Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: giessen)

Es ist angegossen

Allmählich kann ich es nicht mehr abwarten und habe deshalb in den letzten Tagen immer mal wieder versucht, im Gewächshaus Fuß zu fassen. Gestern und heute habe ich endlich die ersten Tricho- und Echinopsis-Hybriden und etliche andere Kakteen angegossen. In der Hoffnung, dass die Temperaturen nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen, zumindest nicht längerfristig, habe ich auch weitere Pflanzen nach draußen gestellt. Sie stehen weitgehend unter Überdachungen, aber auch im Regal, so dass sie durchaus den einen oder anderen Regenschauer abbekommen. Wie jedes Jahr ist das der Not und Ungeduld gehorchend mein "Mut zur Lücke" - mit anderen Worten: Wer es nicht packt, hat Pech gehabt. Da es sich ganz überwiegend noch um mehrjährige Jungpflanzen aus dem Reich der Hybriden handelt, werden eventuelle Verluste zu verkraften sein. Und Chamaecereus und Lobivia sind bei mir mittlerweile sturmerprobt und werden ohne Probleme die nächsten Wochen durchstehen.

Zu meiner großen Freude stellte ich heute fest, dass meine Trichocereus-Hybride FLYING SAUCER von Lausser in diesem Jahr mehrere Knospen angesetzt hat, nachdem er im vergangenen Jahr erstmalig zwei Blüten hervorgebracht hat.

Von Elke Seidel

Start in die neue Saison

Leider ist mein Gewächshaus im Winter ja bis auf den letzten Platz gefüllt. Selbst der kleine Gang ist von überwinternden Geranien und anderem Grünzeug belagert. Heute endlich konnte ich einige Lobivien und Chamaecereen nach draußen stellen, weil diese Gattungen die milden Nachttemperaturen, die wir hier in NRW haben, tolerieren. Trotzdem habe ich das Regal vorsichtshalber noch mit dicker Folie ummantelt, so dass auch wirklich nichts mehr passieren kann. Kurzzeitig konnte ich deshalb heute die zwei Quadratmeter gewonnen Platz zum Aufstellen meines geliebten Gartensessels nutzen, um dort meinen ersten Gartenkaffee zu genießen im vollen Sonnenschein. Bei dieser Gelegenheit haben auch gleich die ersten Sämlinge ein wenig Wasser erhalten. Nach einer guten Stunde musste ich allerdings den Platz wieder für Geranien & Co. räumen, denn diese mögen die Nachttemperaturen dann doch noch nicht. Die Winterzeit im Gewächshaus ist ihnen aber gut bekommen und sie sehen üppig grün aus und blühen zum Teil immer noch oder schon wieder.

Von Elke Seidel

Wasser - Dünger

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So schön können Hybriden sein. Diese ist eine Lobivia-Hybride aus dem Chiemgau.

Gestern habe ich nach ein paar Tagen der Abwesenheit alle Pflanzen gegossen. Eine Tagesarbeit! Mittlerweile kommt das Wasser wieder aus der Regentonne, wobei mir natürlich die möglichen Mückenlarven ein wenig Sorge machen. Deshalb werde ich die Tonnen wieder mit einigen Tropfen Neudomück anreichern, was nach meinen Erfahrungen die Plage ziemlich eindämmt. Auch ein Eßlöffel eines ganz normalen Eisendüngers für den Rasen soll hier Wunder wirken und zudem das Wasser etwas ansäuern. Die Pflanzen sollen dadurch eine gesunde grüne Epidermis erhalten. Dies konnte ich leider noch nicht ausprobieren, weil der Eisendünger gerade auf dem Rasen verstreut wurde. Ich konnte den Eßlöffel nicht rechtzeitig abzwacken ;-)

Meine Düngung in diesem Jahr sieht bisher in etwa folgendermaßen aus: Nach dem ersten Angießen erfolgte beim zweiten Gießen eine Anreicherung des Gießwassers mit Vitanal. Die nächsten Male habe ich zumindest die Sämlinge wiederum mit Vitanal gegossen. Nun ist aber auch hier mein Vorrat zu Ende, so dass ich mir etwas anderes einfallen lassen mußte. Zum Glück gibt es in unserem Raiffeisenmarkt das Produkt Wuxal Super mit einem höheren Stickstoffgehalt. Diesen benutze ich nunmehr nur für die Sämlinge, damit diese etwas schneller wachsen können. Für die blühfähigen Großpflanzen bin ich auf das Kakteensalz der Firma Schwarz aufmerksam gemacht worden. Er heißt Sukkoflor super und ist hoffentlich auch Super. Außerdem ist mir von einem Kakteenfreund noch ein weiterer Spezialdünger zur Verfügung gestellt worden, den ich dann im Anschluß nehmen werde. Allerdings denke ich, das es erst im nächsten Jahr nötig sein wird, ihn anzubrechen.

Von Elke Seidel

Aufgeräumt und angegossen

Nachdem in den letzten Tagen sich häufiger die Sonne gezeigt hat, habe ich jetzt alle Pflanzen an ihren endgültigen Standort gestellt und komplett angegossen. Das war ganz schön mühselig, aber letztendlich habe ich irgendwie alles, was ins Gewächshaus soll, auch dort unterbekommen. Wer kennt das nicht: Man redet sich gut zu, dass ja nicht alles überlebt, immer mal eine Pflanze fortgeworfen werden muß, Sämlinge nicht wachsen werden, vor allem später auch bei den Hybriden eine starke Auslese stattfinden wird. Dies alles soll uns darüber hinwegtäuschen, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Irgendwie haben wir viel zu viele Pflanzen gehortet;-) Aber letzten Endes stimmt es ja auch: Es wird eine Auslese stattfinden, gerade was Echinopsishybriden angeht. Da wird sicher nicht jede Pflanze eine tolle Blüte hervorbringen. Und es sind ja auch noch einige doppelt und dreifach vorhandene Mammillarien da, die man notfalls noch verkaufen könnte. Solange es aber eben so geht mit dem Platz, wird erstmal alles behalten. Schließlich sind es die selbst ausgesäten Mammillarien, die gerade jetzt in der blütenarmen Jahreszeit schon so viel Freude mit ihrem Blütenflor machen. Und auch der Glandilucactus blüht schon (auch wenn er ganz hinten steht und man ihn sich nur von der Leiter aus ansehen kann, aber egal!). Hatte ich schon erzählt, dass ich dieses Frühjahr so viele verschiedene Notocactus-Arten ausgesät habe? Die sind sooo schön und - man glaube es oder nicht - sie keimen wie verrückt. Aber das soll mich heute noch nicht belasten, schließlich hat ja alles noch seinen Platz gefunden, selbst mein Korbsessel zum Ausruhen nach getaner Arbeit.

Von Elke Seidel