Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: gewaechshaus)

Putzaktion

Nachdem wir heute und die folgenden 5,6 Tage so etwas wie sommerliche Temperaturen bekommen sollen, wage ich es, meine geschützt stehenden Pflanzen mal wieder ein paar Tage an die frische Luft zu stellen. Das gab mir heute die Gelegenheit, das Gewächshaus mal zu fegen und von außen die Scheiben zu reinigen. Das war auch dringend nötig. Dabei wurde natürlich auch wieder etliches umgeräumt, so dass die Neuzgänge an Lophophora-Sämlingen nun in der unteren Etage etwas Halbschatten abbekommen. Wobei, auch auf der oberen Etage würden sie dieses Jahr nicht viel Sonne bekommen haben. Aber der nächste Sommer kommt ja bestimmt, oder nicht?

 

Von Elke Seidel

Ein Traum aus 2014

Das ewige Thema: das Wetter! Zu heiß, zu kalt, momentan: viel zu naß. Da lobe ich mir meinen Traum, den ich im Sommer 2014 hatte: Gemütlich ein Tässchen Kaffee im damals noch sehr leeren Gewächshaus trinken. Abgesehen davon, dass im Gewächshaus heute viel mehr Tische und Pflanzen stehen, spielt auch der bisherige Sommer 2016 nicht richtig mit. Viele Pflanzen, die normalerweise draußen stehen, müssen geduldig im Gewächshaus auf besseres Wetter warten, so dass der Traum von 2014 sich 2016 bisher noch nicht wiederholt hat.

Traum_GWH_25092014_2.jpg

Das Wetter ist so richtig dazu geeignet, die Schubladen in den Schränken aufzuräumen - oder aber, einige alte und neue Fotos hier in der Bildergalerie einzustellen. Einfach mal durchstöbern und Neues entdecken!

Von Elke Seidel

Bin ich zu ungeduldig?

Allmählich erscheint es mir so, als würde ich nur noch über das Wetter schreiben. Nach einigen schönen Tagen hatte ich bereits sehr viele Pflanzen, die hart im Nehmen sind, nach draußen gestellt und sämtliche Pflanzen angegossen. Man merkt im Gewächshaus auch, dass die Hybriden Knospen treiben und viele botanische Kakteen auch schon blühen. Demzufolge hätte ich eigentlich das Gefühl haben müssen, dass wir mitten im Frühling sind. Die Temperaturen und Wetterverhältnisse der letzten Tage sprechen aber leider eine andere Sprache. 2 - 4 Grad, auch tagsüber, dazu Sonne, Regen, Schneeschauer, Eisregen. Ja, werden die meisten sagen, das ist eben der April, der weiß nicht, was er will. Stimmt genau. Manche Dinge passen (uns) einfach nicht. Ich mache jetzt erstmal eine kleine Reise, lasse derweil die Kakteen in der Obhut meiner Familienmitglieder mit der Auflage, nicht bei Minusgraden zu lüften. Man weiss ja nie, was sich Nicht-Kakteenliebhaber so denken. Und wenn ich dann wiederkomme, wird hoffentlich endlich richtig Frühling sein. Hoffentlich sind dann nicht auch gleich die schönsten Hybriden schon verblüht, das wäre nun wirklich gemein. Bis dahin, vielleicht gibt es dann auch endlich mal wieder aktuelle Fotos.

Von Elke Seidel

Erste Pflanzaktion geschafft

Heute war strahlender Sonnenschein, alle Substrate sind wieder vorrätig, was kann es da Schöneres geben, als sich mit den Pflanzen im Gewächshaus zu beschäftigen? Erst einmal sind jetzt alle neuen Turbinicarpen eingetopft. Der liebe Professor hat mir gleich mehrere Extras dazugepackt, was mich natürlich sehr gefreut hat. Die T. valdezianus haben schon Miniknospen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die im GWH überwinternden Geranien ausgeputzt und ein wenig umgeräumt. Das heißt, dass die ersten Lobivien und Chamaecereen rausgeschmissen worden sind und sich jetzt mit den tieferen Nachttemperaturen begnügen müssen. Das sorgt für eine vielleicht etwas spätere, dafür aber umso üppigere Blüte. Mit Frost, geschweige den strengem, rechne ich in meinem Wohnumfeld nicht mehr. Wenn man genau hinsieht, findet man an dem einen oder anderen Kaktus schon die ersten Knospen. Der ewige Kreislauf beginnt also von neuem.

