Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: schaedlinge)

Live-Chat zum Thema Krankheiten und Schädlinge

Am 11. Januar 2015 findet um 17:00 Uhr im Kakteenforum ein Themenchatabend mit Herrn Dr. Thomas Brand statt. Herr Dr. Brand ist Redakteur der Zeitschrift KuaS der Deutschen Kakteen-Gesellschaft (DKG) und hat ein Buch zum Thema Krankheiten und Schädlinge an Kakteen und Sukkulenten herausgegeben. Ich habe im Herbst 2014 einen Vortrag von Herrn Dr. Brand gehört und kann den Chatabend allen Interessierten nur sehr empfehlen. Das o. g. Buch von Dr. Brand ist auch für Nichtmitglieder über die DKG zu beziehen.

Von Elke Seidel

Es wird Zeit!

Mit Volldampf geht es jetzt auf den Herbst zu. Zurzeit ist das Wetter noch ausgesprochen schön. Heute soll es gar bis 29 °C werden. Nachdem ich vor ein paar Tagen begonnen habe, die Kakteen mit Herbstdünger zu versehen, wird heute der nächste Teil damit gegossen. Auch werde ich noch ein systemisches Schädlingsmittel mit ins Gießwasser geben (Calypso von Bayer) und - falls ich es schaffe - noch einmal eine Spritzung mit Kiron gegen Spinnmilben vornehmen. Als Düngemittel für die Herbstdüngung wurde mir übrigens von einem lieben Hybridenfreund eine Probe zugesandt mit den Worten:

Zitat:

Dieser Dünger (saures Kaliumphosphat, KH2PO4) enthält
    ca. 45% K und 23% P und wird in der Konzentration 1g/l Wasser
    eingesetzt. Das besondere an diesem Dünger ist, dass er in
    wässriger Lösung schwach sauer reagiert und damit den PH-Wert
    des Substrats in den für die meisten Kakteen optimalen Bereich
    von PH 4,5-6,5 hält. Er ist nicht für Kakteen geeignet, die Kalk im
    Substrat benötigen, da er Kalk bindet und festlegt. Wenn Sie Ihre
    Kakteen mit Leitungswasser gießen, ist er ideal.
    Übrigens das weiße Pulver, dass Sie von Kakteen-Haage bezogen
    haben ist wahrscheinlich Kaliumsulfat mit ca. 46% K.
 Zitat Ende

Dann war da doch noch etwas, was ich sagen wollte: Ach ja, einige Päckchen mit jungen Hybridensämlingen sowie die eine oder andere Echinopsis/Tricho/Hildewintera-Hybride bekomme ich noch von den diversen Hybridenfreunden und von Herrn Wessner. Bald muß ich mal eine Entscheidung treffen, was ich von den anderen Kakteengattungen dafür abgeben will.

Von Elke Seidel

Adenium im Vergleich

Heute konnte ich einen ersten Vergleich anstellen zwischen meiner Adeniumpflanze, die ich in das Lechuza-System gepflanzt habe und ihren beiden gleichaltrigen Geschwistern, die in Kakteenerde kultiviert werden. Das Lechuza-Pon (so heißt das Granulat) ist mit einem Langzeitdünger vorgedüngt. Die Normalos wurden mit Vitanal ernährt. Fazit: Die Pflanze im Lechuza-Topf hat zunächst kaum Blattzuwachs bekommen. Dieser macht sich erst jetzt seit etwa 3 - 4 Tagen bemerkbar. Die beiden Geschwisterpflanzen dagegen haben schon frühzeitig damit begonnen, neue hellgrüne Blätter auszutreiben. Letztlich bestätigt sich wohl, dass im Lechuza-System der Caudex besser wächst und dicker wird. Das Vitanal, was ja eigentlich ein biologisches Hilfsmittel und kein chemischer Dünger ist, scheint bei den beiden anderen Pflanzen tatsächlich mehr das Längenwachstum zu beeinflussen. Weitere Informationen zu meinen Adenien gibt es hier: Adenium

