Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: platz)

Aufgeräumt und angegossen

Nachdem in den letzten Tagen sich häufiger die Sonne gezeigt hat, habe ich jetzt alle Pflanzen an ihren endgültigen Standort gestellt und komplett angegossen. Das war ganz schön mühselig, aber letztendlich habe ich irgendwie alles, was ins Gewächshaus soll, auch dort unterbekommen. Wer kennt das nicht: Man redet sich gut zu, dass ja nicht alles überlebt, immer mal eine Pflanze fortgeworfen werden muß, Sämlinge nicht wachsen werden, vor allem später auch bei den Hybriden eine starke Auslese stattfinden wird. Dies alles soll uns darüber hinwegtäuschen, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Irgendwie haben wir viel zu viele Pflanzen gehortet;-) Aber letzten Endes stimmt es ja auch: Es wird eine Auslese stattfinden, gerade was Echinopsishybriden angeht. Da wird sicher nicht jede Pflanze eine tolle Blüte hervorbringen. Und es sind ja auch noch einige doppelt und dreifach vorhandene Mammillarien da, die man notfalls noch verkaufen könnte. Solange es aber eben so geht mit dem Platz, wird erstmal alles behalten. Schließlich sind es die selbst ausgesäten Mammillarien, die gerade jetzt in der blütenarmen Jahreszeit schon so viel Freude mit ihrem Blütenflor machen. Und auch der Glandilucactus blüht schon (auch wenn er ganz hinten steht und man ihn sich nur von der Leiter aus ansehen kann, aber egal!). Hatte ich schon erzählt, dass ich dieses Frühjahr so viele verschiedene Notocactus-Arten ausgesät habe? Die sind sooo schön und - man glaube es oder nicht - sie keimen wie verrückt. Aber das soll mich heute noch nicht belasten, schließlich hat ja alles noch seinen Platz gefunden, selbst mein Korbsessel zum Ausruhen nach getaner Arbeit.

Von Elke Seidel

Sämlinge ohne Ende

Ich muss gerade einmal eine kleine Pause einlegen. Seit mehreren Tagen bin ich schon wieder damit beschäftigt, Sämlinge zu pikieren. Allmählich wird es Zeit, dass diese Arbeiten zum Ende kommen. Aufgrund der feucht-kalten Wetterbedingungen - Regen und Temperaturen tagsüber kaum über 16 °C, nachts ca. 12 °C - sind schon einige Ascleps und empfindlichere Mammillarien ins Haus gekommen. Ich denke, dass in den nächsten Tagen auch einige Sämlingsschalen folgen werden, bis auf die Kälte toleranten wie Echinocereus, Escobaria und einige andere.

In unserem Garten roden wir zurzeit einen weiteren Baum, der uns seit längerem im wahrsten Sinne des Wortes über den Kopf gewachsen ist. Irgendwann ist einfach Schluss mit Lustig, wenn das ganze Jahr nur Blätter, Blüten, Beeren und im Herbst dann jede Menge Laub fallen, noch dazu wenn man die Frühbeetkästen nicht geöffnet lassen kann, weil die Blätter sich sonst in den Dornen der Kakteen wiederfinden. Nein, nach vielen Jahren des naturgemäßen Biogartens, der Nahrung für alle geboten hat, möchte ich nun bald einen pflegeleichteren Garten haben. Es muss ja nun nicht gerade jederzeit wie geleckt oder im Herbst wie gefegt auf den Beeten aussehen. Aber ein gewisses Tribut an die zunehmende Anzahl an Lebensjahren müssen auch wir zahlen. Außerdem finde ich, dass freigewordene Beete doch immer wieder einen netten Anlass geben, über die weitere Gestaltung zu phantasieren. Und die neue Sitte, auf alle Gartenbeete zentimeterdick Kies aufzuschütten, damit bloß nicht gehackt werden muss, finde ich gelinde gesagt einfach nur ätzend. Für mich ist das irgendwie eine fortgeschrittene Variante von "flächendeckend Cotoneaster pflanzen".

Von Elke Seidel

Der Frühling kommt!

Endlich ist es so weit, die Temperaturen steigen. Es gab viel zu tun in den letzten Tagen, nicht nur mit den Kakteen. Aber natürlich galt ihnen mein besonderes Augenmerk.

Am 8. März habe ich sämtliche Echinopsen und auch die letztjährigen Echinopsis-Sämlinge ins Wohnzimmer geholt. Dort ist es muckelig warm, vor allem, wenn die Sonne scheint. Ich habe sie durchdringend gegossen und schon am nächsten Tag waren sie förmlich explodiert. Gerade bei den Sämlingen habe ich ganz schön gestaunt, denn das habe ich noch nie gesehen bzw. so auch nicht erwartet. Schließlich war dies mein erster Kakteenwinter. Die Minis haben sich glatt verdoppelt und sind jetzt mehr lang als breit. Ich hoffe, dass dies nicht am Lichtmangel liegt sondern an der jeweiligen Art. Wie allen Kakteenliebhabern steht auch mir nur ein begrenzter Platz an den Fenstern zur Verfügung. Und dieser ist momentan von den neuen Aussaaten komplett belegt.

