Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: duenger)

Wasser - Dünger

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So schön können Hybriden sein. Diese ist eine Lobivia-Hybride aus dem Chiemgau.

Gestern habe ich nach ein paar Tagen der Abwesenheit alle Pflanzen gegossen. Eine Tagesarbeit! Mittlerweile kommt das Wasser wieder aus der Regentonne, wobei mir natürlich die möglichen Mückenlarven ein wenig Sorge machen. Deshalb werde ich die Tonnen wieder mit einigen Tropfen Neudomück anreichern, was nach meinen Erfahrungen die Plage ziemlich eindämmt. Auch ein Eßlöffel eines ganz normalen Eisendüngers für den Rasen soll hier Wunder wirken und zudem das Wasser etwas ansäuern. Die Pflanzen sollen dadurch eine gesunde grüne Epidermis erhalten. Dies konnte ich leider noch nicht ausprobieren, weil der Eisendünger gerade auf dem Rasen verstreut wurde. Ich konnte den Eßlöffel nicht rechtzeitig abzwacken ;-)

Meine Düngung in diesem Jahr sieht bisher in etwa folgendermaßen aus: Nach dem ersten Angießen erfolgte beim zweiten Gießen eine Anreicherung des Gießwassers mit Vitanal. Die nächsten Male habe ich zumindest die Sämlinge wiederum mit Vitanal gegossen. Nun ist aber auch hier mein Vorrat zu Ende, so dass ich mir etwas anderes einfallen lassen mußte. Zum Glück gibt es in unserem Raiffeisenmarkt das Produkt Wuxal Super mit einem höheren Stickstoffgehalt. Diesen benutze ich nunmehr nur für die Sämlinge, damit diese etwas schneller wachsen können. Für die blühfähigen Großpflanzen bin ich auf das Kakteensalz der Firma Schwarz aufmerksam gemacht worden. Er heißt Sukkoflor super und ist hoffentlich auch Super. Außerdem ist mir von einem Kakteenfreund noch ein weiterer Spezialdünger zur Verfügung gestellt worden, den ich dann im Anschluß nehmen werde. Allerdings denke ich, das es erst im nächsten Jahr nötig sein wird, ihn anzubrechen.

Von Elke Seidel

Es wird Zeit!

Mit Volldampf geht es jetzt auf den Herbst zu. Zurzeit ist das Wetter noch ausgesprochen schön. Heute soll es gar bis 29 °C werden. Nachdem ich vor ein paar Tagen begonnen habe, die Kakteen mit Herbstdünger zu versehen, wird heute der nächste Teil damit gegossen. Auch werde ich noch ein systemisches Schädlingsmittel mit ins Gießwasser geben (Calypso von Bayer) und - falls ich es schaffe - noch einmal eine Spritzung mit Kiron gegen Spinnmilben vornehmen. Als Düngemittel für die Herbstdüngung wurde mir übrigens von einem lieben Hybridenfreund eine Probe zugesandt mit den Worten:

Zitat:

Dieser Dünger (saures Kaliumphosphat, KH2PO4) enthält
    ca. 45% K und 23% P und wird in der Konzentration 1g/l Wasser
    eingesetzt. Das besondere an diesem Dünger ist, dass er in
    wässriger Lösung schwach sauer reagiert und damit den PH-Wert
    des Substrats in den für die meisten Kakteen optimalen Bereich
    von PH 4,5-6,5 hält. Er ist nicht für Kakteen geeignet, die Kalk im
    Substrat benötigen, da er Kalk bindet und festlegt. Wenn Sie Ihre
    Kakteen mit Leitungswasser gießen, ist er ideal.
    Übrigens das weiße Pulver, dass Sie von Kakteen-Haage bezogen
    haben ist wahrscheinlich Kaliumsulfat mit ca. 46% K.
 Zitat Ende

Dann war da doch noch etwas, was ich sagen wollte: Ach ja, einige Päckchen mit jungen Hybridensämlingen sowie die eine oder andere Echinopsis/Tricho/Hildewintera-Hybride bekomme ich noch von den diversen Hybridenfreunden und von Herrn Wessner. Bald muß ich mal eine Entscheidung treffen, was ich von den anderen Kakteengattungen dafür abgeben will.

