Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: winterquartier)

Full House

Allmählich sollten mir Flügel wachsen, damit ich noch ins Gewächshaus komme. Es wird täglich enger dort. Ich dachte, ich könnte einige Geranien dort überwintern, was ihnen bis heute auch ganz gut getan hat. Aber die erste musste mittlerweile doch in die dunkle Garage weichen, weil für die Schalen mit den frisch pikierten Sämlingen der Aussaaten 2012 und 2013 auch auf dem Boden kaum noch Stellfläche übrig ist. Ein Blick ins Gewächshaus gefällig?

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Im Vordergrund sieht man die noch blühenden Geranien. Neben dem Heizlüfter hinten stehen größere Lobivien. Links und rechts unter den Regalen stehen noch Schalen mit Jungpflanzen. Zum Glück bekommen sie von der anderen Seite noch Licht durch die Scheiben.

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Im Hintergrund ein Regal, das vor eineinhalb Jahren für frühe Aussaaten mit Leuchtstoffröhren ausgestattet wurde. Nun steht es aber im kühlen Gewächshaus und nichts ist mit frühen Aussaaten unter Licht. Rechts im Vordergrund sieht man noch die senkrechte Holzleiste eines Regals, das hier auch nur über den Winter hineingestellt worden ist, um mehr Pflanzen auf drei Etagen aufzunehmen.

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Hier noch mal die linke Seite mit dem oberen Regalboden, wo die großen Pflanzen stehen, in diesem Fall Echinopsis-Hybriden. Im Vordergrund auf dem Tisch das Min-Max-Thermometer von Krieger, mit dem ich bisher über zwei Winter sehr zufrieden bin.

Nun hoffe ich, dass ich in 8 Wochen die ersten Lobivien und Echinocereen wieder ins Frühbeet stellen kann. Oder bin ich zu optimistisch?

Von Elke Seidel

Helau!

Naja, ich bin wirklich kein Karnevalsfan, aber diese Begrüßung kam mir angesichts des heutigen Datums gerade so in den Sinn. Heute zeigt sich der November einmal nicht von seiner tristen grauen Seite sondern im schönsten Sonnenschein. Das gibt Gelegenheit, Gewächshaus und Frühbeet noch einmal richtig durchzulüften. Bei dieser Gelegenheit stellte ich auch fest, dass es um diese Jahreszeit durchaus noch Spätblüten gibt:

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Ariocarpus agavoides mit später Blüte am 11. November 2012

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Auch die Schlumbergera profitiert ganz offensichtlich vom Gewächshaus und wird bald ihre vielen Knospen öffnen.

Gewaechshaus_Lueftung_Nov_2012.jpg

Gewächshaustür und Frühbeetkasten stehen sperrangelweit offen.

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Unter der Überdachung stehen die Kübel mit den Winterharten.

In meinem allerliebsten Kakteenforum gibt es auch in diesem Jahr wieder das beliebte Weihnachtswichteln. Jeder Teilnehmer bekommt einen anderen Teilnehmer durch Losziehung zugeteilt und schickt ihm ein kleines Wichtelpaket im Wert von 10,00 Euro plus Porto. An einem bestimmten Stichtag darf geöffnet werden. Wünsche dürfen vorher geäußert werden, ob sie in Erfüllung gehen, wird sich zeigen. Gewichtelt werden zum Beispiel Kakteen, Sukkulenten, Hochprozentiges, Selbstgemachtes, Bücher usw. Neben dem Weihnachtswichteln gibt es in regelmäßigen Abständen auch Fotowettbewerbe (manchmal sogar mit Gewinnmöglichkeit), Life-Chats über interessante Themen und natürlich jede Menge Informationen und noch mehr Fotos zu unserem Hobby, Reiseberichte, einen wirklich sehr umfangreichen Adenium-Beitrag, selbst Orchideenliebhaber tauschen sich dort aus. Und das Schönste daran: Die Registrierung kostet überhaupt nichts;-)) Dafür hat man dann ein zu 99,9 % streßfreies Forum, was man ja nun nicht unbedingt von jedem Forum behaupten kann. Es wird dort nämlich intensiv und aufmerksam das Geschehen von den Moderatoren beobachtet und notfalls auch mal ordnend eingegriffen.

