Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: gymnocalycium)

Rest eingewintert

Nachdem die letzten Tage das Thermometer doch immer ganz leicht unter Null war, habe ich es nun mit der Angst zu tun bekommen und jetzt auch alle Lobivien und Echinocereen ins Gewächshaus gebracht. Dort herrschen um die 6,8 Grad. Das Gewächshaus habe ich nun abgeschlossen, da man sowieso keinen Schritt mehr hineinbekommt, ohne den Gang freizuräumen. Einige Paletten mit Gymnocalycien musste ich tatsächlich noch ins Wohnhaus schaffen, da sonst kein Platz mehr gewesen wäre.

Ich schätze mal, dass ich in drei Monaten die ersten Kälteverträglichen vielleicht wieder ins Frühbeet stellen kann.

Von Elke Seidel

Wieder mehr Zeit für die Homepage

Gymnocalycium_carminanthum_Nr1804_19072013_01.jpg

oben: Gymnocalycium carminanthum

Seit drei Monaten hatte ich keine Zeit, mich um diese Homepage zu kümmern. Nun sind fast alle Kakteen ins Gewächshaus geräumt, der Herbst schickt die ersten Nebelschwaden übers Land, somit sollte eigentlich wieder ein bißchen Ruhe einkehren, die mir erlaubt, die Seite weiter mit Fotos und Einträgen zu beleben. Wo soll ich anfangen?

Viele, viele Pseudolobivia-Hybriden-Jungpflanzen sind über den Sommer in einzelne Töpfe gewandert. Zwar sehen die Pflanzen alle sehr konform aus, aber sie machen einen überaus robusten Eindruck und ich mag die kugeligen und relativ dornenlosen Pflanzenkörper sehr gern. Die ersten Pflanzen werden mir hoffentlich im nächsten Jahr ihre Erstblüten zeigen. Die Aussaaten der Tricho-Hybriden aus dem Frühjahr sind allerdings noch immer nicht alle pikiert worden. Damit habe ich erst vor ein paar Tagen anfangen können. Aber die meisten Sämlinge haben die Enge in den Aussaattöpfchen doch gut weggesteckt und sich gut entwickelt. Mir kommt es nicht so sehr auf die ganz schnelle Blüte an. Dann dauert es eben ein Jahr länger, bis die erste Blüte erscheint.

Heute neu eingestellte Bilder (unter dem Datum 26.07.2013): Chamaecereus, Trichocereus-Hybriden, Echinopsis-Hybriden, Pseudolobivia-Hybriden, Lobivia, Notocactus, Thelocactus, Gymnocalycium, Opuntia

Von Elke Seidel

Manche mögen's ... weiß

Eigentlich heißt es ja "Manche mögen's heiß" - was durchaus auf den heutigen Tag mit 33 °C zutrifft. Dieses Gymnocalycium erfreut indes schon seit ein paar Tagen mit beinahe schneeweißen Blüten:

Gymno_Nr037_01.jpg

Es blüht auch eine winterharte Opuntia sowie diese Parodia.

 

Von Elke Seidel

Die erste Blüte 2010

Endlich steigen die Temperaturen und bei dem schönen Sonnenschein am gestrigen Tag öffnete sich die erste Blüte eines Gymnocalycium uruguayensis:

Gymnocalycium_uruguayense_MM195_Nr69.jpg

Weitere Bilder hier.

Die Stapelienaussaat hat noch keine weiteren Fortschritte gemacht. Ich habe heute die Pflänzchen, die mit ihren Wurzeln in der Luft hingen, in die Erde gebracht und die kompletten Schalen noch einmal dick mit Kies bedeckt. Ich hoffe, das hilft ihnen, nicht wieder umzufallen. Ansonsten habe ich seit ein paar Tagen die Folie entfernt.

