Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: trichocereus)

Prachtstück

Kaum ist man mal ein paar Tage nicht zu Hause, beginnen die Tricho-Hybriden mit der Blüte. Ihrem Namen alle Ehre macht die Hybride "Liskes Prachtstück" mit einem Blütendurchmesser von 18 cm:

TH_Liskes_Prachtstueck_BN1380_22042014_01.jpg

Nur einen Zentimeter weniger, nämlich 17 cm, hat diese Tricho-Hybride aus dem Hause Lausser (Lausser 0675/12):

TH_Lausser_0675_12_BN1321_22042014_02.jpg

Jetzt lohnt es sich wieder, häufiger hier vorbeizuschauen, denn es wird sicher täglich neue Bilder geben.

Von Elke Seidel

Sämlingsschwemme und neue Fotos

Sämlinge machen Arbeit und nehmen Platz weg. Soviel Platz, dass ich mich jetzt von einigen hundert Sämlingen getrennt habe. Höchstens 2 Sämlinge pro Züchtung werde ich behalten. Und das sind wohl schon mehr, als meine Platzverhältnisse verkraften. Einzig von den Lobivia- und Pseudolobivia-Kreuzungen von JT - Jürgen Theißinger habe ich alle Sämlinge behalten. Vielleicht wird ja etwas besonders Schönes dabei herauskommen. Manche dieser Sämlinge stehen schon seit 2010 bei mir und dürften bald blühen.

Soeben habe ich neue Bilder hochgeladen: Hildewintera-Hybriden und Trichocereus-Hybriden (hier eine ganze Menge Fotos von Lausser-Hybriden).

HWH_Rudolf_Herzog_Nr1148_25052013_02.jpg

Von Elke Seidel

Viele Blüten

Gestern sind bei schönstem Sonnenschein ganz viele Echinopsis- und Trichocereus-Hybriden-Blüten aufgegangen. Heute dann bei knapp 14° und Regen der nächste Schwung. Ich komme kaum nach, die Blütenpracht zu dokumentieren. Dennoch hier ein paar Blüten im Überblick.

EH_TH_Gesamtfoto_28052013_01.jpg

EH_TH_Gesamtfoto_28052013_02.jpg

EH_haengend_29052013_Ueberblick.jpg

Einiges mußte ich in den letzten beiden Tagen lernen:

  • Man sollte nie glauben, endlich fertig zu sein 
  • Blüten öffnen sich grundsätzlich nicht, wenn Besuch im Gewächshaus ist
  • Die Batterien der Kamera sollten aufgeladen sein
  • Der Platz für den Kaffee sollte nicht mit Kakteen zugestellt sein

Kaffee_und_Kaktus.jpg

 

Von Elke Seidel

Jetzt geht die Party richtig los

Täglich öffnen sich neue Blüten. Mit dem Fotografieren komme ich gar nicht nach. Die Chamaecereus-Hybriden beginnen mit ihrer Blüte, auch die ersten Thelocacteen sind dabei. Die Trichocereus-Hyriden haben pralle Knospen und so geht es weiter. Einige Fotos sind wieder hochgeladen: Ariocarpus, ChamaecereusThelocactusAdenium. Sobald ich es schaffe, gibt es Nachschub.

Von Elke Seidel

Mediolobivia

In diesen Tagen blühen bei mir verschiedene Mediolobivien. Ich liebe diese robusten, kleinen Kakteen, die jedes Jahr unermüdlich blühen und dabei wirklich sehr pflegeleicht sind. Da gerade so viele davon blühen - einige stehen noch in Knospe - habe ich die Gelegenheit ergriffen, um die Seite der Mediolobivia einmal komplett neu mit Fotos zu bestücken. In den nächsten Tagen werden sicherlich noch einige Blütenbilder hinzukommen.

MedLob_haagei_unterschiedlicherStandort.jpg

Auch diese Seiten habe ich nun aktualisiert und werde dies auch noch weiterhin tun: Hildewintera-Hybriden, Echinopsis-Hybriden, Trichocereus-Hybriden

Von Elke Seidel

Neues von der Kakteen-Front

Zunächst einmal: Die vor knapp zwei Wochen ausgesäten Echinopsis- und Trichocereus-Hybriden sind fast alle gekeimt. Dennoch finde ich es zurzeit doch noch etwas zu dunkel und kalt für weitere Aussaaten, da ich keine Pflanzenleuchte benutzen möchte.

Gestern kam ein nettes Päckchen eines Hybriden-Züchters: 20 Kreuzungen zum Aussäen und etliche Kindel von verschiedenen Trichos und Echinopsen, zum Teil Hybriden, zum Teil botanische. Bis man das alles so richtig eingetragen, nummeriert und etikettiert hat, da vergeht einige Zeit. Die Ableger müssen noch etwas abtrocknen, bevor sie im Vogelsand bewurzeln können. Darüber hinaus habe ich mir "spontan" noch fünf oder sechs Ableger von Schick-Hybriden bestellt, die aber aufgrund des zurückgekehrten Winters noch nicht geliefert worden sind.