Von Elke Seidel

Rest eingewintert

Nachdem die letzten Tage das Thermometer doch immer ganz leicht unter Null war, habe ich es nun mit der Angst zu tun bekommen und jetzt auch alle Lobivien und Echinocereen ins Gewächshaus gebracht. Dort herrschen um die 6,8 Grad. Das Gewächshaus habe ich nun abgeschlossen, da man sowieso keinen Schritt mehr hineinbekommt, ohne den Gang freizuräumen. Einige Paletten mit Gymnocalycien musste ich tatsächlich noch ins Wohnhaus schaffen, da sonst kein Platz mehr gewesen wäre.

Ich schätze mal, dass ich in drei Monaten die ersten Kälteverträglichen vielleicht wieder ins Frühbeet stellen kann.

Von Elke Seidel

Wolle und Knospen

Heute möchte ich ein paar Bilder von Kakteen zeigen, die sich mit "Wolle" schmücken:

Zunächst eine Obregonia denegrii:

Obregonia_denegrii_BN1167_28012014.jpg

Jetzt zwei Ariocarpen (lloydii und trigonus):

Ariocarpus_lloydii_BN1772_28012014.jpg

Ariocarpus_trigonus_BN1724_28012014.jpg

Auch Mammillarien schmücken sich, nicht nur mit Wolle oder schöner weicher Bedornung, auch schon mit Blüten im Januar:

Mammillaria_marksiana_BN396_28012014.jpg

Das obere Bild zeigt Mammillaria marksiana mit Knospen. Es folgt Mammillaria plumosa, die auch schon blühen:

Mammillaria_plumosa_BN511_28012014.jpg

Mammillaria_plumosa_rosa_28012014.jpg

Und Mammillaria prolifera steht stellvertretend für viele Mammillarien, die jetzt ihre roten Früchte zeigen:

Mammillaria_prolifera_BN701B_28012014.jpg

Es ist eigentlich auch um diese Jahreszeit nicht langweilig mit unseren Kakteen. Und auch die Mesembs zeigen schon Blüten. Allerdings bekommt man sie selten zu Gesicht, weil sie meistens noch nicht geöffnet oder schon wieder geschlossen sind, wenn man mit dem Fotoapparat ankommt.

Von Elke Seidel

Neue Mitbewohner

Heute bekam ich 5 neue Mitbewohner für das Gewächshaus. Es handelt sich um Jungpflanzen von Ariocarpus retusus. Wann diese ausgesät wurden, muss ich noch in Erfahrung bringen. Sicher wird es bis zur Blüte noch viele Jahre dauern, aber ich finde es interessant, das Wachstum zu beobachten. Sie sind im 5 x 5 x 6 cm-Topf eingepflanzt:

Ariocarpus_retusus_1979_25012014.jpg

Ansonsten habe ich jetzt doch vor den kälter werdenden Nächten kapituliert und gerade mein Frühbeet wieder geleert und die nicht-winterharten Echinocereen und Lobivien (und die Geranien) ins leicht temperierte Gewächshaus zurückgestellt.

Von Elke Seidel

Traumhaftes Wetter

So einen schönen Januar habe ich noch nie erlebt. Im Gewächshaus und am Frühbeet habe ich alle Fenster, Türen und Deckel offen und die Heizung abgestellt. Gestern hatte ich eine Maximum-Temperatur von fast 30 °C im Gewächshaus, allerdings wohl bedingt dadurch, dass das Thermometer der Sonne zugewandt ist. Ich bin fleißig am Sämlinge pikieren. Viele kälteverträgliche Echinocereus- und Lobivia-Arten stehen - übergangsweise - wieder im Frühbeet. Das verschafft mir etwas mehr Bewegungsspielraum im Gewächshaus. Hoffen wir, dass das dicke Ende mit Frost und Schnee nicht noch über uns hereinbricht und dann womöglich wieder ewig lange Winter ist.

Von Elke Seidel

Full House

Allmählich sollten mir Flügel wachsen, damit ich noch ins Gewächshaus komme. Es wird täglich enger dort. Ich dachte, ich könnte einige Geranien dort überwintern, was ihnen bis heute auch ganz gut getan hat. Aber die erste musste mittlerweile doch in die dunkle Garage weichen, weil für die Schalen mit den frisch pikierten Sämlingen der Aussaaten 2012 und 2013 auch auf dem Boden kaum noch Stellfläche übrig ist. Ein Blick ins Gewächshaus gefällig?