Adenium_Vergleich_Pon_Erde.JPG

Jetzt noch die gute Nachricht: Es wird nun doch endlich Frühling. Heute ist es zwar bei uns noch stark bewölkt bei kaum mehr als 10 °C. Aber schon Morgen soll die Temperatur steigen und die Sonne sich zeigen und das Wochenende wird einfach nur bombastisch schön. Hoffentlich. Wetterfrösche können sich ja auch irren. Auf jeden Fall habe ich heute meine Regale auf der Terrasse abgeschrubbt und mit einer Folie überdacht. Einen Großteil der Pflanzen, auch die Echinopsis-Hybriden (bis auf die besonders teuren und wertvollen) habe ich nun ins Freie gestellt und mit dem Wasserschlauch abgespritzt und gegossen. Dieses Jahr hat das Ungeziefer im Winterlager ganz schön zugeschlagen. Neben einiger Schäden durch Spinnmilben sind mir auch Scharen von Wollläusen begegnet. Anscheinend stehen die Pflanzen doch zu eng im Winterlager, und natürlich war es zu lange viel zu warm. Die Pflanzen habe natürlich gegen Ungeziefer eingesprüht. Ich hoffe, es hilft.

Von Elke Seidel

Trauermücken-Plage

Wer kennt sie nicht, die kleinen schwarzen Fliegen, die einem ständig ums Gesicht schwirren, sich frech auf den Wurstteller setzen und auch vor den Nasenlöchern nicht halt machen? Ich habe sie bislang als Frucht- oder Eintagsfliegen abgetan. Nun habe ich aber in einem Zimmer einige Schlumbergeras (Weihnachtskakteen) stehen. Diese stehen in ziemlich humoser Epi-Erde. Und hier schwirrt es ganz besonders. Ganze Geschwader habe ich dort herumfliegen. Vor etwas zwei Wochen habe ich mal eine Attacke mit einem Insektenspray auf die Pflanzen gemacht und die Zimmertür eine Weile zugemacht. Anschließend gelang es mir nur, mit einer Atemmaske bis zum Fenster zu kommen, um dieses aufzureißen. Gestern habe ich mich endlich entschlossen - bzw. im vorweihnachtlichen Stress die Zeit dafür gefunden - dieses Zimmer mal wieder auf Vordermann zu bringen. Fliegen schwirrten immer noch mehr als genug dort herum, aber die Fensterbank und sämtliche Untersetzer waren mit hunderten von Fliegenkadavern übersät. Meine Anfrage im Kakteenforum brachte zutage, dass es sich hier um die in Hobbygärtner-Kreisen so ungeliebten Trauermücken handelt. Diese bekommt man leider recht schlecht weg. Die Trauermücken lieben feuchtes, humoses Substrat. Nicht gießen, ist das beste, weil die Larven dann absterben. Leider vertragen dies nicht alle Pflanzen über den notwendigen längeren Zeitraum. Da ist guter Rat teuer.

