind mir an mehreren Pflanzen erste Knospen aufgefallen. Auch zwei meiner Echinofossulocacteen bilden zum ersten Mal Knospen aus. An den Echinopsen ist aber größtenteils noch nichts zu sehen. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen auch nachts über Null bleiben sollen, habe ich die Echinopsen nun wieder draußen gelassen, sie aber vorsichtshalber noch mit Zeitungspapier, Vlies und Noppenfolie geschützt.

Die Ariocarpen und Lophophoren habe ich nun ans sonnige Südfenster gestellt. Mit der ersten Wassergabe lasse ich mir aber noch etwas Zeit.

Von Elke Seidel

Lophophorablüte

Es hat sich ja nun mehr oder weniger ausgeblüht. Umso erfreuter war ich dieser Tage, als die Sonne auf meine Lophophora-Pflanzen hinter der Wohnzimmerscheibe schien:

Lophophora_williamsii_Nr040_Bluete01.jpg

Diesen Lophophora williamsii habe ich erst vor ein paar Wochen bekommen. Anscheinend gefällt ihm sein neues Zuhause.

Für die nächsten zwei bis drei Tage ist schönes Altweibersommerwetter vorhergesagt. Nachts 12 °C. Dennoch habe ich die Mammillarien alle ins Haus geholt. Da mach ich jetzt auch keine Kompromisse mehr, indem ich sie für die paar Sonnenstunden wieder in den Garten schleppe. Einige Sämlinge, die mir ganz besonders am Herzen liegen, habe ich auch schon im Haus: Ariocarpus-, Lophophora- und Astrophytum-Winzlinge, die ersten gerade mal ein paar Millimeter groß. Sie sollen auf jeden Fall überleben und keinesfalls einer frostigen Nacht geopfert werden. Noch stehen reichlich Echinopsis/Trichocereus-Sämlinge im Frühbeet. Bei ihnen bin ich eher leidenschaftslos. So nach dem Motto: Was sie nicht umbringt macht sie stark.

Von Elke Seidel

Falsche Jahreszeit

Irgendwie hat sich eine meiner Echinofossulocactus-Pflanzen wohl mit der Jahreszeit vertan. Eigentlich sollte sie im Winter blühen, sie beschert mir aber im Augenblick ihre erste Blüte. Weitere Knospen kommen auch noch nach. Ich liebe diese Kakteenart wegen ihrer gewellten Lamellen und freue mich deshalb besonders über diese erste Blüte:

 Echinofossulocactus_Mix_Bluete_Nr141_02.jpg

Da diese Pflanze aus einem Mix stammt und es wohl gerade auch bei den EFs recht viele Hybriden gibt, wage ich mich gar nicht erst an eine Bezeichnung, auch wenn Bedornung und Blüte auf anderen Bildern ähnlich aussehen.

Einige Echinofossulocactus-Sämlinge vom vergangenen Jahr für kleines Geld findet ihr übrigens hier;-))

Mit meiner Pikieraktion bin ich schon recht weit gekommen. Viele Restsämlinge sind verschickt worden. Besonders freut es mich, dass doch etliche von den ausgesäten Mammillaria-Arten etwas geworden sind. Hoffentlich überstehen sie diesen Winter und wachsen nächstes Jahr munter weiter. Nun warte ich noch auf eine Lieferung Substrat, damit ich auch die Echinocereus- und vor allem die Astrophytum-Sämlinge in mineralisches Substrat pikieren kann. Die kleinen Astros gefallen mir nämlich besonders gut.

Neu eingestellt: Blüte der Aloe rauhii madagaskar.

Wettermäßig sieht der August im Moment eher bescheiden aus. Gestern habe ich einen größeren Teil der Mammillarien und anderer empfindlicher Kakteen ins Haus geholt und die Frühbeete  mit Folie abgedeckt, denn es war unwettermäßiger Regen angesagt. In der Nacht hat es auch ausdauernd geschüttet, und auch tagsüber gießt es immer wieder. Die Temperaturen liegen aber noch bei knapp 20 °C.

Von Elke Seidel