- 24. January 2010, 20:46
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Die ersten Aussaaten für dieses Jahr habe ich gestern und vorgestern getätigt. Mein Samenangebot aus diversen Quellen ist ja recht reichhaltig. Dabei waren z. B. jede Menge Echinopsis-Kreuzungen aus der AG Echinopsishybriden. Meine erste eigene Kreuzung ist auch in der Erde. Darüber hinaus wohl rund 20 verschiedene Echinocereen, zum Teil winterhart von www.echinocereus.de. Mammillarien (an die ich eigentlich gar nicht ran wollte. Sage niemals NIE!) und Sulcorebutien einer Kakteenliebhaberin aus dem Forum. Ach ja, und kurzfristig habe ich mir im Netz noch 100 Samen Trichocereus pachanoi bestellt und einige Aztekiumsamen. Die Trichos habe ich sofort mit ausgesät. Vielleicht kann ich sie in ein paar Jahren zum Pfropfen verwenden. Die etwas schwierigeren Kandidaten habe ich mir noch aufbewahrt, auch deshalb, weil mir die Erde ausgegangen ist. Es handelt sich um besagte Aztekien, Lophophoren und eine nicht geringe Anzahl an Astrophyten. Vielleicht bekomme ich sogar noch einige Tütchen mit frostharten Escobarien.
Darüber hinaus habe ich mich entschlossen, der Deutschen Kakteengesellschaft beizutreten. Die monatlichen Publikationen gefallen mir ganz gut. Vielleicht gibt sich ja auch die Gelegenheit, den einen oder anderen Vortrag bei der Dortmunder Ortsgruppe anzuhören.
Ansonsten liegen die Temperaturen hier um die 0 Grad, tagsüber auch leicht darüber, und es schneit ein wenig, aber nicht der Rede wert bisher.
- 9. January 2010, 20:56
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Heute habe ich einen ganzen Schwung Hylocereus undatus-Sämlinge umgepflanzt. Die gibt es häufig als "grüne Wiese" in Gartencentern zu kaufen.

Ich hatte meine schon seit einem Jahr. Sie waren bereits einmal pikiert, und nun haben sie sich in alle Richtungen gebogen. Ich hatte sie dekorativerweise zu mehreren in eine Schale gepflanzt, weil es mir zunächst nicht klar war, um was für Pflanzen es sich überhaupt handelt. Mittlerweile habe ich mich informiert, dass es Kakteen sind, an denen die Pitahaya-Früchte wachsen. Und man kann sie wohl auch zum Pfropfen verwenden. Auf jeden Fall wuchsen sie kreuz und quer, zum Teil waren einige doch schon recht lange und dicke Sämlinge dabei. Andere dagegen waren recht mickrig, krumm und gewunden, wahrscheinlich auch einfach etwas hungrig nach mehr Platz und Dünger. Nun habe ich also einige schöne Pflanzen pikiert, andere habe ich abgeschnitten, zwei Tage trocknen lassen und nun in ein lockeres Erde-Sand-Gemisch gepflanzt, wo sie hoffentlich bald Wurzeln schlagen. Irgendwo las ich, dass erst Kopfstecklinge gerade wachsen würden. Alles in allem ist das ganze ein Experiment, und wenn es gelingt, habe ich bald ein paar schöne Unterlagen für wenig Geld, auf die ich probeweise ein paar Echinopsis-Sämlinge pfropfen kann. Hier ein paar Bilder der Umtopfaktion:

Kopfstecklinge

"Krummbichel"
Mickrige Pimpfe und Würmer
Ein paar weitere Bilder gibt es hier zu sehen.