Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

Schlagworte:

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Tagebuch (Schlagwort: chamaecereus)

Fette Knospen

Vor 2 Tagen noch war es eine fette Knospe, gestern nun ist sie erblüht, die Echinopsis-Hybride von Herrn Wessner 10-2006:

EH_10_2006_Wessner_Knospe_Nr1390_14052013_1.jpg

EH_10_2006_Wessner_Nr1390_14052013_3.jpg

Die ersten Bestäubungen sind bereits gemacht. Als Mutterpflanze habe ich Chamaecereus-Hybriden verwendet. Die kleinen Kakteen sind sehr apart und schon nach kurzer Zeit blühfähig. Es ist immer spannend, wenn sich die ersten Blüten öffnen: Ist es eine gute oder eine schlechte Hybride geworden?

Von Elke Seidel

Jetzt geht die Party richtig los

Täglich öffnen sich neue Blüten. Mit dem Fotografieren komme ich gar nicht nach. Die Chamaecereus-Hybriden beginnen mit ihrer Blüte, auch die ersten Thelocacteen sind dabei. Die Trichocereus-Hyriden haben pralle Knospen und so geht es weiter. Einige Fotos sind wieder hochgeladen: Ariocarpus, ChamaecereusThelocactusAdenium. Sobald ich es schaffe, gibt es Nachschub.

Von Elke Seidel

Einmal im Monat

Allmählich scheint sich mein Tagebuch hier auf einen Turnus von einmal monatlichen Einträgen einzuschießen. Das soll eigentlich aber nicht so bleiben. Nur gerät im Augenblick durch ein anderes, aufwändiges Hobby (Patchwork und Quilten) sowie diverse Aktivitäten rund um Haus und Garten meine Homepage etwas ins Hintertreffen. Das heißt aber nun wieder nicht, dass ich völlig untätig wäre. Ganz im Gegenteil, immer, wenn ein wenig Zeit ist, pflege ich in der Rubrik "Kakteensammlung" neue Bilder ein. Also ruhig immer mal wieder durchschauen, ob es dort etwas Neues gibt. Die Kakteen nehmen ja keine Rücksicht auf meine knappe Zeit und blühen unermüdlich weiter. Vor einigen Monaten erwarb ich von dem italienischen Händler Panarotto diese herrliche Chamaecereus-Hybride mit dem Namen "Perla di Verona". Mit ihrer gefüllten Blüte und einer aparten Farbgebung ist sie wirklich eine Perle unter meinen Chamaecereen:

CH_PerladiVerona_2012_2.jpg

Noch ein kurzer Nachtrag zum derzeitigen Wetter: Irgendwo zwischen 14 und 20 °C (am Tag wohlgemerkt!), ziemlich verregnet (gestern schüttete es den ganzen Tag immer wieder wie aus Kübeln). Naja, im Gewächshaus ist es zumindest trocken.

Von Elke Seidel

Ein Schluck aus der Kanne

Ganz allmählich wird mein Wohnzimmer wieder voller. Nach und nach hole ich die Sämlinge schon aus ihrem Winterquartier und gieße sie an. Die Echinocereen (sowohl Pflanzen als auch Sämlinge) stehen bereits ein paar Tage draußen im Frühbeet, ebenso die meisten Lobivien und die eine oder andere kälteverträgliche Pflanze. Heute nieselt es leicht bei etwa 10 °C, so dass ich die Deckel der Frühbeete geöffnet habe, um den Pflanzen schon etwas Feuchtigkeit zu geben. Auf den Außenfensterbänken stehen ein paar Echinofossulocactus, Oreocereus (die mögen es sogar feucht und kühl), Rebutien und Chamaecereus-Hybriden. Diesen habe ich einen Schluck aus der Gießkanne, versetzt mit etwas Vitanal, gegeben. Hoffentlich bleiben die Nächte jetzt auch über Null Grad, sonst könnte ich doch ein Problem bekommen.

Derweil habe ich begonnen, Erde zu bewegen im Garten an der Stelle, wo hoffentlich im Laufe dieses Jahres mein Gewächshaus stehen wird. Noch ist nicht viel Interessantes zu berichten, deshalb werde ich zu gegebener Zeit eine Extra-Rubrik über den Bau einrichten.