 

Von Elke Seidel

War's das jetzt?

Gestern kamen noch zwei große Pakete mit Echinopsis- und Trichocereus-Hybriden sowie einigen HWHs an. Heute noch einige Sämlinge von Gymnocalycium, Notocactus und Obregonia.

Neuerwerbe_Lausser_Wessner_Okt2012_2.JPG

Auf dem Bild ist nur ein Teil davon zu sehen... Im Gewächshaus-Winterlager sieht es zurzeit so aus:

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Naja, das Bild ist allerdings auch schon ein paar Tage alt und auf dem Fußboden stehen meine kleinen Agaven. Rechts steht noch ein Holzregal, welches aber im Sommer wieder rauskommt. Die Neuerwerbe müssen allerdings noch untergebracht werden und auch die nicht winterharten Echinocereen kommen etwa Ende November/Anfang Dezember noch ins Gewächshaus. Eigentlich müßte ich ja auch noch einen kleinen Oleander dort unterbringen. Ach ja, dann habe ich auch noch 4 ganz besondere Schau-Aurikeln bestellt. Zur Info für alle, die damit nichts anfangen können: Staudengärnerei Peters. Darauf war ich schon lange scharf. Zum Glück sind die Aurikeln aber winterhart und können dann den Platz im Frühbeet einnehmen, wenn dieses leer ist. Und  nein, das wird nicht meine nächste Sucht;-)

Von Elke Seidel

Adenium im Vergleich

Heute konnte ich einen ersten Vergleich anstellen zwischen meiner Adeniumpflanze, die ich in das Lechuza-System gepflanzt habe und ihren beiden gleichaltrigen Geschwistern, die in Kakteenerde kultiviert werden. Das Lechuza-Pon (so heißt das Granulat) ist mit einem Langzeitdünger vorgedüngt. Die Normalos wurden mit Vitanal ernährt. Fazit: Die Pflanze im Lechuza-Topf hat zunächst kaum Blattzuwachs bekommen. Dieser macht sich erst jetzt seit etwa 3 - 4 Tagen bemerkbar. Die beiden Geschwisterpflanzen dagegen haben schon frühzeitig damit begonnen, neue hellgrüne Blätter auszutreiben. Letztlich bestätigt sich wohl, dass im Lechuza-System der Caudex besser wächst und dicker wird. Das Vitanal, was ja eigentlich ein biologisches Hilfsmittel und kein chemischer Dünger ist, scheint bei den beiden anderen Pflanzen tatsächlich mehr das Längenwachstum zu beeinflussen. Weitere Informationen zu meinen Adenien gibt es hier: Adenium

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Jetzt noch die gute Nachricht: Es wird nun doch endlich Frühling. Heute ist es zwar bei uns noch stark bewölkt bei kaum mehr als 10 °C. Aber schon Morgen soll die Temperatur steigen und die Sonne sich zeigen und das Wochenende wird einfach nur bombastisch schön. Hoffentlich. Wetterfrösche können sich ja auch irren. Auf jeden Fall habe ich heute meine Regale auf der Terrasse abgeschrubbt und mit einer Folie überdacht. Einen Großteil der Pflanzen, auch die Echinopsis-Hybriden (bis auf die besonders teuren und wertvollen) habe ich nun ins Freie gestellt und mit dem Wasserschlauch abgespritzt und gegossen. Dieses Jahr hat das Ungeziefer im Winterlager ganz schön zugeschlagen. Neben einiger Schäden durch Spinnmilben sind mir auch Scharen von Wollläusen begegnet. Anscheinend stehen die Pflanzen doch zu eng im Winterlager, und natürlich war es zu lange viel zu warm. Die Pflanzen habe natürlich gegen Ungeziefer eingesprüht. Ich hoffe, es hilft.