Draußen ist es kalt (naja, kalt ist ja relativ, aber jetzt pendeln die Temperaturen wieder um den Gefrierpunkt, was ich als kalt empfinde) und das, was ab und zu vom Himmel fällt ist kein Regen sondern es sind vereinzelte weiße Schnipsel. Hoffentlich wird das nicht wieder mehr.

Heute habe ich mir bei Kaufland eine Tüte Katzenstreu light der Firma Dr. Alder's gekauft und - weil es gerade so dort herumlag und paßte - 3 Beutel mit Lava-Streumaterial. Eine Katze haben wir zwar nicht, aber ich wollte selbst einmal austesten, ob das Aussäen auf Katzenstreu mir auch gelingt. Dieses ist rein mineralisch und kompostierbar. Ob es klumpt, kann ich noch nicht sagen. Das Streumaterial ist in der Tat Lavagrus in einer Körnung von 1 - 3 mm. Das kann man prima zum Mischen eigener Substrate verwenden.

Von Elke Seidel

UFO gelandet

Heute machen wir mal ein kleines Wortspiel. Bekanntlich ist ein UFO ja ein Unbekanntes Flug-Objekt oder - noch besser - ein Unidentifiziertes Flug-Objekt. Und genau so etwas habe ich mir anscheinend gekauft. Da dachte ich, ich gönne mir mal etwa Besonderes, damit ich eines Tages auch einmal wagenradgroße Tricho- oder Echinopsis-Hybriden züchten kann. Bei einem bekannten Kakteenliebhaber/gärtner sah ich im Online-Shop eine "Flying Saucer", in Liebhaberkreisen sattsam bekannt mit einer tollen Blüte von 23 cm Durchmesser. DIE wollte ich auch haben! Also habe ich sie mir bestellt. Hier ist sie - bzw. das UFO:

Flying_S_oder_Orange_California.jpg

Ein strammer Bursche, möchte ich sagen, mitsamt dem Topf gut 35 cm hoch und ziemlich dick. Frischgrün und anscheinend gesund. Große Freude - bis ich das Stecketikett in die Hand nahm. Stand da doch sogleich auf zwei Etiketten: ORANGE CALIFORNIA. Ne, woll, das kann ja nicht sein, war mein erster Gedanke. Den Händler angerufen. Mich beschwichtigen lassen. Die Mutterpflanze sei ihm ja als Orange California ins Haus gekommen, aber er habe im Laufe der Jahre die Blüte mehrfach fotografiert (die sich angeblich immer mal ändert) und sei zu dem Schluss gekommen, dass es gar nicht die Orange California sei sondern eben der Flying Saucer. Da war dann noch sehr überzeugend die Rede von Multhybriden, vielen verschiedenen Genen, Blühfreudigkeit, Kindelwachstum und so weiter. Am Ende des Telefonats war ich halbwegs überzeugt, doch einen Flying Saucer für mein liebes Geld (und das war diesmal nicht wenig - man gönnt sich ja sonst nix!) bekommen zu haben. Warum, so fragte ich mich nur, läßt man an einer Pflanze, die man als Flying Saucer verkauft, dann 2 Stecketiketten, auf denen dick und fett Orange California prangt?

Ich kam also erstmal zu der Ansicht, die Blüte abzuwarten. Was soll ich auch sonst tun, dem guten Mann das Gegenteil  beweisen kann ich ja nicht. Wie nun das Schicksal so spielt kam ich ins Gespräch mit einem Hybridenfreund. Und der meinte, als er von meinem Kauf hörte, er habe bei eben diesem Händler eine Orange California im Gewächshaus gesehen, die ihm der Händler mit den Worten "die sind doch eh alle gleich" als Flying Saucer vorgestellt hat. Nun gingen natürlich Fotos hin und her (zwischen dem Hybridenfreund und mir) und im Vergleich sieht es ziemlich schlecht aus für meine fliegende Untertasse. Dem Gedörne nach zu urteilen verbirgt sich hinter dem Kaktus allem Anschein nach wirklich die Orange California. Diese hat natürlich auch eine sehr schöne Blüte, immerhin soll sie 20 cm Durchmesser haben. Aber es ist eben nicht dieselbe Blüte wie bei der Flying Saucer. Und dann schreibt ja auch niemand an Gurken dran, dass es Tomaten seien. Das ist ja auch viel leichter zu erkennen.

Also, um zum Anfang zurückzukehren: Ein wahrlich Unidentifiziertes Flug-Objekt, was ich da jetzt in meiner Sammlung stehen habe.