Von Elke Seidel

Hausputz und Plagegeister

Schon länger habe ich beobachtet, dass einige Chamaecereus-Hybriden an den Trieben immer rostiger wurden. Im Verlauf des Winters - leider komme ich an manche Pflanzen nur sehr schlecht heran - fiel mir dasselbe Phänomen an erst kürzlich hinzugekommenen Lobivien auf. Meinen Recherchen zufolge dürfte es sich hierbei um den allseits gefürchteten Spinnmilbenbefall handeln. Trotz Lupe konnte ich auf der Epidermis allerdings keine Kriechtiere entdecken. Dennoch war guter Rat teuer und die Angst groß, dass die Plage auch auf die anderen Pflanzen übergreift. Zum Glück beschränkte es sich auf einen einzelnen, separaten Raum. Ich habe dann sämtliche betroffenen Pflanzen mit einem Neem-Extrakt eingesprüht, der dem Ungeziefer und seiner Nachkommenschaft den Garaus machen soll. Drei Chamaecereus-Hybriden und die eine oder andere Lobivie habe ich aber vorsichtshalber gleich komplett entsorgt. Denn selbst dann, wenn die Plage gestoppt wird, bleibt doch das unschöne Aussehen der Pflanzen weiterhin bestehen. Eigentlich kann man gar nicht erkennen, wann die Behandlung erfolgreich war. Einzig die Tatsache, dass im Verlauf der Monate keine Neuerkrankungen an anderen Pflanzen festzustellen sind, läßt vermuten, dass die Ausbreitung gestoppt werden konnte. Diese Aktion, die noch nicht durchgestanden ist, hat mir auf jeden Fall sehr drastisch vor Augen geführt, dass man vorsorglich wohl doch gegen Schadinsekten an ALLEN Pflanzen vorgehen muß, möglichst mehrmals im Jahr. Ich werde mir zu dem o. g. Neem-Extrakt nun auch noch das Mittel Kanemite besorgen, welches explizit für bzw. gegen Spinnmilben geeignet sein soll.

Auch von vereinzelten Wolläusen kann ich mich leider nicht freisprechen. Bei einer Handvoll Kakteen im Haushalt kann man sicher noch gut einen Überblick behalten, ob sie da sind oder nicht. Aber bei einigen Hundert ist es schon Zufall, wenn man mal die weißen Puschel entdeckt. Da wird sofort gespritzt, so gut es geht. Bis jetzt kann ich auf jeden Fall noch nicht behaupten, dass das Viehzeug überhand genommen hätte. Und nun geht es ja bald wieder an die frische Luft, dann werde ich auf der Wiese großzügig mit der 5-Liter-Spritze alles einmal einsprühen. Wollen wir doch mal sehen, wer hier die Oberhand behält! Ach ja, die dritte Plage, die ich festgestellt habe, sind die allgegenwärtigen Trauermücken. Diesmal kamen sie aus der humosen Erde einiger Perioskopsis-Stecklinge. Hier genügte anscheinend schon eine einmalige Wassergabe, dem zwei Tropfen Neudomück (von der Firma Neudorff) zugefügt wurde. Auf jeden Fall kann ich jetzt wieder in Ruhe ein Buch lesen, ohne dass mir dauernd die kleinen, schwarzen Plagegeister ums Gesicht schwirren und sich frech auch noch in meine Nasenlöcher setzen wollen. Fazit: Es gibt für alles ein Mittel, man muß nur wissen, welches.

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Da es ja nun endlich ganz entschieden milder wird - kein Nachtfrost mehr und Tagestemperaturen zwischen 8 und 10 °C - ist natürlich auch im Kakteenlager ein Hausputz angesagt. Einige Kandidaten haben den Winter einfach nicht überstanden, da habe ich jetzt die Hoffnung aufgegeben und sie entsorgt. Ob das zu warme Winterlager daran Schuld ist oder einfach der Sommer zu kühl und feucht war und die Pflanzen sich im Garten einen Pilz eingefangen haben - ich weiß es nicht. Auch einige Sämlinge, die einfach für eine trockene Überwinterung noch zu klein waren, haben es nicht geschafft. Aber aus Fehlern kann man ja bekanntlich nur lernen, und so schade es ist, wenn erwachsene Pflanzen kaputt gehen, so schafft es doch Platz für Neuzugänge. Aber davon ein anderes Mal.

Von Elke Seidel

Wichtelgeschenk angekommen

Heute war der große Tag. Mein Wichtelgeschenk aus einer Aktion meines Lieblingsforums durfte am heutigen Nikolaustag endlich geöffnet werden, nachdem es schon 5 Tage bei mir herumstand. Was soll ich sagen, ich bin total begeistert. Da hat mein Wichtel genau ins Schwarze getroffen. Aber seht selbst:

Mein_Wichtelgeschenk2011.JPG

Lobivien, Chamaecereus-Hybriden, ein Ariocarpus, Süßigkeiten, eine Zeitschrift (die ich noch gar nicht kannte), ganz tolles Saatgut und eine liebe Weihnachtskarte dazu. Ich war völlig hin und weg. Das war eine tolle Überraschung zum Nikolaustag und eine schöne Aktion meines allerliebsten Kakteenforums. Vielen herzlichen Dank an meinen unbekannten Wichtel.

