Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: temperatur)

Temperaturanstieg

Thermometer_02032013.jpg

So gesehen am 2. März 2013 im Gewächshaus. Die Nachttemperaturen sind natürlich immer noch frostig, aber wenn die Sonne scheint, dann gibt es keinen Zweifel, dass der Frühling bald kommt. Eine hübsche Blüte hat sich auch bereits entfaltet. Es handelt sich um eine Nananthus spec.:

Nananthus_Pampoenpoort_2013_03.jpg

BdM_2013_03.jpg

Der Blütendurchmesser beträgt nur 2 cm. Die Lithops beginnen auch, sich zu teilen. Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge blühen um die Wette und die Vögel suchen Nistmaterial. Wieder mal ein Winter geschafft!

Von Elke Seidel

Erste Blüten und Ausräumstreß

Mit voller Wucht trifft uns zurzeit der Frühlingsbeginn. Seit einer Woche klettert das Thermometer tagsüber auf etwa 20 °C, die Nächte bringen uns noch 6 °C. Der Himmel ist blau, die Sonne knallt bereits. Entsprechend fangen die ersten Pflanzen an, Knospen zu treiben und einige Mammillarien blühen gar schon. Beispielsweise hier diese Mammillaria zacatecensis:

Mammillaria_zacatecensis_Nr483_2012.jpg

Nach und nach habe ich fast alle Pflanzen auf der Terrasse und in den Frühbeeten deponiert und natürlich auch kräftig angegossen. Trotz Beschattungsmaßnahmen und Belüftung der Frühbeete hat die eine oder andere Pflanze doch einen leichten Sonnenbrand erlitten oder zeigt einen blassen Scheitel, was meines Erachtens ebenfalls der plötzlichen Sonneneinstrahlung zu "verdanken" ist. Vielleicht haben die Pflanzen aber auch das Einsprühen mit Kiron in Verbindung mit der zunehmenden Sonne nicht so gut vertragen. Die Trichos scheinen da besonders empfindlich zu reagieren. Nicht umsonst heißt es ja, dass die eher nackten Pflanzen - mit einer grünen Epidermis - eher halbschattig stehen wollen und die dicht behaarten die volle Sonne vertragen (schließlich schützen sie sich ja mit dem dichten Dornenkleid vor zu viel Sonne).

Weiterhin habe ich meine drei Adenien in den letzten Tagen in ein selbstgemachtes Lechuza-System umgetopft. Mehr dazu gibt es hier zu lesen. Anschließend habe ich die langen Triebe abgeschnitten und hoffe nun, dass die Pflanzen sich bald verzweigen:

Adenium3_beschnitten2012.jpg

Weiterhin habe ich schon vergangenen Sonntag viele neue Adeniumsamen ausgesät und mich auch an die Aussaat von Plumeria (Fragipana) gewagt. Hier allerdings "nur" 15 Korn, die Pflanzen werden doch bedeutend höher, als die Adenien. Manchmal ist es ja schon merkwürdig, wie man auf Dinge aufmerksam wird. Im Falle von Fragipana hat mich ein Roman darauf gebracht (Das Orchideenhaus), in dem von dem betörenden Duft der Fragipana-Blüten geschwärmt wurde. Natürlich gibt es auch Händler, die gleich beides anbieten, Adenium- und Fragipana-Samen. Zum Beispiel der Exotenversand (Kaufabwicklung einwandfrei, schnell und reibungslos. Keimrate bleibt noch abzuwarten).

Von Elke Seidel

Tote Hose

Leider gibt es im Augenblick noch nicht viel zu berichten. Die Lichtverhältnisse für die Aussaaten sind schlechter geworden, nachdem seit zwei, drei Tagen das Wetter umgeschlagen ist von winterlich-sonnig auf usselig-naß. Ab und zu ein paar Schneeflöckchen, der Himmel entsprechend grau, dafür aber die Außentemperatur knapp über Null Grad.

Heute bekam ich noch einmal 40 Adenium-Samen, die ich am Wochenende aussäen werde. Wenn Zeit und Lust vorhanden ist, werden dann auch gleich noch ein paar Astrophyten und Mammillarien mit ausgesät. Die Lobivien werde ich wohl erst in einem Monat oder so auf die Erde bringen, weil sie anscheinend besonders lichthungrig sind und sehr schnell in die Länge schießen.

Bis dahin sind noch ein paar Tage Zeit und ich leg mich jetzt lieber mit einem Buch aufs Sofa und träume von meinem Gewächshaus.

Von Elke Seidel

Brrr - kalt

Heute hat mein Außenthermometer die bisher niedrigste Temperatur mit minus 14,4 °C um 7:30 Uhr angezeigt. Der Deckel vom Frühbeet ist zugefroren. Na toll, schlechte Karten für die Winterharten, die eigentlich nur - 12 °C vertragen sollen. Aber in den nächsten Tagen sollen die Temperaturen wieder etwas ansteigen. Der Himmel ist sehr grau und beschert uns ein paar Schneeflocken. Ich hoffe, es wird nichts Ernstes daraus.