Als nächstes habe ich vor zwei Tagen die Epi-Hybriden ins Warme geholt und kräftig gegossen. Über den Winter standen sie ja mit im Winterlager bei Temperaturen von zeitweise 10 °C. Nachdem es hier jedoch in den letzten Tagen auch schon 15 °C hatte und ich in sämtlichen Erfahrungsberichten las, dass sie schon früh im März wärmer gestellt werden sollen, dachte ich mir, nun wird es Zeit. Ob sie mir in diesem Jahr schon die eine oder andere Blüte bescheren weiß ich noch nicht, da ich die Verdickungen an manchen Trieben noch nicht als Knospen erkennen kann. Ich vermute, dass es einfach nur neue Triebe werden, lasse mich jedoch auch gerne überraschen. Ach ja, da die Epis Schatten wünschen, stehen sie zurzeit auf den Schränken in einem nach Norden ausgerichteten Zimmer. Im vergangenen Jahr hatte ich sie relativ früh nach draußen gestellt, ich glaube, schon im Mai. Das Resultat war, dass sie durch den Regen im Mai/Juni so richtig klatschnass waren. Ich habe sie ziemlich oft hin- und hergeschleppt. Das möchte ich mir in diesem Jahr nicht wieder antun. Jetzt bleiben sie erstmal in der Wohnung, mag sein, dass ich sie später im Sommer doch noch nach draußen verlege.

Heute nun hat mich das Hausputz-Fieber erfasst. Zu diesem Zwecke mußte der größte Teil der Kakteen aus dem Winterlager weichen. Dass mir dabei ein Topf mit Echinocereus umgefallen ist und die ganze trockene Pracht an Erde und Kies auf dem Boden lag, sei nur am Rande erwähnt. Nachdem in meinen Kakteenforen Meinungen und Ratschläge laut wurden, die Echinocereen, Opuntien und diverse andere jetzt schon zu gießen (im Gegensatz zu den Tipps in diversen Büchern), habe ich sie heute kräftig angegossen und ins Frühbeet gestellt. Dieses habe ich den ganzen Tag bis zum späten Nachmittag geöffnet gelassen. Es wehte ein frischer Wind, was den Pflanzen ja gut tut. Auch die draußen überwinterten Echinocereus-Sämlinge haben eine Ladung Wasser bekommen. Nun bin ich wirklich gespannt, ob sie sich auch so aufplustern wie die Echinopsen.

Die Winterharten in verschiedenen Pflanzgefäßen, welche den Winter gut verpackt draußen verbracht haben, sehen so weit ganz gut aus. Nur bei einem - Ferocactus wislizenii SB228 - bin ich nicht sicher, ob er die Temperaturen gut verkraftet hat, denn er ist ziemlich gelb-grün marmoriert. Da er aber noch einen festen Körper hat und nicht weich und matschig ist, habe ich noch Hoffnung, dass er sich erholt.

Schön wären an dieser Stelle ein paar aktuelle Fotos - aber leider hatte ich nicht die rechte Zeit und Lust in den letzten Tagen. Sobald das eine oder andere wiederkehrt, werde ich mich aber daran machen und ein paar neue Bilder einstellen.

Zu guter Letzt noch ein Gruß nach Holland an Mariet J., die nicht nur Steiff-Tiere liebt und tolle Bären malt sondern genauso "kakteen-verrückt" ist wie ich. Zufälle gibt's.

Von Elke Seidel

Kalte Vollmondnacht

Ganz schön kalt war es heute Nacht. Vollmondnächte sind ja häufig mit einem klaren Himmel verbunden und können im Oktober bei uns schon zum ersten leichten Nachtfrost führen. Beim Aufstehen heute in der Früh zeigte das Außenthermometer gerade mal + 5,8 °C. Eigentlich ist das ja für die meisten (meiner) Kakteen eine optimale Überwinterungstemperatur. Wenn es den ganzen Winter über so bliebe, müsste ich mir keine Sorgen machen. Da dies aber natürlich nicht der Fall sein wird, werde ich jetzt die Wettervorhersage noch akribischer anschauen.

Eigentlich bin ich mir ja immer noch nicht ganz im Klaren, wohin ich die lieben Kleinen stellen soll, wenn es noch kälter wird. Irgendwie sträubt sich bei mir alles dagegen, sie in die dunkle Garage oder auf den Dachboden zu stellen. Die Rebutien sollten das ja ohne Weiteres aushalten, aber ob ich das auch aushalte? Ich meine, wozu hat man denn das ganze Grünzeug, wenn man sich nicht daran erfreuen kann? Wenigstens einmal am Tag möchte ich doch meinen Blick über sie schweifen lassen, um zu sehen, ob es ihnen gut geht. Und das mache ich in der Garage oder auf dem Dachboden (den ich nie, nie betreten würde!) natürlich nicht. Zudem tummeln sich im Winter auf dem Dachboden ganz gern mal die kleinen Spitzmäuse. Und ob die sich nicht über ein paar saftige Kakteen als Winternahrung freuen, weiss ich natürlich auch nicht. Möchte ich auch gar nicht herausfinden! Na, ich werde noch ein wenig grübeln und räumen und vielleicht doch noch irgendwo ein Regal aufstellen. Auch wenn es nicht so ganz optimal mit den Temperaturen dort ist.

Von Elke Seidel

Wo nehme ich nur den Platz her?

Nun habe ich also ein weiteres Mal neuen Kakteensamen bestellt. Diesmal haben es mir die Echinocereus-Arten auf der Seite http://www.echinocereus.de/shop/ angetan. Gleich 9 Arten habe ich bestellt mit jeweils 50 Korn. Wohl werde ich sie in diesem Herbst nicht mehr aussähen (oder vielleicht doch?), aber was man hat, das hat man. Zumindest kann ich so dem Winter gelassen entgegensehen, denn spätestens im Februar - wenn es uns (Kakteen-)Gärtnern längst in den Fingern juckt, habe ich schon etwas für die Aussaat vorrätig. Allerdings - um auf den heutigen Titel dieses Eintrags zurückzukommen - wohin mit dem ganzen Zeug? Es ist ja nicht so, dass ich in diesem Frühjahr und Sommer nichts ausgesäht hätte. Naja, darüber kann ich mir dann zu gegebener Zeit noch Gedanken machen.

Von Elke Seidel