GWH_11012014_1.jpg

Im Vordergrund sieht man die noch blühenden Geranien. Neben dem Heizlüfter hinten stehen größere Lobivien. Links und rechts unter den Regalen stehen noch Schalen mit Jungpflanzen. Zum Glück bekommen sie von der anderen Seite noch Licht durch die Scheiben.

GWH_11012014_2.JPG

Im Hintergrund ein Regal, das vor eineinhalb Jahren für frühe Aussaaten mit Leuchtstoffröhren ausgestattet wurde. Nun steht es aber im kühlen Gewächshaus und nichts ist mit frühen Aussaaten unter Licht. Rechts im Vordergrund sieht man noch die senkrechte Holzleiste eines Regals, das hier auch nur über den Winter hineingestellt worden ist, um mehr Pflanzen auf drei Etagen aufzunehmen.

GWH_11012014_3.JPG

Hier noch mal die linke Seite mit dem oberen Regalboden, wo die großen Pflanzen stehen, in diesem Fall Echinopsis-Hybriden. Im Vordergrund auf dem Tisch das Min-Max-Thermometer von Krieger, mit dem ich bisher über zwei Winter sehr zufrieden bin.

Nun hoffe ich, dass ich in 8 Wochen die ersten Lobivien und Echinocereen wieder ins Frühbeet stellen kann. Oder bin ich zu optimistisch?

Von Elke Seidel

Es tut sich was

Zurück aus dem Osterurlaub in Barcelona führte mich natürlich mein erster Gang ins Gewächshaus. Trotz immer noch eisiger Temperaturen in Deutschland (bei Ankunft waren es gerade mal 2 °C, während wir BCN bei rund 20 °C verlassen hatten), hat sich bei etlichen Mammillarien und Turbinicarpen im Gewächshaus blütentechnisch schon einiges getan. Demzufolge muß es in der Woche meiner Abwesenheit hier auch sonnig gewesen sein, denn das Min-Max-Thermometer zeigte Höchstwerte von 52 °C !!! an und Minimalwerte von 5,8 °C. Einigen Conophyten auf dem obersten Regalbrett scheint diese extreme Hitze nicht so gut bekommen zu sein, aber alle anderen Pflanzen sind anscheinend noch gesund und munter. Nun kann auch wieder aktiv gelüftet werden, die Fenster gehen ja ohnehin von alleine auf, aber es macht schon einen Unterschied, ob nur die 4 großen Fenster geöffnet sind oder auch die Eingangstür.

Zwischenzeitlich habe ich auch die Lobivien, Mediolobivien, Rebutien, Sulcorebutien und Echinocereen an ihren endgültigen Standort ins Freie geräumt. Im Gewächshaus muß nun noch einiges wieder umgeräumt und gegebenenfalls noch umgetopft werden, bevor es dann in den nächsten Tagen, wahrscheinlich sogar schon morgen, das erste Mal richtig Wasser gibt. Zuvor habe ich mit der Schlauchdusche kräftig genebelt, was aber sicher kaum etwas bewirkt hat, denn das Wasser verdunstet ja bei Sonnenschein extrem schnell. Einige Pflanzen haben sich durch die extreme Hitzeeinwirkung wunderschön rot verfärbt, was ja bekanntlich ein Schutz gegen zu große Hitze ist. Da es aber ab nächste Woche zögerlich wärmer - sagen wir besser: milder - werden soll, denke ich, dass es allmählich Zeit wird, mit Wassergaben zu beginnen. Viele sind ja schon fleißig dabei, aber bisher schreckten mich die tiefen Nachttemperaturen noch ab.

Im Urlaub in Barcelona habe ich natürlich auch fleißig die Gärten besucht und Pflanzenfotos gemacht. Dort gibt es einen für Sukkulentenliebhaber sehr sehenswerten Botanischen Garten sowie einen großen Kakteen- und Sukkulentengarten direkt oberhalb des Containerhafens. Dort sind überwiegend verschiedene Opuntien, Echinopsen und Trichocereen, Aloen und Agaven, Mittagsblumen und sehr viele Euphorbien frei ausgepflanzt. Palmen selbstverständlich ebenfalls. Dazwischen die eine oder andere Pflanze, die mir namentlich nicht viel sagt. Zwei Fotos will ich hier schon einmal zeigen. Zum einen eine wunderschöne Mittagsblume (Carpobrotus quadrifidus) mit einem Blütendurchmesser von bestimmt 8 - 9 cm. Weiterhin eine Gruppe Aloen (A. ferox?) in voller Blüte.

BCN_Carpobrotus_quadrifidus.jpg

BCN_Aloen_BotGarten_01.jpg

Von Elke Seidel