Gestern habe ich noch 2 x 28 Töpfe mit Samen befüllt. Diesmal waren es wieder die Echinopsis/Tricho-Hybriden, von denen ich jetzt genau 100 Portionen ausgesät habe. Ich freue mich schon aufs Pikieren! Die zweite Schale beherbergt fast nur verschiedene Arten von Melocactus. Einige Melos (natürlich nicht die von gestern) sind schon sehr gut gekeimt, wie eigentlich die gesamte bisherige Aussaat ein recht positives Keimverhalten zeigt. Auch die Erd-/Katzenstreu-Mischung scheint bisher keine Probleme zu machen (kein Schimmel, keine Algen). Hoffentlich bleibt es so.

Von Elke Seidel

Neue Funktion

Es gibt jetzt auch eine neue Funktion Links auf meiner Homepage. Dort werdet Ihr so nach und nach Seiten finden, die mich und vielleicht auch Euch interessieren.

Kurzer Blick auf die Wetterlage: Weihnachten waren noch plus 9 °C auf dem Thermometer und zumindest an Heiligabend schien die Sonne. Zwischenzeitlich hat es begonnen zu regnen bei etwa + 3 bis 4 °C am frühen Morgen. Bisher habe ich in diesem Herbst/Winter lediglich einmal leichte Minusgrade festgestellt.

Von Elke Seidel

Kurz vor Toresschluss

Bevor die Saison endgültig zu Ende geht, sind mir noch ein paar Päckchen ins Haus geflattert, naja wohl eher getragen worden. Zunächst eine umfangreiche Lobiviensendung, dann einige Tricho-Hybriden, Helianthocereus und noch mehr Lobivien. Zu guter Letzt kam gestern ein Päckchen vom Chiemgau-Kaktus mit etlichen Echinocereus-Arten, davon zwei, die weiß blühen sollen. Ein Notocactus und zwei Neoporteria-Arten habe ich mir auch noch mit geschnappt. Jetzt gibt es nur noch drei ersteigerte Pflänzchen, als da wären zu nennen: Echinocactus horizonthalonius, Copiapoa columna-alba und ein Ariocarpus fissuratus wurzelecht. Ach ja, und diverse Samen gab es auch noch.

Zwischenzeitlich werden die Nächte immer kälter. Heute früh zeigte das Thermometer nur knapp über + 2 °C an. Brrrr! Tagsüber verwöhnt uns jedoch die Sonne - noch.

Von Elke Seidel

Ist denn schon Sommer?

Anfang Mai und wir schwitzen schon. Es hat seit einigen Wochen nicht mehr großartig geregnet und die Erde ist viel zu trocken. Den Kakteen bekommt dies allerdings gut, denn die Temperaturen sind zum Teil schon auf 29 °C gestiegen, so dass es im Frühbeet noch viel heißer ist. Ein paar ausgesuchte Fotos gibt es hier zu sehen, weitere werde ich in den entsprechenden Kakteen-Gattungen einstellen:

Echinocereus_papillosus_Nr205_01.jpg

Echinocereus papillosus

Echinocereus_reichenbachii_v_albispinus_Nr525_Bluete.jpg

Echinocereus reichenbachii ssp. albispinus

Echinopsis_subdenudata_FuzzyNavle_Nr1006.jpg

Echinopsis subdenudata cv. 'Fuzzy Navel'

In den letzten Tagen habe ich bestimmt an die 300 Echinopsis-Hybriden-Sämlinge aus dem vergangenen Jahr in einzelne Töpfe pikiert. Weitere werden folgen. Die neuen Sämlinge von diesem Jahr werden täglich hinaus an eine schattige Stelle getragen und am Abend wieder zurück ins Haus. Leider habe ich nicht so viele überdachte Stellfläche - vor allem nicht im Schatten - so dass ich es nicht wagen kann, die Kleinen schon im eventuellen Regen stehen zu lassen. Obwohl, wie eingangs erwähnt, es im Moment wahrlich nicht nach Regen aussieht. Andererseits kennt man ja die Kraft eines sommerlichen Gewitters, und das muß ich meinen Zöglingen nun auch nicht antun.