Von Elke Seidel

Lophophorablüte

Es hat sich ja nun mehr oder weniger ausgeblüht. Umso erfreuter war ich dieser Tage, als die Sonne auf meine Lophophora-Pflanzen hinter der Wohnzimmerscheibe schien:

Lophophora_williamsii_Nr040_Bluete01.jpg

Diesen Lophophora williamsii habe ich erst vor ein paar Wochen bekommen. Anscheinend gefällt ihm sein neues Zuhause.

Für die nächsten zwei bis drei Tage ist schönes Altweibersommerwetter vorhergesagt. Nachts 12 °C. Dennoch habe ich die Mammillarien alle ins Haus geholt. Da mach ich jetzt auch keine Kompromisse mehr, indem ich sie für die paar Sonnenstunden wieder in den Garten schleppe. Einige Sämlinge, die mir ganz besonders am Herzen liegen, habe ich auch schon im Haus: Ariocarpus-, Lophophora- und Astrophytum-Winzlinge, die ersten gerade mal ein paar Millimeter groß. Sie sollen auf jeden Fall überleben und keinesfalls einer frostigen Nacht geopfert werden. Noch stehen reichlich Echinopsis/Trichocereus-Sämlinge im Frühbeet. Bei ihnen bin ich eher leidenschaftslos. So nach dem Motto: Was sie nicht umbringt macht sie stark.

Von Elke Seidel

Sämlinge in der Überzahl

Ich bin gerade mächtig am Pikieren meiner Sämlinge, und dabei wird Einiges für Interessierte abfallen. Zurzeit habe ich ca. 50 Sämlinge Trichocereus pachanoi im Angebot. In den nächsten Tagen werden auch noch etliche schöne Echinopsis-Hybriden-Sämlinge aus der Zucht von Karl Rabsilber folgen. Er hat u. a. viele Schick-Hybriden untereinander gekreuzt. Also schaut immer mal wieder hier rein.

Von Elke Seidel

Alles muss raus

Nein, es gibt keine Kakteen im Angebot! Alles muss raus bezieht sich auf meine spontane Entscheidung, heute doch einen Großteil meiner Kakteen ins Frühbeet zu stellen. Zumindest die Rebutien, Lobivien, Sulcorebutien und Mediolobivien habe ich dorthin verfrachtet. Draußen schien heute lange die Sonne und ich hatte eine ganze Weile das Frühbeet gelüftet. Trotzdem zeigt das Thermometer im Haus noch über 10 °C an. Geschützt ist das Frühbeet ja noch mit einer Lage Luftpolsterfolie. Vorher habe ich natürlich noch meine diversen Kakteenbücher befragt. In dem Buch von Holger Dopp fand ich eine Auflistung der Bedürfnisse der einzelnen Gattungen. Hier mal ein Auszug daraus:

Gattung /Temperatur und Licht in der Ruhezeit/Bester Standort

Astrophytum, Discocactus, Melocctus, Echinocactus, Ferocactus, Espostoa, Pilosocereus / Temperierte Überwinterung, nicht unter 15 °C, sehr hell / Warmes GH, beheizte, zugfreie Fensterbank

Ariocarpus, Turbinicarpus, Thelocactus, Coryphantha, Mammillaria (weiß), Lithops / Noch temperierte Überwinterung. nicht unter 8 °C, sehr hell / Warmes GH, beheizbares, gut gelüftetes Frühbeet, warme zugfreie Fensterbank

Tephrocactus, Echinocereus, Lobivia, Rebutia, Chamaecereus / 1 - 8 °C, sehr hell / GH, Frühbeet, Fensterbank, 06 bis 09 im Freien

Sulcorebutia, Echinopsis, Trichocereus, Mammillaria, Opuntia / 3 - 8 °C, sehr hell / wie oben jedoch mit Regenschutz

Parodia, Stenocactus, Notocactus, Gymnocalycium, Neoporteria, Frailea / 5 - 10 °C, sehr hell, häufig lüften / wie oben

Epiphyllum, Aporocactus, Rhipsalis / nicht unter 10 °C,dehr hell / Halbschattiges, temp. GH, Zimmervitrine, Blumenfenster, 06 - 09 im Freien

Zumindest ist dies eine gute Richtlinie. Man muss halt nur seine eigenen Erfahrungen machen. Ein gewisses Restrisiko gibt es ja bekanntlich immer. Aber ich will natürlich nicht hoffen, dass die Nachttemperaturen noch einmal langfristig unter 0 Grad gehen. Einen leichten Bodenfrost wird das Frühbeet hoffentlich abfangen.

In den nächsten Tagen werde ich auch die Oleander aus der Garage holen, denn sie können auch leichten Frost bis ca. -5 °C ertragen.

Von Elke Seidel