Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: substrat)

Umtopfaktion

Endlich habe ich die Umtopferei der Kakteen hinter mir. Es waren zwar nur 22 Töpfe - ein Profi lacht darüber wahrscheinlich - aber mir reicht es. Zunächst habe ich das Internet rauf und runter gesucht, um nochmal genaue Informationen zu bekommen, welches Substrat ich nun verwenden muss. Letztendlich habe ich aber wieder meine Fantasiemischung gemacht. Für die Lobivien habe ich etwa ein Drittel humusreiche Kakteenerde von Haage mit zwei Drittel der rein-mineralischen gemischt und zusätzlich eine gute Prise Blähschiefer und Bims hinzugefügt. Gut umgerührt und los ging's. Interessant war dabei zu erfahren, welches Substratgemisch die anderen Händler, von denen ich die Pflanzen gekauft habe, verwendet haben. Am besten gefiel mir die lockere Mischung aus dem Chiemgau, denn sie fiel beinahe von selbst ab. Andere Mischungen dagegen waren wirklich knochenhart.

Für etliche der Süßen wurde es auch höchste Zeit, endlich mehr Platz im Fußraum zu bekommen. Endlich hatte ich auch Gelegenheit, zu sehen, wann es sich um eine Rübenwurzel handelt. Erstaunlich, wie diese sich um sich selbst winden können, wenn der Platz nicht ausreicht. Na, ich hoffe, dass sie es nun besser haben. Natürlich habe ich bei dieser Gelegenheit auch feststellen können, welche Töpfe mir fehlen. Es sind die etwas größeren Rübenwurzlertöpfe. Und natürlich geht die Kakteenerde - ganz gleiche, welche - rapide dem Ende entgegen. Dabei hatte ich schon so gut für Vorrat gesorgt.

Neben Lobivien wurden noch Echinocereen, Sulcorebutien, Mediolobivien und zwei kleine Rebutien umgetopft. Die beiden Pflanzen, zu denen ich eher eine Haß-Liebe pflege - es handelt sich um zwei Opuntien microdasys - kamen zuletzt dran. Obwohl ich versucht habe, irgendwie meine Finger mindestens einen halben Meter von den Pflanzkörpern fernzuhalten, haben es doch einige der Glochiden bis in meine Finger geschafft.  Man sieht sie nicht, aber man spürt sie.

Natürlich ist mir nach dem Saubermachen - ich habe nämlich in der Küche umgetopft - der eine oder andere Kandidat ins Auge gesprungen (*Aua* - schlechte Wortwahl!), den ich doch wieder vergessen habe. Deshalb gibt es bestimmt in den nächsten Wochen nochmal eine kleinere Umtopfaktion, weil ja auch die winterharten Echinocereen aus dem Frühbeet noch in neue Töpfe müssen. - Aber das ist dann eine neue Geschichte. Für heute war es das.

Von Elke Seidel