Von Elke Seidel

Rappelvoll

Nun habe ich doch gestern alles ins Haus geholt. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, könnt man dazu sagen. Nein, Fakt ist einfach, dass starker Regen angesagt war und ich in den kommenden zwei Wochen nicht viel Zeit hätte, mich ums Einräumen zu kümmern. Und bei Regen macht das ja nun so gar keinen Spaß. Nun sieht es im Winterlager so aus:

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Von Elke Seidel

Die Stunde der Wahrheit schlägt

Das Wetter ist umgeschlagen. Von tagsüber 25 bis 28 °C vor gerade mal 5 Tagen sind die Temperaturen auf 8 °C nachts gefallen und Dauerregen hat eingesetzt. Somit konnte ich nicht umhin, meine offen stehenden Regale vom Schweden gestern leerzuräumen. Dabei bekam ich zwangsläufig vor Augen geführt, dass der Stellplatz für den Winter irgendwie nicht mehr geworden ist, die Anzahl der unterzubringenden Töpfe aber sehr wohl. Da heißt es jetzt, erfinderisch sein, alles noch mehr zusammenzurücken. Die Untersetzer braucht man im Winter ohnehin nicht, also weg damit. Die nehmen nur zusätzlichen Platz weg und müssen ja auch mal gespült werden. Ein neues Regalbrett in luftiger Höhe und nur mit einer Leiter zu erreichen, wurde in der vergangenen Woche bereits installiert. Was soll ich sagen: Es ist voll!

Jetzt stehen die meisten Mammillarien und viele Echinopsen und Trichocereen quasi Dorn an Dorn. Das kann ja heiter werden, denn die Frühbeete sind natürlich noch voll. Sehr schade, dass unser Dachboden stockdunkel ist und zudem bei frostigen - 17 °C im vergangenen Winter ebenfalls Minusgrade hatte. Sonst könnte man ja vielleicht doch die nicht winterharten Echinocereen und die dunkelheitsverträglichen Rebutien dort unterbringen. Vielleicht mit einer Wärmematte für den Notfall ?

Eine Frage stellt sich mir bei der ganzen Platznot überhaupt nicht. Nämlich die nach neuen Zukäufen. Irgendwie geht es immer noch. Außerdem werden die vielen Sämlinge ja irgendwann auch weitergegeben. Und dann ist doch wieder etwas Platz. Wenn es dann wieder Sommer wird und vieles blüht, dann ist der Platzmangel im Winterlager schnell wieder Schnee von gestern.

Von Elke Seidel

Es wird Zeit

Die letzten Sonnenstrahlen eines sehr sonnigen Herbstbeginns genießen meine Kakteen auf der Terrasse oder anderswo im Garten. In der vergangenen Woche kletterten die Temperaturen tatsächlich noch einmal auf 28 °C. Da weiß man wirklich nicht, ob man noch einmal gießen soll oder ob man es lieber läßt. Ich habe mich dazu entschlossen, vor etwa einer Woche, also um den 25. September, noch einmal gründlich mit Kalidünger alles zu gießen und nun die Pflanzen abtrocknen zu lassen. Einzig die Sämlinge bekommen noch ein wenig Wasser zugeführt, aber sobald sie Mitte der Woche ins Winterquartier wandern, wird auch damit Schluß sein. Ab Mittwoch ist nämlich wieder Regen angesagt und sinkende Temperaturen. Somit wird es Zeit, allmählich Ernst zu machen mit dem Einräumen. Bei sinkenden Temperaturen sind es bei mir neben den diversen Sämlingen auch die Mammillarien, ein Hylocereus undatus sowie der Selenicereus validus, die ich ins Haus hole. Viele andere werden aber noch trockenen Fußes eine Weile draußen bleiben. Ein kurzer Nachtfrost - zumeist sind es ja noch nicht mehr als ein bis zwei Minusgrade - wird mit einer Vliesabdeckung oder notfalls mit Zeitungspapier gedämpft. So lange es tagsüber noch einigermaßen gemäßigt bleibt und keine lang andauernden Regenfälle zu erwarten sind, werde ich mich um Gelassenheit bemühen, auch wenn es schwerfällt.