Im Garten habe ich nun auch das zweite Frühbeet kakteenfreundlich mit Drainage und Lavalit hergerichtet, so dass dort die ersten Kakteen in Kürze ihr Sommerquartier beziehen können. An dem anderen Frühbeet habe ich noch ein paar Gehwegplatten verlegt und auch noch Platz gefunden, um einen großen, rechteckigen schwarzen Kübel (eigentlich zum Beton anmischen) für einige Winterharte aufzustellen. Nicht unbedingt schön, aber ich hoffe, die Opuntien werden die Häßlichkeit gnädig überwuchern;-)))

Vorwitzigerweise habe ich mir Prospekte der beiden Gewächshaushersteller Krieger in Herdecke und Beckmann im Allgäu bestellt. Man darf ja wohl noch träumen!!! Aber ein neues (größeres, stabileres) Frühbeet wird es nächstes Frühjahr wohl geben.

Von Elke Seidel

Alles muss raus

Nein, es gibt keine Kakteen im Angebot! Alles muss raus bezieht sich auf meine spontane Entscheidung, heute doch einen Großteil meiner Kakteen ins Frühbeet zu stellen. Zumindest die Rebutien, Lobivien, Sulcorebutien und Mediolobivien habe ich dorthin verfrachtet. Draußen schien heute lange die Sonne und ich hatte eine ganze Weile das Frühbeet gelüftet. Trotzdem zeigt das Thermometer im Haus noch über 10 °C an. Geschützt ist das Frühbeet ja noch mit einer Lage Luftpolsterfolie. Vorher habe ich natürlich noch meine diversen Kakteenbücher befragt. In dem Buch von Holger Dopp fand ich eine Auflistung der Bedürfnisse der einzelnen Gattungen. Hier mal ein Auszug daraus:

Gattung /Temperatur und Licht in der Ruhezeit/Bester Standort

Astrophytum, Discocactus, Melocctus, Echinocactus, Ferocactus, Espostoa, Pilosocereus / Temperierte Überwinterung, nicht unter 15 °C, sehr hell / Warmes GH, beheizte, zugfreie Fensterbank

Ariocarpus, Turbinicarpus, Thelocactus, Coryphantha, Mammillaria (weiß), Lithops / Noch temperierte Überwinterung. nicht unter 8 °C, sehr hell / Warmes GH, beheizbares, gut gelüftetes Frühbeet, warme zugfreie Fensterbank

Tephrocactus, Echinocereus, Lobivia, Rebutia, Chamaecereus / 1 - 8 °C, sehr hell / GH, Frühbeet, Fensterbank, 06 bis 09 im Freien

Sulcorebutia, Echinopsis, Trichocereus, Mammillaria, Opuntia / 3 - 8 °C, sehr hell / wie oben jedoch mit Regenschutz

Parodia, Stenocactus, Notocactus, Gymnocalycium, Neoporteria, Frailea / 5 - 10 °C, sehr hell, häufig lüften / wie oben

Epiphyllum, Aporocactus, Rhipsalis / nicht unter 10 °C,dehr hell / Halbschattiges, temp. GH, Zimmervitrine, Blumenfenster, 06 - 09 im Freien

Zumindest ist dies eine gute Richtlinie. Man muss halt nur seine eigenen Erfahrungen machen. Ein gewisses Restrisiko gibt es ja bekanntlich immer. Aber ich will natürlich nicht hoffen, dass die Nachttemperaturen noch einmal langfristig unter 0 Grad gehen. Einen leichten Bodenfrost wird das Frühbeet hoffentlich abfangen.

In den nächsten Tagen werde ich auch die Oleander aus der Garage holen, denn sie können auch leichten Frost bis ca. -5 °C ertragen.

Von Elke Seidel

Neue Bilder hochgeladen

Ein paar neue Bilder gibt es bei Neoporteria und Gymnocalycium sowie in der Kinderstube von den kürzlich pikierten winterharten Echinocereus-Sämlingen (gaaanz unten).

Wettermäßig sei angemerkt, dass es ein wenig Schnee gegeben hat. Die Temperaturen liegen bei ca. minus 3 °C.

