Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: selenicereus)

Pflanzmarathon und Angebote

Aktualisierte Angebote gibt es hier: Abzugeben

Es sind einige Samenpäckchen meiner eigenen Hybriden-Kreuzungen online, Bücher für Beginner mit dem schönen Kakteenhobby, Ableger diverser Hybriden, Melocactus-Jungpflanzen ... Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für jemanden?

Dann hatte ich heute bei bestem Wetter einen Pflanzmarathon. Die gelieferten Sulco-Jungpflanzen mussten noch getopft werden. Darüber hinaus habe ich jetzt Lust bekommen auf das Pfropfen von Sämlingen. Zu diesem Zwecke hatte ich mir Unterlagen von Selenicereus grandiflorus bewurzelt. Diese kamen heute in frisches Substrat. Der Winter ist kurz, vor allem, wenn die Randzeiten dieser Jahreszeit noch so tolles Wetter bieten. Da fällt einem immer noch etwas ein, was man an und mit den Kakteen tun könnte. Über die Mittagszeit standen die Tür und das Frühbeet weit offen zum Lüften.

Sulcorebutia_neu_1_Tim_23112014.jpg

 

Von Elke Seidel

Termine

Ich wollte ja noch über meine diesjährigen kakteenbezogenen Termine berichten. Zunächst geht es sehr wahrscheinlich zur Wiesbadener Kakteenschau Ende April. Zumindest habe ich für eine Nacht dort ein Zimmer gebucht und will dann eventuell mit der Bahn anreisen. Am 26.04.2014 findet dort ja die alljährliche Hauptversammlung der Echinopsis Hybriden AG statt.

Am 26.07.2014 findet dann das Forentreffen vom Kakteenforum statt, an dem ich wieder einmal teilnehmen werde. Diesmal geht es nach Muggensturm zur Firma Wessner und ins Kakteenland Steinfeld.

Ende September wird es dann noch einmal für drei Tage nach Fulda gehen. Dort findet das 3. Herbsttreffen der Echinopsis Hybriden AG statt. Ich war im vergangenen Jahr zum ersten Mal dort und fand es richtig toll dort. Damals wurde unter anderem ein Pfropf-Workshop gemacht und man lernte, Areolen oder Rippen zur Vermehrung besonderer Hybriden zu pfropfen. Das war für mich sehr lehrreich.

Dieses Jahr in Steinfeld geht es dann wieder ums Pfropfen. Diesmal zeigt uns ein Forumsmitglied, wie man Sämlinge pfropft. Dazu habe ich meinen Selenicereus grandiflorus in handliche Stücke geschnitten. Diese will ich bis zum Sommer bewurzeln, damit darauf gegebenenfalls dann gepfropft werden kann. Zwei Fotos meiner vorbereitenden Arbeiten habe ich auch gemacht:

Pfropfen_Schnitt1.JPG

Hier werden die Triebe des Selenis in ca. 10 cm lange Stücke geschnitten. Man muss sich unbedingt merken, wo "unten" bei den Abschnitten ist, denn nur dort wird es später Wurzeln geben.

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Hier habe ich die zugeschnittenen "Gemüse" zum Trocknen für ein paar Tage in eine Schachtel gelegt. Leider sind nicht alle Triebe so gerade, wie man es sich wünscht. Aber das wird später den Pfropfungen sicherlich keinen Abbruch tun. In einigen Tagen werde ich die Abschnitte in Blumenerde pflanzen und warm aufstellen. Gegebenenfalls kann man dann nach etwa einer Woche etwas mit Wasser sprühen, aber bei genügend Geduld sollten die Wurzeln auch ohne Wasser sprießen.

Von Elke Seidel

Selenicereus validus blüht

Neu eingestellt: ABGABE

Vor gut 2 Jahren bekam ich ein paar Stecklinge des Selenicereus validus. Nur einer davon hat überlebt und vorgestern Nacht geblüht. Allen Warnungen zum Trotz, die Pflanze dürfe niemals unter 11 °C gehalten werden, habe ich ihn den letzten Winter im Gewächshaus belassen bei Temperaturen, die bis auf 5,8 °C heruntergingen. Seit dem Frühjahr hängt er direkt unter dem Glasdach neben einem Dachfenster. Viel Wasser und regelmäßige Düngung ließen nun mehrere Knospen erscheinen. Gestern Morgen gegen 8 Uhr 30 konnte ich diese Fotos machen. Eine Stunde später war das Spektakel dann leider schon vorbei. Nun hoffe ich natürlich, dass auch die anderen Knospen noch zu solch schönen Blüten heranwachsen:

