Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: orbea)

Stapeliaaussaat - Woche 16

Vielleicht erinnert sich jemand: Ich wollte ja meine Aussaat von Stapelia und Orbea variegata dokumentieren. Gestern war es also soweit: Nach 16 Wochen im Aussaatsubstrat habe ich die jungen Pflänzchen in eigene Töpfe mit dem endgültigen Substrat pikiert. Na gut, noch müssen sie sich einen Topf mit zwei oder drei anderen teilen. Als Substrat habe ich zu etwa gleichen Teilen Bimskies, Kieselgur und feines Lavagranulat gemischt. Da wird es garantiert keine Staunässe geben. Lediglich das Lavagranulat wird - so hoffe ich - ein wenig Feuchtigkeit speichern. Ein Foto von den nackten Pflanzen habe ich natürlich gemacht. Insgesamt sehe ich am Habitus der beiden Pflanzen keinen Unterschied, außer dass die Orbeas vielleicht etwas mehr rötlich gefärbt waren und die Stapelien dagegen grün. Das mag aber daran liegen, dass die Orbeas vor den Stapelien im Regal gestanden haben und dadurch zwangsläufig etwas mehr Sonne abbekommen haben. Die rote Farbe dürfte somit eine Sonnenschutzmaßnahme sein. Den größten Unterschied bemerkte ich bei der Wurzelbildung, die bei den Orbeas deutlich weiter fortgeschritten war als bei den Stapelien. Doch schaut selbst.

Stapeliaaussaat_07.jpg

Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Die Hitze hat uns wieder voll im Griff (immer noch um die 30/34 °C und trocken). Für morgen Nachmittag sind dann wieder Gewitter angesagt. Bevor die Vorbereitungen für die Winterruhe beginnen (September/Oktober mit weniger Gießen) muß ich noch einige Sämlinge pikieren. Ich habe mir schon etliche Echinocereen ausgeguckt. Auch einige Mammillarien sind schön gewachsen und bedrängen sich mit ihrem Dornenkleid ein bißchen. Dennoch finde ich sie noch zu klein zum Pikieren. Auf jeden Fall werde ich mir noch vier Wochen Zeit lassen mit der Entscheidung. Aber dann muß es sein, damit sie sich noch rechtzeitig vom Umpflanzschock erholen und sich noch einen Schluck Wasser einverleiben können, bevor sie sich auf's Ohr legen dürfen für vier Monate. Ich darf gar nicht daran denken, dass man schon wieder an den Winter erinnert wird, der ja unweigerlich wieder kommt. Also - raus in die Sonne und genießen so lange es noch geht.

Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat Tag 22 und anderes

Kaum ist man einmal ein paar Tage außer Haus, schießt alles ins Kraut. Nein, ganz so schlimm ist es natürlich nicht, dennoch ist eindeutig überall Wachstum zu erkennen. Selbst die winterharten Opuntien beginnen schon auszutreiben, obwohl die heutigen Temperaturen doch eher noch nach einem Wintermantel verlangen. Heute früh waren es + 3,3 °C und jetzt am Nachmittag zeigt das Thermometer gerade einmal 9,5 °C an.

Heute habe ich an den meisten Aussaaten die Folienbeutel entfernt, damit die Kleinen es etwas heller haben. Hier ein Stellvertreter aus der Gattung Echinopsis, ausgesät im Januar 2010.Saemlinge_Echinopsis_5.jpg

Im Vergleich die Echinopsis-Aussaat aus 2009, die sich mächtig ins Zeug gelegt hat und wohl bald in eigene kleine Töpfe wandern wird:

 Saemlinge_Echinopsis_4.jpg

Auch die Stapelia- und Orbeaaussaat kann sich sehen lassen. Einen Unterschied kann ich anhand der Sämlinge nicht erkennen. Diejenigen Samenkörner, die ich mit Kies bedeckt hatte, haben wesentlich standfestere Sämlinge hervorgebracht, während die nicht abgedeckten zum Teil ihre Wurzeln an der Oberfläche liegen haben. Hier muss ich also noch nachhelfen und die Wurzeln unter die Erde bringen. Gut erkennen kann man, dass sich die Sämlinge am Ende bereits teilen.

Stapeliaaussaat_05.jpg

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Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat Tag 4

Sowohl Orbea variegata als auch Stapelie variegate legen turbomäßig los mit der Keimung. Hier aktuelle Bilder von heute:

Stapeliaaussaat_03.jpg

Stapeliaaussaat_04.jpg

Das schöne Wetter gestern und heute hat mich dazu veranlasst, nun auch den Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Sulcorebutien und Agaven eine Ladung Zitrusdünger zu verabreichen. Da die Luftfeuchtigkeit aber noch sehr hoch ist und es auch in den nächsten Tagen wieder regnen soll, werde ich jetzt erstmal drei bis vier Wochen warten, bis ich das nächste Mal wässere. Ein Teil meiner Echinopsen habe ich - vor praller Sonne mit Vlies geschützt - ins Regal nach draußen gestellt. Sie wachsen in der Wohnung doch schon recht krumm. Heute Abend kommen sie aber wieder ins Haus, die Nächte sind doch noch zu kühl.

Von Elke Seidel

Orbea keimt

Es tut sich was bei der Orbea-Aussaat: Unter der Kiesschicht regt sich was, die frei liegenden Samen dagegen sind noch mucksmäuschenstill.

Von Elke Seidel