Letzte Sonnenstrahlen genießen:

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Aloe squarrosa mit schöner Herbstfärbung:

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Wir warten aufs Einräumen - aber schon regengeschützt unter einem Dach:

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Im Halbschatten verbringen die Sämlinge noch etwas Zeit an der frischen Luft:

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Von Elke Seidel

Tauwetter

Zum Glück taut es gewaltig. Gestern hatten wir + 7 °C und es hat zum Teil heftig geregnet. Der Schnee ist schon ganz schön geschrumpft. Zum Wochenbeginn soll es jedoch wieder kälter werden. Hoffentlich kommt dann nicht wieder weiterer Schnee. Vielleicht habe ich morgen mal Gelegenheit, ins Frühbeet mit den Winterharten zu schauen. Noch liegt eine leichte Eishaube darauf. Ich bin gespannt, wie die Pflanzen den Winter bisher verkraftet haben. Unter der Überdachung sieht es noch ganz gut aus. Nur ein Opuntienohr unter dem Dachvorsprung, wo es immer wieder nass wird, sieht aus, als würde es matschig.

Die Kakteen im kühlen Winterlager machen einen friedlichen Eindruck. Nur die Agaven bekommen allmählich braune Spitzen. Aber wenn ich sie mehr gieße, dann treiben sie aus, und das kann ja auch nicht gut sein. Das gleiche gilt für die Aloen. Die schöne Aloe squarrosa bekommt schon lange Triebe. Vielleicht finde ich doch noch ein helles Fensterplätzchen für sie.

 

Von Elke Seidel

Verschneit

Tief verschneit zeigt sich mein Garten heute. Gestern Nachmittag gab es auf den Autobahnen von NRW ein Fahrverbot für LKWs über 7,5 t. Grund war ein steter Schneefall (das Tief hieß Petra!), der zunächst schon früher einsetzen sollte. Wären die winterbereiften PKWs vielleicht an vielen Stellen noch voran gekommen, so waren es - mal wieder - die LKWs, die den Verkehr lahm legten. Staus ohne Ende auf den Autobahnen. Und die Streu- und Räumfahrzeuge im Dauereinsatz. Salz wird mancherorts schon ganz schön knapp. Da kann man nur froh sein, wenn man nicht hinaus in die Welt muß. Der Garten sieht durchaus reizvoll aus, wenn auch die Sonne fehlt. Daher hier ein paar "blasse" Winterbilder. Leider sind auch die Kakteentöpfe im Unterstand von den Schneeverwehungen heimgesucht worden.

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Hier sieht man, dass der Schnee auch vor den mit einem Dach behüteten Töpfen nicht Halt gemacht hat.

Von Elke Seidel

Schlechtes Gewissen?

Im Winterquartier wird es immer kuscheliger und die zu überwinternde Sippschaft muss ganz schön zusammenrücken. Meine (vermeintlich) letzten neuen Errungenschaften für dieses Jahr sind je zwei Ableger von Mammillaria prolifera und prolifera ssp. haitiensis sowie ein schöner Sämling einer Mammillaria meridiorosei (ca. 2,5 cm im Durchmesser, von daher schätze ich ihn auf 2-jährig). Sie sind mir durch ein Tauschgeschäft "zugeflogen". Die Neuzugänge wurden heute eingetopft und haben nun einen Überwinterungsplatz bekommen, wo sie in Ruhe Wurzeln schlagen können, soweit dies nötig ist. Übrigens habe ich mir verwundert die Augen gerieben, als ich den neuen Ablegern die laufende Nr. 700, 701 und 702 zugeteilt habe. Wo sind die denn alle? Dass es eng wird und dass es eine Menge Töpfe sind, ist mir ja schon klar, aber soooo viele? Einige Nummern dazwischen sind natürlich nicht mehr belegt, weil die eine oder andere Aussaat nichts geworden ist, andere Samen sind bereits katalogisiert, werden aber erst im nächsten Jahr gesät, etliche der Nummern sind den "anderen Sukkulenten" zugeteilt (was natürlich trotzdem Raum beansprucht). - Nur gut, dass bei uns jeder so sein Hobby hat, und ich möchte wetten, die Loks und Waggons auf der Modelleisenbahn meines Mannes gehen auch in die hunderte. Und platzmäßig ist eine Modellbahnanlage ja auch nicht zu verachten. NEIN - ICH HABE GAR KEIN SCHLECHTES GEWISSEN! ;-)

Von Elke Seidel