Von Elke Seidel

Frühlingsanfang

Gestern war Frühlingsanfang und seit ein paar Tagen haben wir "Sonne satt". Den ganzen Tag sind die Frühbeetfenster offen, nachts natürlich wieder geschlossen. Nachts gehen die Temperaturen noch hart an die Null-Grad-Grenze. Deshalb habe ich bisher die Echinopsen abends wieder ins Haus geholt. Sämtliche Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Chamaecereus-Hybriden, Echinopsis-Hybriden habe ich heute durchdringend gegossen und gedüngt. Auch die Sämlinge haben eine halbe Portion Dünger abbekommen. Die Mammillarien stehen zwar noch im Winterlager, aber dort wird es allmählich auch immer wärmer, so dass ich sie vorsichtig und ganz leicht angegossen habe. Dabei sind mir an mehreren Pflanzen erste Knospen aufgefallen. Auch zwei meiner Echinofossulocacteen bilden zum ersten Mal Knospen aus. An den Echinopsen ist aber größtenteils noch nichts zu sehen. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen auch nachts über Null bleiben sollen, habe ich die Echinopsen nun wieder draußen gelassen, sie aber vorsichtshalber noch mit Zeitungspapier, Vlies und Noppenfolie geschützt.

Die Ariocarpen und Lophophoren habe ich nun ans sonnige Südfenster gestellt. Mit der ersten Wassergabe lasse ich mir aber noch etwas Zeit.

Von Elke Seidel

Zugvögel

Vorgestern flog die erste Schwadron Zugvögel über unser Haus gen Norden. Keine Ahnung, was es für welche waren. Gestern dann traute ich meinen Augen kaum, als ich am Morgen mein Außenthermometer ansah: + 8,5 °C. Wenn das alles keine guten Zeichen für Frühling sind! Daraufhin habe ich sofort reagiert und alle meine kälteverträglichen Kakteen ebenfalls zu "Zugvögeln" gemacht und ins neue Frühbeet gestellt. Nachdem ich sie bereits vor einigen Tagen ganz leicht gegossen hatte, habe ich ihnen gestern gleich noch einen etwas größeren Schluck Wasser mit einigen Tropfen Baldrianblütenextrakt verabreicht. Auch die richtig Winterharten, die den ganzen Winter im Frühbeet standen, habe ich mit wenig Wasser versorgt. Je nach Wetterlage werden sie dann Ende der nächsten Woche nochmals kräftiger gewässert. Und spätestens Ende März möchte ich dem Gießwasser die erste Portion Dünger beimischen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass es nicht noch einmal eine längere Frostperiode gibt. Richtig tiefer Bodenfrost ist ja vermutlich nicht mehr zu erwarten und gegen leichte Nachtfröste werde ich ein Tomatenvlies über die Pflanzen decken.

Die Opuntien, die überdacht im Freien standen, werde ich in den nächsten Tagen wieder an Ort und Stelle unter den Dachvorsprung stellen. Dort wird dann der Regen schon für die erste Befeuchtung sorgen. Bei diesen Kakteen habe ich noch nicht so das dringende Bedürfnis, sie zu wässern. Aber auch hier werde ich Ende März einige gepreßte Rinderdung-Stäbchen ins Substrat drücken, denn die Opuntien benötigen ja mehr Dünger als andere.

Auch innerhalb des Hauses ist bereits einiges umgezogen. So habe ich versucht, einige Sämlingspflanzen näher ans Fenster zu rücken. Alles paßt natürlich nicht ins warme Wohnzimmer. Dort stehen auf einem Regal die diesjährigen Aussaaten. Dort werden sie auch bis in den Juni hinein verbleiben, denn auch ein Kakteenpfleger möchte mal in Urlaub fahren. Dass es dort in der Nähe des Urlaubsortes eine Kakteenbörse gibt, ist natürlich reiner Zufall ;-)

Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat Tag 4

Sowohl Orbea variegata als auch Stapelie variegate legen turbomäßig los mit der Keimung. Hier aktuelle Bilder von heute:

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Das schöne Wetter gestern und heute hat mich dazu veranlasst, nun auch den Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Sulcorebutien und Agaven eine Ladung Zitrusdünger zu verabreichen. Da die Luftfeuchtigkeit aber noch sehr hoch ist und es auch in den nächsten Tagen wieder regnen soll, werde ich jetzt erstmal drei bis vier Wochen warten, bis ich das nächste Mal wässere. Ein Teil meiner Echinopsen habe ich - vor praller Sonne mit Vlies geschützt - ins Regal nach draußen gestellt. Sie wachsen in der Wohnung doch schon recht krumm. Heute Abend kommen sie aber wieder ins Haus, die Nächte sind doch noch zu kühl.