Von Elke Seidel

3. Advent

Mit Riesenschritten geht es nun auf Weihnachten und auf das Jahresende zu. Jetzt gehen die Temperaturen auch auf die 0 Grad-Grenze zu (heute um 8:00 Uhr waren es + 1,8 °C). Der Kakteengärtner, und auch der "normale" Gärtner", kann nicht viel mehr tun, als abzuwarten. Tägliche Kontrolle der Pflanzen ist natürlich angesagt. Bei mir stehen die Kakteen mit den etwas mehr Wärme liebenden Epikakteen in einem Raum. Das ist wahrscheinlich für einen von beiden Sorten nicht besonders bekömmlich. Während es den einen vielleicht zu kalt wird, "schwitzen" die anderen. Nachts, bei herunter gelassenen Rolläden, wird das Fenster in Kippstellung geöffnet, so dass wenigstens in der Nacht eine kühlere Luft herrscht. Morgens wird das Fenster dann schnell wieder geschlossen, zum Schutz vor Durchzug, möglichen Einbrechern (man weiss ja nie), und natürlich zur Vermeidung eigener fröstelnder Befindlichkeit. Bislang stehen die Pflanzen beider Fraktionen sehr gut da. Die Epis bekommen einmal in der Woche ein wenig Wasser zugeteilt, ebenso die Gymnos, die auch im Winter ein wenig Feuchtigkeit von unten mögen. Im Prinzip stehen diese auf einem großen Terrakotta-Untersetzer, der eine Zeit lang die Feuchtigkeit speichert. Mehr ist es gar nicht. Bei den diesjährigen Sämlingen bin ich mir nie sicher, ob ich ihnen ein wenig Sprühnebel von oben geben soll oder ob sie tatsächlich schon mehrere Monate völlig ohne Feuchtigkeit auskommen. Insbesondere die Fraileen sind ja noch so winzig.

Die Echinopsis-Kreuzungen von Herrn Rabsilber, die ich erst spät im Juli ausgesät hatte, habe ich im warmen Wohnzimmer belassen. Sie bekommen einmal in der Woche ein Fußbad, damit sie bei der Wärme nicht völlig vertrocknen. Nun bin ich ja schon gespannt, ob sie bei einsetzender Sonneneinstrahlung im Februar auch schon mit dem Weiterwachsen loslegen.

Der Thelocactus bicolor, auf dem sich die Wollläuse ausgebreitet hatten, steht noch immer ohne Substrat im Blumentopf. Ich habe ihn im Abstand von etwa 10 Tagen zweimal mit Promanal AF gespritzt. Jetzt habe ich den Eindruck, dass dies den Tierchen den Garaus gemacht hat. Dennoch traue ich mich nicht so recht, ihn ins Winterlager zu stellen. Ich werde ihn in den nächsten Tagen zunächst einmal wieder richtig eintopfen und dann mal weiter sehen.

Von Elke Seidel

Aufgeräumt, umgeräumt, eingeräumt

In den letzten Tagen habe ich viel hin- und hergeräumt. Was man doch alles endlich mal schafft, wenn es unbedingt sein muss. Nun stehen auch ein paar Regalbretter zur Aufnahme der Kakteen bereit. Nach den Wettervorhersagen für diese Woche habe ich dann doch schon einige Töpfe mit Kakteen, insbesondere den Gymnocalycien, ins Haus geholt. Sie standen auf dem Regal und sind bei den letzten Regenfällen doch nochmal ordentlich naß geworden. Außerdem war ich mir gar nicht sicher, ob die angesagten ersten leichten Nachtfröste ihnen nicht doch schaden würden. So dachte ich mir, sicher ist sicher, und habe sie schon mal ins relativ Warme geholt. Auch die diesjährigen Agaven haben es jetzt gemütlicher. Ich habe mich sehr gewundert - und natürlich auch gefreut - dass Agaven so leicht aufzuziehen sind. Ein paar Agave victoria-reginae f. compacta, Agave difforma und ein einzelnes Exemplar Agave parryi haben immerhin schon das erste halbe Jahr nach der Aussaat überstanden.

Von Elke Seidel