Als Sofortmaßnahme habe ich erst einmal sämtliche erreichbaren herumschwirrenden Trauermücken aufgesaugt. Dann habe ich die Schlumbergeras mit Neudomück gegossen. Dies ist ein Mittel mit dem Bacillus thuringiensis israelensis. Man benutzt es eigentlich, um Regentonnen und Teiche mückenlarvenfrei zu halten. Ich habe es im Sommer versucht, und das Resultat war recht gut. Nun habe ich davon einen Tropfen auf meine 2-Liter-Gießkanne getropft (eigentlich genügen 8 Tropfen für eine 200-Liter-Regentonne, aber wie soll man dies in so kleinem Maßstab sonst dosieren?). Damit habe ich die Pflanzen gegossen. Das Bakterium frißt die Larven von innen her auf. Ähnlich sollen Nematoden wirken. Das sind winzigste Fadenwürmer, die es in der Natur fast überall gibt. Man pflanzt im Biogarten auch gerne Studentenblumen (Tagetes) neben Rosen, da die Tagetes den Boden mit Fadenwürmern anreichern (oder diese zumindest vermehrt anziehen - sorry, immer diese Halbweisheiten). Auf jeden Fall verbessern sie die Bodenbeschaffenheit um die Rosen und machen andere Parasiten unschädlich. Also, diese Nematoden kann man auch kaufen. Sie werden in Wasser aufgelöst und mit dem Gießwasser ausgebracht. Sie fressen sich ebenfalls durch die Trauermückenlarven, vermehren sich dabei sogar noch. Und wenn keine Trauermückenlarven mehr da sind, dann sterben die Nematoden ab. Alles erledigt, sozusagen. Das werde ich gegebenenfalls als nächstes versuchen.

Als sofortige Maßnahme habe ich eine besonders umschwirrte Pflanze direkt entsorgt. Natürlich nicht, ohne vorher alle verfügbaren Triebe als Ableger abzuschneiden. Diese sind ja immerhin nicht befallen.

So, noch ein kurzes Wort zum Wetter: Vor zwei Tagen hat es getaut, plötzlich waren die Temperaturen auf + 7 °C. Das hat allerdings nicht sehr lange angehalten. Heute sind schon wieder - 4 °C, und so soll es auch in den nächsten zwei bis drei Wochen erst einmal bleiben. Immerhin ist der Schnee und insbesondere das platt gefahrene und gefrorene Zeugs erstmal weg, obwohl es wahrscheinlich bald wieder schneien soll. Aber dazu ist der Winter ja da, hätte ich fast vergessen. Ich träumte gerade von 25 °C in Griechenland ;-)

Von Elke Seidel

Tauwetter

Es taut. Es regnet. Der Himmel ist verhangen. Bald, ganz bald, sieht es wieder so aus:

Delosperma_Gold_Nugget02.jpg

Mittagsblumengewächs Delosperma Gold Nugget im Sommer 2009

Allein darauf warten und hoffen wir. Und auf viele andere Blüten. Derweil bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Schätze nach und nach einer kritischen Überprüfung im Winterlager zu unterziehen. Nicht Erbsenzählen sondern Sämlingszählen war gestern angesagt. Ein paar Verluste gibt es immer, meist sind es die Schwächlichsten einer Aussaat, die spurlos verschwinden. Aber solange noch genügend Brüder und Schwestern vorhanden sind, finde ich es nicht so schlimm. Die nächste Aussaat kommt bestimmt!

Leider waren wieder ein paar Wollläuse unterwegs, nur 3 oder 4 insgesamt. Aber das reicht um sofort dagegen zu spritzen. Ein paar Eier scheinen immer zu überleben und dann nach geraumer Zeit wieder zu Leben zu erwachen. Deshalb sollte man um diese Zeit besonders wachsam sein. Wehret den Anfängen! Gestern - bei überaus sonnigem Winterwetter - habe ich die Winterharten kontrolliert. Da war ganz schön festgefrorener Schnee auf dem Frühbeet. Darunter sah es aber gut aus, ich hatte sogar den Eindruck, dass ein paar Opuntiensämlinge da waren, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Kann das sein? Nur die Opuntie humilis, die ich recht spät, nachdem sie vom Regen noch einmal so richtig nass geworden war, ins Frühbeet gestellt hatte, war auf den Blättern ziemlich feucht und tropfte später sogar. Na, ich hoffe, das macht ihr nicht den Garaus. Im Winterlager im Haus stiegen die Temperaturen kurzfristig durch die Sonneneinstrahlung auf über 17 °C. Die Luftfeuchtigkeit liegt leider konstant zwischen 70 und 80 %. Auf der Homepage eines anderen Kakteenfreundes las ich derweil, dass die Sonne diesem hohen Feuchtigkeitsgrad bald entgegenwirkt, so dass die Kakteen, die alle noch recht prall wirken, dann hoffentlich etwas "zum Zusetzen" haben. Ich kann das alles noch nicht richtig beurteilen und freue mich derweil einfach daran, dass alles in Ordnung ist. Ach ja, bei meiner Kontrolle bemerkte ich sogar schon die eine oder andere angelegte Knospe.