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Von Elke Seidel

Es wird Zeit

Die letzten Sonnenstrahlen eines sehr sonnigen Herbstbeginns genießen meine Kakteen auf der Terrasse oder anderswo im Garten. In der vergangenen Woche kletterten die Temperaturen tatsächlich noch einmal auf 28 °C. Da weiß man wirklich nicht, ob man noch einmal gießen soll oder ob man es lieber läßt. Ich habe mich dazu entschlossen, vor etwa einer Woche, also um den 25. September, noch einmal gründlich mit Kalidünger alles zu gießen und nun die Pflanzen abtrocknen zu lassen. Einzig die Sämlinge bekommen noch ein wenig Wasser zugeführt, aber sobald sie Mitte der Woche ins Winterquartier wandern, wird auch damit Schluß sein. Ab Mittwoch ist nämlich wieder Regen angesagt und sinkende Temperaturen. Somit wird es Zeit, allmählich Ernst zu machen mit dem Einräumen. Bei sinkenden Temperaturen sind es bei mir neben den diversen Sämlingen auch die Mammillarien, ein Hylocereus undatus sowie der Selenicereus validus, die ich ins Haus hole. Viele andere werden aber noch trockenen Fußes eine Weile draußen bleiben. Ein kurzer Nachtfrost - zumeist sind es ja noch nicht mehr als ein bis zwei Minusgrade - wird mit einer Vliesabdeckung oder notfalls mit Zeitungspapier gedämpft. So lange es tagsüber noch einigermaßen gemäßigt bleibt und keine lang andauernden Regenfälle zu erwarten sind, werde ich mich um Gelassenheit bemühen, auch wenn es schwerfällt.

Letzte Sonnenstrahlen genießen:

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Aloe squarrosa mit schöner Herbstfärbung:

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Wir warten aufs Einräumen - aber schon regengeschützt unter einem Dach:

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Im Halbschatten verbringen die Sämlinge noch etwas Zeit an der frischen Luft:

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Von Elke Seidel

Lösung des Problems (?)

Die einhellige Meinung verschiedener Forenmitglieder zu den Selenicereus-Problemen heißt: Sonnenbrand. Offensichtlich habe ich die Sonnenverträglichkeit der Pflanzen überschätzt. Ich habe sie nun kurz über der verengten Stelle abgeschnitten und lasse die Triebe noch ein paar Tage trocknen. Dann werden sie neu bewurzelt und nur noch schattig aufgestellt. Die Wurzeln mit dem kleinen grünen Rest habe ich gleich wieder eingetopft und hoffe, dass es hier wieder austreibt. Naja, aus Fehlern muß man lernen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich die Stecklinge rette. Weitere Berichte dann in 4 bis 6 Wochen.

Von Elke Seidel

Problemfall

Vor kurzem erhielt ich drei unbewurzelte Stecklinge eines Selenicereus validus. Nach erfolgreicher Bewurzelung in einer Mischung aus Kakteenerde und Epi-Erde dachte ich mir, ich stelle sie mal schattig ins Frühbeet, weil die Nachttemperaturen deutlich über 15 °C sind und es tagsüber nun auch schön warm ist. Da die Art epiphytisch wächst und konstante Feuchtigkeit liebt, habe ich täglich etwas - Betonung liegt auf ETWAS - Wasser draufgegossen. Irgendwie haben es mir die Stecklinge aber übel genommen, denn gestern stellte ich fest, dass alle drei unten in Bodennähe Einschnürungen aufweisen, die irgendwie nicht wirklich gut aussehen. Auch meine ich, dass die Triebe bereits beginnen gelb zu werden. Ich bin echt ratlos, was hier passiert ist:

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Zum Teil hängt der Trieb nur noch an einem seidenen Faden. Ich fürchte, dass ich sie noch einmal abschneiden und den Rest neu bewurzeln muß. Dann werde ich aber dieses Mal die Bewurzelung in reinem Vogelsand vornehmen. Die Erfahrungen zeigen ja, dass dieser (wahrscheinlich nicht zuletzt durch die desinfizierenden Anispartikel darin) zum Bewurzeln bestens geeignet ist. Natürlich habe ich recht viele Erfahrungsberichte zu Selenicereus validus gelesen. Ich weiß, dass er auf kühle Temperaturen nicht gut reagiert. Unter 15 °C darf man ihn auch im Winter nicht halten. Gerade deshalb hatte ich gedacht, dass wäre DIE Pflanze für mich. Wir würden uns bestens ergänzen, denn auch ich liebe es, wenn im Winter das Thermometer deutlich über 20 °C bleibt. Dann gäbe es wenigstens EINEN Grund, das Fenster im Winter geschlossen zu halten;-)) Es wäre schade, wenn sie es nicht schafft, denn irgendwie hänge ich an ihr. Parallel möchte ich nun auch versuchen, mir ein paar Samenkörner zu beschaffen, denn allem Anschein nach scheint sie sehr keimfreudig zu sein. (Uaah, mir fällt jetzt auf, dass ich hier gerade locker von ER auf SIE umgeschwenkt bin. Hat jetzt aber nichts mit WEIBLICH = WÄRMELIEBEND und MÄNNLICH = KÄLTERESISTENT zu tun. Für alle Sprachkundler deshalb: ER = der Selenicereus, SIE = die Pflanze!!!)

 

Von Elke Seidel