Aktualisiert wurden folgende Seiten: Trichocereus Echinocereus Echinopsis Rebutia Lobivia Mammillaria

Von Elke Seidel

Frühlingsanfang

Gestern war Frühlingsanfang und seit ein paar Tagen haben wir "Sonne satt". Den ganzen Tag sind die Frühbeetfenster offen, nachts natürlich wieder geschlossen. Nachts gehen die Temperaturen noch hart an die Null-Grad-Grenze. Deshalb habe ich bisher die Echinopsen abends wieder ins Haus geholt. Sämtliche Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Chamaecereus-Hybriden, Echinopsis-Hybriden habe ich heute durchdringend gegossen und gedüngt. Auch die Sämlinge haben eine halbe Portion Dünger abbekommen. Die Mammillarien stehen zwar noch im Winterlager, aber dort wird es allmählich auch immer wärmer, so dass ich sie vorsichtig und ganz leicht angegossen habe. Dabei sind mir an mehreren Pflanzen erste Knospen aufgefallen. Auch zwei meiner Echinofossulocacteen bilden zum ersten Mal Knospen aus. An den Echinopsen ist aber größtenteils noch nichts zu sehen. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen auch nachts über Null bleiben sollen, habe ich die Echinopsen nun wieder draußen gelassen, sie aber vorsichtshalber noch mit Zeitungspapier, Vlies und Noppenfolie geschützt.

Die Ariocarpen und Lophophoren habe ich nun ans sonnige Südfenster gestellt. Mit der ersten Wassergabe lasse ich mir aber noch etwas Zeit.

Von Elke Seidel

Zugvögel

Vorgestern flog die erste Schwadron Zugvögel über unser Haus gen Norden. Keine Ahnung, was es für welche waren. Gestern dann traute ich meinen Augen kaum, als ich am Morgen mein Außenthermometer ansah: + 8,5 °C. Wenn das alles keine guten Zeichen für Frühling sind! Daraufhin habe ich sofort reagiert und alle meine kälteverträglichen Kakteen ebenfalls zu "Zugvögeln" gemacht und ins neue Frühbeet gestellt. Nachdem ich sie bereits vor einigen Tagen ganz leicht gegossen hatte, habe ich ihnen gestern gleich noch einen etwas größeren Schluck Wasser mit einigen Tropfen Baldrianblütenextrakt verabreicht. Auch die richtig Winterharten, die den ganzen Winter im Frühbeet standen, habe ich mit wenig Wasser versorgt. Je nach Wetterlage werden sie dann Ende der nächsten Woche nochmals kräftiger gewässert. Und spätestens Ende März möchte ich dem Gießwasser die erste Portion Dünger beimischen. Jetzt hoffe ich nur noch, dass es nicht noch einmal eine längere Frostperiode gibt. Richtig tiefer Bodenfrost ist ja vermutlich nicht mehr zu erwarten und gegen leichte Nachtfröste werde ich ein Tomatenvlies über die Pflanzen decken.

Die Opuntien, die überdacht im Freien standen, werde ich in den nächsten Tagen wieder an Ort und Stelle unter den Dachvorsprung stellen. Dort wird dann der Regen schon für die erste Befeuchtung sorgen. Bei diesen Kakteen habe ich noch nicht so das dringende Bedürfnis, sie zu wässern. Aber auch hier werde ich Ende März einige gepreßte Rinderdung-Stäbchen ins Substrat drücken, denn die Opuntien benötigen ja mehr Dünger als andere.

Auch innerhalb des Hauses ist bereits einiges umgezogen. So habe ich versucht, einige Sämlingspflanzen näher ans Fenster zu rücken. Alles paßt natürlich nicht ins warme Wohnzimmer. Dort stehen auf einem Regal die diesjährigen Aussaaten. Dort werden sie auch bis in den Juni hinein verbleiben, denn auch ein Kakteenpfleger möchte mal in Urlaub fahren. Dass es dort in der Nähe des Urlaubsortes eine Kakteenbörse gibt, ist natürlich reiner Zufall ;-)

Von Elke Seidel

Nochmal Bücher

Die Echinocereus-Bücher sind angekommen. Nach dem ersten Durchblättern kann ich sagen: Es sind mal wieder supertolle Fotos darin. Die - kurzen - Begleittexte habe ich noch nicht gelesen. Aber die großformatigen Fotos, teilweise über eine ganze Seite, sind wirklich wieder sehenswert. Da wünscht man sich doch, dass die eigenen Echinocereus-Sämlinge möglichst schnell zu solch tollen Pflanzen heranwachsen.

Auch heute ist der Himmel strahlend blau, obwohl die Nacht doch noch - 3,5 °C gebracht hat. Morgen soll es mit dem Sonnenschein vorbei sein, dafür soll es dann etwas milder und regnerisch werden. Die Richtung stimmt zumindest (von wegen steigender Temperaturen), nur die richtige Kombination - Sonne plus Wärme statt Regen plus Wärme - hat das Wetter anscheinend noch nicht gefunden. Aber es ist ja auch erst Anfang März. Immerhin steht das Schnittlauch im Garten schon etwa 10 cm hoch. Wenn das kein sicheres Zeichen ist, dass der Frühling kommt.

Von Elke Seidel