Von Elke Seidel

Erste Kreuzungsversuche in 2011

Viele Lobivien blühen, so dass ich die ersten Kreuzungen vornehmen konnte. Ob sie gelingen, wird sich später im Jahr zeigen. Die Lobivia Seite habe ich entsprechend mit neuen Bildern gefüttert und auch vereinzelte Fotos bei Chamaecereus, Thelocactus und Sulcorebutia eingestellt. Es kommen aber sicherlich noch mehr! Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Lobivia_jajoiana_rot_Nr203_01.jpg

CH_EdithKoch_tomatenrot_01.jpg

Eine Chamaecereus-Hybride von Edith Koch

Von Elke Seidel

Sulcos und so

Die ersten Sulcorebutien und Rebutien blühen:

SR_breviflora_Nr67_01.jpg

SR_Nr534_01.jpg

Rebutia_Nr215_01.jpg

Mehr Blüten und die genaue Bezeichnung (soweit vorhanden) gibt es hier: Sulcorebutia, Rebutia

In den letzten Tagen war es sehr sonnig und warm, so dass ich nach ein paar Tagen Abwesenheit über Ostern jede Menge Knospen an den Kakteen im Frühbeet vorfand. Diesbezüglich hat sich die Investition in ein gut gegen Kälte gedämmtes Frühbeet schon rentiert. Auch die verschiedenen Chamaecereus-Hybriden, die ich schon eine ganze Weile draußen stehen habe, haben unheimlich viele Knospen angesetzt. Sogar meine Echinopsis-Hybride "Gertrude" hat in diesem Jahr die ersten Blütenansätze, worüber ich mich besonders freue. Leider hat zumindest ein Echinocereus bereits ohne mich geblüht. Er konnte wohl nicht warten.

Ich denke, dass ich aufgrund der kommenden Blüten nun wieder häufiger hier schreiben werde. Also schaut ruhig ab und zu mal vorbei ;-)

Von Elke Seidel

Frühlingsanfang

Gestern war Frühlingsanfang und seit ein paar Tagen haben wir "Sonne satt". Den ganzen Tag sind die Frühbeetfenster offen, nachts natürlich wieder geschlossen. Nachts gehen die Temperaturen noch hart an die Null-Grad-Grenze. Deshalb habe ich bisher die Echinopsen abends wieder ins Haus geholt. Sämtliche Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Chamaecereus-Hybriden, Echinopsis-Hybriden habe ich heute durchdringend gegossen und gedüngt. Auch die Sämlinge haben eine halbe Portion Dünger abbekommen. Die Mammillarien stehen zwar noch im Winterlager, aber dort wird es allmählich auch immer wärmer, so dass ich sie vorsichtig und ganz leicht angegossen habe. Dabei sind mir an mehreren Pflanzen erste Knospen aufgefallen. Auch zwei meiner Echinofossulocacteen bilden zum ersten Mal Knospen aus. An den Echinopsen ist aber größtenteils noch nichts zu sehen. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen auch nachts über Null bleiben sollen, habe ich die Echinopsen nun wieder draußen gelassen, sie aber vorsichtshalber noch mit Zeitungspapier, Vlies und Noppenfolie geschützt.

Die Ariocarpen und Lophophoren habe ich nun ans sonnige Südfenster gestellt. Mit der ersten Wassergabe lasse ich mir aber noch etwas Zeit.

Von Elke Seidel

Unverhoffter Zuwachs

Dieser Marktplatz im Kakteenforum ist ja schon manchmal fatal. Eigentlich wollte ich ja nur eine Mammillaria und eine CH-Hybride kaufen. Die komplette Mammillaria habe ich zwar nicht mehr bekommen, dafür aber einen Ableger. Und dazu jede Menge, und ich meine wirklich MENGE Chamaecereus-Stecklinge von vielen verschiedenen Hybriden. Das alles noch dazu im Tausch gegen andere CH-Stecklinge. So schnell kann's gehen, dass wieder eine Schale mit Stecklingen voll ist. Und dabei bleibt es ja nicht. Wenn alles gut geht - davon gehe ich selbstverständlich aus - werden die Stecklinge im nächsten Jahr alle einen eigenen Topf benötigen. Aber dafür gab es auch noch ein nettes Hin und Her mit meiner Tauschpartnerin, der ich - so sie es denn liest - an dieser Stelle nochmals ganz herzlich danken möchte.

Endlich habe ich auch mein Winterquartier (also, das für die Kakteen natürlich ;-) ) aufgeräumt und vorbereitet. Jetzt liege ich auf der Lauer, wann ich einen Teil der Pflanzen reinholen muss. Nächtliche 8 °C sind ja nicht mehr soooo viel. Dafür scheint heute Nachmittag hin und wieder die Sonne, und das möchte man seinen Pflanzen ja auch noch gönnen.

Von Elke Seidel