Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: umtopfen)

Bonjour tristesse

Dieser Titel fällt mir zum heutigen Wetter ein. Es ist überhaupt nicht richtig hell geworden und hat mehr oder weniger den ganzen Tag geregnet. Nunja, somit konnte ich heute Nachmittag in Ruhe meine Kakteen-Bestandsliste mit allen Daten weiter aktualisieren. Ich sortiere jetzt die Hybriden in ein eigenes Excel-Dateiblatt um. Dort kann ich zusätzlich zu den alten Spalten noch weitere Spalten für den Züchter, Namen der Hybride, die einzelnen Kreuzungspartner etc. eingeben. Davon verspreche ich mir eine bessere Übersichtlichkeit. Das ist natürlich eine Menge Arbeit, bei der man zudem noch konzentriert arbeiten muss.

Gestern habe ich noch schnell ein paar Trichos umgetopft und einige Kindel abgemacht. Die meisten davon werde ich zunächst als meine Sicherheitskopie behalten.

Von Elke Seidel

Pflanzenverkauf eingestellt

Aufgrund des in den nächsten Tagen wohl doch noch einziehenden Winters bzw. zumindest kühlerer Temperaturen werde ich im Augenblick bis zum Frühjahr keine Pflanzen mehr versenden. Die hier eingestellten Hefte und Bücher können natürlich weiterhin bestellt werden.

In den nächsten Tagen muss ich mich wohl mal an das Pikieren von Sämlingen begeben und auch einige größere Pflanzen umtopfen.

Von Elke Seidel

Ende offen

In den letzten Tagen habe ich rund 400 Echinocereus-Sämlinge pikiert. Gleich geht es weiter. Jeden Tag ein paar. Ganz besondere Kandidaten zum Pikieren sind die Trichocereus pachanoi-Sämlinge. Von 100 Samen sind gefühlte drei Viertel zu kleinen Trichos herangewachsen. Dicht an dicht versteht sich. Wenn man den Topfboden anschaut, kann man schon die Wurzelspitzen sehen. Ich denke, dass ich hier gar nicht erst den Umweg über die "Sammel-Anzuchtschale" nehme, sondern die meisten davon sofort in einzelne 4 x 4 cm große Töpfe setze.

Noch plage ich mich mit der Entscheidung herum, ob und wenn ja welche der letztjährigen Sämlinge ich zum Verkauf aussortiere. Es sind doch einige frostharte Echinocereus-Sämlinge vorhanden und auch die Echinopsis-Hybriden von Herrn Rabsilber stehen schon gut in Futter. Aber - es könnte ja der große Wurf einer besonders ausgefallenen Blüte dabei sein. Vielleicht rette ich sie doch noch einmal über den kommenden Winter und entscheide mich dann erst im nächsten Jahr. Mal sehen.

Von Elke Seidel

Mein erster "Stinker" blüht

Aber ich kann keinen üblen Geruch feststellen. Auch habe ich bisher keine Fliegen im Anflug gesehen. So kann ich mich an der kleinen Blüte der Huernia stapelioides (Durchmesser 2,5 cm von Spitze zu Spitze gemessen) ganz gut erfreuen:

Huernia_stapelioides_Nr492_04.jpg

Nach einigen recht windigen, unbeständigen Tagen mit teilweise heftigen Gewittern (zum Glück aber nicht bei uns) und Temperaturen um die 25° ist es heute etwas angenehmer. Dafür ist der Himmel mausgrau und es regnet leicht. Wie könnte es auch anders, ich habe ja auch gerade alles gegossen. Nach einigen Urlaubstagen, für die ich alle Sämlinge und einen großen Teil der erwachsenen Pflanzen ins Wohnzimmer geholt hatte, wird nun die alte Ordnung wieder hergestellt werden müssen. Bei dieser Gelegenheit werde ich wohl einige Pflanzen auch gleich in größere Gefäße umtopfen. Bei den Sämlingen vom letzten Jahr konnte ich beobachten, dass sie sich dank ausgiebigem Düngeguß vor dem Urlaub in den paar Tagen gut erholt haben und richtig dick und fett geworden sind. Zum Glück ist mir nicht dasselbe passiert;-))