Es kann doch nur besser werden. Bis dahin stöbern wir noch ein wenig in alten Fotos: Gymnos, Lobivien, Mediolobivien gibt es hier neu  zu sehen.

Von Elke Seidel

Suchbild mit Laus

 

Viecher_Echinocereus_wh_01.jpg 

Wie ich gestern schon berichtet habe, haben sich meine winterharten Echinocereus-Sämlinge ein paar Viecher eingefangen. Vielleicht kann man es auf dem Bild erkennen. Da heute ein recht sonniger Tag war, habe ich die beiden Töpfe aus dem Frühbeet entfernt, die Viecher mit der Pinzette abgemacht und die kleinen Sämlinge in größere Gefäße pikiert. Bei den Echinocereus triglochidatus habe ich festgestellt, dass sie teilweise am Fuß ziemlich weich waren. Da sie aber sonst gut aussahen und auch gut bewurzelt sind, hoffe ich, dass sie nicht schlapp machen. Ich habe jetzt von dieser Art (EC triglochidatus v. mojavensis) 41 Stück (aus 30 Samen gezogen ;-))) Edith sei dank!), von den Echinocereus reichenbacchii sind es immerhin noch 26 Stück. Beide sollen bis ca. minus 18 °C aushalten. Ob sie die Prozedur überstanden haben - vor allem, ob sie es mir übel nehmen, dass ich sie jetzt wieder ins Kalte rausgestellt habe - wird sich dann ja sicher bald zeigen. Hoffen wir das Beste. Im nächsten Jahr werde ich wohl doch noch vor Beginn des Winters pikieren.

Im übrigen habe ich heute die Rubrik Winterruhe mit Bildern und Text gefüllt.

Von Elke Seidel

Alarm im Frühbeet

So, dann habe ich heute doch einmal den Deckel des Frühbeetes gelüftet, um zu sehen, wie es den Kakteen im Winter so geht. Die Pflanzen machten alle einen recht guten, unversehrten Eindruck bei einer Temperatur von ziemlich exakt 0 °C. Aber die beiden Töpfchen mit den Echinocereus-Babys haben ungeliebte Überwinterungsgäste bekommen. Kleine braune Panzertiere haben es sich zwischen den dicht aneinander gedrängten Sämlingen gemütlich gemacht. Keine Ahnung, um was es sich dabei genau handelt, ich denke, dass es vielleicht Schildläuse sein könnten. Sie dösten natürlich auch in einer Art Winterstarre vor sich hin. Mir ist im Moment schleierhaft, was ich dagegen tun soll. Schließlich kann ich bei den Temperaturen keine Giftdusche auf die Kleinen sprühen. Auch will ich sie nicht aus dem Frühbeet herausnehmen. Ich denke vielmehr, dass ich bis zum zeitigen Frühjahr warten werde. Wenn die Temperaturen steigen, werden die Besucher ja wieder in Aktivität übergehen und es wird den Kakteenbabys dann nicht schaden, wenn sie nass werden. Vielleicht werde ich zuvor versuchen, mit einer Pinzette die sichtbaren Tierchen von den Sämlingen zu entfernen. Auf jeden Fall werden die anderen im Frühbeet befindlichen Kakteen dann auch in den Genuss eines Insektizids kommen. So was Blödes aber auch.

