Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: hylocereus)

Es wird Zeit

Die letzten Sonnenstrahlen eines sehr sonnigen Herbstbeginns genießen meine Kakteen auf der Terrasse oder anderswo im Garten. In der vergangenen Woche kletterten die Temperaturen tatsächlich noch einmal auf 28 °C. Da weiß man wirklich nicht, ob man noch einmal gießen soll oder ob man es lieber läßt. Ich habe mich dazu entschlossen, vor etwa einer Woche, also um den 25. September, noch einmal gründlich mit Kalidünger alles zu gießen und nun die Pflanzen abtrocknen zu lassen. Einzig die Sämlinge bekommen noch ein wenig Wasser zugeführt, aber sobald sie Mitte der Woche ins Winterquartier wandern, wird auch damit Schluß sein. Ab Mittwoch ist nämlich wieder Regen angesagt und sinkende Temperaturen. Somit wird es Zeit, allmählich Ernst zu machen mit dem Einräumen. Bei sinkenden Temperaturen sind es bei mir neben den diversen Sämlingen auch die Mammillarien, ein Hylocereus undatus sowie der Selenicereus validus, die ich ins Haus hole. Viele andere werden aber noch trockenen Fußes eine Weile draußen bleiben. Ein kurzer Nachtfrost - zumeist sind es ja noch nicht mehr als ein bis zwei Minusgrade - wird mit einer Vliesabdeckung oder notfalls mit Zeitungspapier gedämpft. So lange es tagsüber noch einigermaßen gemäßigt bleibt und keine lang andauernden Regenfälle zu erwarten sind, werde ich mich um Gelassenheit bemühen, auch wenn es schwerfällt.

Letzte Sonnenstrahlen genießen:

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Aloe squarrosa mit schöner Herbstfärbung:

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Wir warten aufs Einräumen - aber schon regengeschützt unter einem Dach:

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Im Halbschatten verbringen die Sämlinge noch etwas Zeit an der frischen Luft:

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Von Elke Seidel

Würmer, Pimpfe und Krummbichel

Heute habe ich einen ganzen Schwung Hylocereus undatus-Sämlinge umgepflanzt. Die gibt es häufig als "grüne Wiese" in Gartencentern zu kaufen.

Hylocereus_undatus_jung.jpg

Ich hatte meine schon seit einem Jahr. Sie waren bereits einmal pikiert, und nun haben sie sich in alle Richtungen gebogen. Ich hatte sie dekorativerweise zu mehreren in eine Schale gepflanzt, weil es mir zunächst nicht klar war, um was für Pflanzen es sich überhaupt handelt. Mittlerweile habe ich mich informiert, dass es Kakteen sind, an denen die Pitahaya-Früchte wachsen. Und man kann sie wohl auch zum Pfropfen verwenden. Auf jeden Fall wuchsen sie kreuz und quer, zum Teil waren einige doch schon recht lange und dicke Sämlinge dabei. Andere dagegen waren recht mickrig, krumm und gewunden, wahrscheinlich auch einfach etwas hungrig nach mehr Platz und Dünger. Nun habe ich also einige schöne Pflanzen pikiert, andere habe ich abgeschnitten, zwei Tage trocknen lassen und nun in ein lockeres Erde-Sand-Gemisch gepflanzt, wo sie hoffentlich bald Wurzeln schlagen. Irgendwo las ich, dass erst Kopfstecklinge gerade wachsen würden. Alles in allem ist das ganze ein Experiment, und wenn es gelingt, habe ich bald ein paar schöne Unterlagen für wenig Geld, auf die ich probeweise ein paar Echinopsis-Sämlinge pfropfen kann. Hier ein paar Bilder der Umtopfaktion:

Hylocereus_undatus_Stecklinge_01.jpg

Kopfstecklinge

Hylocereus_undatus_Stecklinge_krumm_03.jpg

 "Krummbichel"

Hylocereus_undatus_Stecklinge_mickrig_07.jpg 

Mickrige Pimpfe und Würmer

Ein paar weitere Bilder gibt es hier zu sehen.

 

Von Elke Seidel