Von Elke Seidel

Lucky Strike - ein Glückstreffer

Heute musste ich doch schmunzeln, als ich die Post öffnete. Da hat mir ein anscheinend rauchender Kakteenfreund aus Österreich doch die Samenlieferung der GÖK wie folgt verpackt zugeschickt:

Lucky_Strike.jpg

Wikipedia übersetzt "Lucky Strike" mit dem Wort "Glückstreffer". Na, da habe ich wohl einen Glückstreffer gelandet, indem ich keine Zigaretten sondern stattdessen die seit längerem erwarteten Kakteensamen in der Packung vorfand. Und zumindest kann Kakteensammeln zwar süchtig machen, aber nur in äußerst seltenen Fällen tödlich enden. ;-)))

Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten. Auch die letzten gesäten Kakteen kommen allmählich aus der Deckung. Umgetopft ist nun alles. Ich stehe in meinen ersten Tauschverhandlungen mit Forenmitgliedern. Ich finde es irgendwie spannend, dass es Leute gibt, mit denen man Ableger tauschen kann. Ich komme mir vor wie in den Zeiten, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren und Naturalien getauscht haben. Außerdem freue ich mich jetzt schon tierisch auf das, was kommt.

Ein paar Impressionen der Umtopfaktion gibt es hier noch:

Umgetopfte_4.JPG

Der Ort des Geschehens : Die Küche

Umgetopfte_3.JPG

Umgetopfte_2.JPG

Umgetopfte_1.JPG

 

 

Von Elke Seidel

Umtopfaktion

Endlich habe ich die Umtopferei der Kakteen hinter mir. Es waren zwar nur 22 Töpfe - ein Profi lacht darüber wahrscheinlich - aber mir reicht es. Zunächst habe ich das Internet rauf und runter gesucht, um nochmal genaue Informationen zu bekommen, welches Substrat ich nun verwenden muss. Letztendlich habe ich aber wieder meine Fantasiemischung gemacht. Für die Lobivien habe ich etwa ein Drittel humusreiche Kakteenerde von Haage mit zwei Drittel der rein-mineralischen gemischt und zusätzlich eine gute Prise Blähschiefer und Bims hinzugefügt. Gut umgerührt und los ging's. Interessant war dabei zu erfahren, welches Substratgemisch die anderen Händler, von denen ich die Pflanzen gekauft habe, verwendet haben. Am besten gefiel mir die lockere Mischung aus dem Chiemgau, denn sie fiel beinahe von selbst ab. Andere Mischungen dagegen waren wirklich knochenhart.

Für etliche der Süßen wurde es auch höchste Zeit, endlich mehr Platz im Fußraum zu bekommen. Endlich hatte ich auch Gelegenheit, zu sehen, wann es sich um eine Rübenwurzel handelt. Erstaunlich, wie diese sich um sich selbst winden können, wenn der Platz nicht ausreicht. Na, ich hoffe, dass sie es nun besser haben. Natürlich habe ich bei dieser Gelegenheit auch feststellen können, welche Töpfe mir fehlen. Es sind die etwas größeren Rübenwurzlertöpfe. Und natürlich geht die Kakteenerde - ganz gleiche, welche - rapide dem Ende entgegen. Dabei hatte ich schon so gut für Vorrat gesorgt.

Neben Lobivien wurden noch Echinocereen, Sulcorebutien, Mediolobivien und zwei kleine Rebutien umgetopft. Die beiden Pflanzen, zu denen ich eher eine Haß-Liebe pflege - es handelt sich um zwei Opuntien microdasys - kamen zuletzt dran. Obwohl ich versucht habe, irgendwie meine Finger mindestens einen halben Meter von den Pflanzkörpern fernzuhalten, haben es doch einige der Glochiden bis in meine Finger geschafft.  Man sieht sie nicht, aber man spürt sie.

Natürlich ist mir nach dem Saubermachen - ich habe nämlich in der Küche umgetopft - der eine oder andere Kandidat ins Auge gesprungen (*Aua* - schlechte Wortwahl!), den ich doch wieder vergessen habe. Deshalb gibt es bestimmt in den nächsten Wochen nochmal eine kleinere Umtopfaktion, weil ja auch die winterharten Echinocereen aus dem Frühbeet noch in neue Töpfe müssen. - Aber das ist dann eine neue Geschichte. Für heute war es das.

Von Elke Seidel