Von Elke Seidel

Einräumen und Schädlinge

Nachdem die Nachttemperaturen mehrmals auf + 3 bzw. + 5 °C runtergegangen sind und für die nächsten Tage Regen in Aussicht gestellt ist, habe ich gestern dann doch den größten Teil der noch im Frühbeet befindlichen Kakteen ins Winterquartier geräumt. Dabei handelt es sich um Echinopsen, Lobivien und Stenocacteen. Schon am Vortag, bei schönstem Wetter, hatte ich beim Öffnen der Glasabdeckung festgestellt, dass an zwei dicken Echinopsiskugeln die Feuchtigkeit herunterlief. Alle anderen waren trocken, so dass ich keine Ahnung habe, warum gerade bei diesen beiden es nicht so war. Möglicherweise war hier das Substrat noch nicht abgetrocknet und sie zogen noch Wasser durch die Wurzeln nach oben und schwitzten es nun bei der Sonneneinstrahlung aus.

Auf jeden Fall hat mir diese Einräumaktion doch bitter vor Augen geführt, dass der Platz arg knapp ist. Im nächsten Jahr wollen ja auch die diesjährigen Sämlinge mehr Platz beanspruchen, an die Samentütchen, die ich noch liegen habe, gar nicht zu denken. Nun hatte ich mir ja erhofft, dass ich die meisten Kakteen noch bis in den Dezember hinein im Frühbeet belassen könnte. Ein neu gekauftes Thermometer hat mir jedoch gezeigt, dass die Temperaturen im Frühbeet trotz diverser Isolationsarbeiten nur um ca. 2 °C höher liegen, als die Außentemperatur. Zumindest in den frühen Morgenstunden war das der Fall. Wenn die Sonne scheint, kommen natürlich schnell 20 °C  zustande. Aber die Tagestemperaturen sind es ja nicht, die mir Angst machen, sondern die nächtlichen Werte, die ja zwangsläufig in den nächsten Tagen und Wochen nach unten gehen werden. Ich denke mal, dass diejenigen, die schreiben, sie räumten ihre Kakteen erst zu Weihnachten ein, entweder einen Heizlüfter zur Verfügung haben oder über ein wesentlich "dickeres Fell" als ich verfügen. Ich habe auf jeden Fall wenig Lust, gleich im ersten Jahr meine Sammlung zu dezimieren. Außerdem kenne ich mich immerhin so genau, dass ich weiss, dass ich nicht im strömenden Regen bzw. bei Matsch und Nässe und mit klammen Fingern die Einräumaktion machen will. So habe ich jetzt wenigstens etwas mehr innere Gelassenheit.

Nun sind nur noch die Rebutien und die Echinocereen im Frühbeet. Und natürlich die Winterharten, in meinem Fall eben auch ein paar Echinocereen und einige Opuntiensämlinge. Leider - oder besser gesagt zum Glück noch rechtzeitig - habe ich an einer Pflanze (Thelocactus bicolor) Wollläuse festgestellt. Obenauf hatte der Kaktus diverse knubbelige Ableger und nicht aufgeblühte Knospen gebildet, was eine manuelle Herangehensweise an die ungeliebten Gäste mittels Zahnstocher erschwerte. Ich fand's auch nicht gerade appetitlich, die Tierchen da rauszupulen. Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich den Thelocactus jetzt, wo der Boden schon so schön trocken war, noch mit einem systemischen Insektizid behandeln soll. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, weiß aber natürlich nicht, ob er noch in der Lage ist, das Mittel über die Wurzeln aufzunehmen. Es wäre schade um den schön gezeichneten Kaktus, wenn er die Prozedur nicht überleben würde. Aber besser  nur der eine als wenn das Getier auch noch auf alle anderen Pflanzen überspringt. Auf jeden Fall werde ich ihn den Winter über in Quarantäne halten müssen.

Das war es an Neuigkeiten aus dem Kakteenbereich für heute. Mit etwas Glück gibt es nachher noch ein neues "Bild des Monats".

Von Elke Seidel