Von Elke Seidel

Stapelienaussaat

Gestern habe ich Stapelia variegata und Orbea variegata ausgesät. Ich werde davon eine kleine Fotodokumentation machen. Die Samen sind von der DKG, wobei die Orbeasamen aus dem Vorjahresangebot sind und die Stapeliasamen aus dem aktuellen Angebot. Zunächst die Samen im Vergleich:

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Die Aussaat erfolgte am 20.03.2010 in normaler Kakteenaussaaterde mit Bims und Blähschiefer vermischt. Probeweise habe ich jeweils die Hälfte der Samen mit Kies abgedeckt, die andere Hälfte liegt frei auf der Erde, was man auch ganz gut erkennen kann:

Stapeliaaussaat_02.jpg

Die Samen wurden nicht gebeizt und es wurde auch kein Chinosol ins Gießwasser gegeben. Nun stehen die Töpfe mit einem Gefrierbeutel drumherum am Fenster bei 23 °C.

Gestern bekam ich auch meine allerersten Ariocarpen. Ich bin ganz stolz auf meine Neuerwerbung und fürchte, dass es eine neue Leidenschaft wird. Ansonsten habe ich heute sämtliche Echinopsen zum ersten Mal in diesem Jahr gedüngt, und zwar mit Zitrusdünger (also Dünger für Zitruspflanzen). Beim ersten Gießen sollen sie ja ruhig etwas mehr Stickstoff bekommen. Dem Gießwasser habe ich ca. 7 Tropfen Baldrianblütenextrakt auf 2 Liter zugefügt. Aufgrund der unbefriedigenden Stellmöglichkeiten habe ich noch einmal hin und her geräumt und noch einen Fensterplatz in der Küche für einige Echinopsen freigeschaufelt. Auch die Winterharten unter dem Dachvorsprung habe ich mit diesem Dünger versorgt. Das Frühbeet stand den ganzen Tag offen, obwohl es geregnet hat. Mitte der Woche ist wieder besseres Wetter angesagt. Die Epi-Hybriden haben heute ebenfalls ihre erste Düngung bekommen, und zwar normalen Blühpflanzendünger mit Guano.

Von Elke Seidel

Sommer ade

Ein bißchen tut es ja schon weh, dass die Tage des Sommers gezählt sind. Die Kakteen müssen sich jetzt auch allmählich auf die winterliche Ruhepause einstellen. Heute habe ich restlos alle Kakteen mit einem Kalidünger versorgt. Dadurch soll sich das Blattgewebe festigen, die Kakteen sollen besser durch den Winter kommen und - das Beste von allem - sie sollen im kommenden Jahr besonders viele Blüten ansetzen. Na, da bin ich wirklich gespannt. Da meine Kakteensammlung ja noch im Aufbau begriffen ist, habe ich in diesem Jahr noch nicht viel Blühendes gehabt. Natürlich ein paar Rebutien und einige unermüdlich Blüten schiebende Gymnos waren schon dabei. Aber die große Masse kommt dann hoffentlich im nächsten Jahr. Zurück zum Kalidünger: Die Konzentration wird mit 0,1 bis 0,3 % angegeben, was ca. 1 - 3 g pro Liter sind. Ich hab's mit der Küchenwaage abgewogen.

Einige meiner Blattkakteen mußte ich trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit in größere Töpfe umpflanzen. Die langen Triebe, die sie während des Sommers bekommen haben, haben die kleinen Töpfchen ständig zum Umkippen gebracht. Ich hoffe, das werden sie mir verzeihen. Noch stehen die Töpfe auf der Fensterbank draußen. Aber wenn die Nächte kälter werden (unter 12 Grad), werden sie ins Haus kommen. Irgendwo las ich, dass sie dort noch bis in den Dezember hinein weiterwachsen. Nunja, für mich ist das alles noch Neuland. Geduld ist angesagt (leider nicht gerade meine Stärke), und im Frühjahr weiß ich dann mehr.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass der Rest-Sommer noch einige trockene, warme Sonnentage bringt, damit die Kakteen von dem heutigen Düngerguß gut abtrocknen können. Dann bin ich zufrieden mit dem ersten Kakteenjahr, in dem sich zumindest schon mal gezeigt hat, dass alle meine stacheligen Freunde vor Gesundheit strotzen und tolle Stacheln - ups, Dornen heißt das korrekt - entwickelt haben.

Von Elke Seidel