Herzlich Willkommen.

Auf meiner Homepage werde ich in erster Linie über meine Kakteen berichten. Ein kleiner Raum ist aber auch meinen anderen Hobbies - dem Patchworken und Quilten, dem Stricken und dem Herstellen von Teddybären - gewidmet. Ich hoffe, dass Euch meine Seite gefällt und wünsche viel Spaß beim Stöbern.

Elke

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Tagebuch (Schlagwort: aussaat, Seite 2)

Statistik 2011

Nach heutigem Stand habe ich in diesem Jahr folgende Aussaaten getätigt:

  • 58 x Echinopsis Hybriden
  • 5 x Chamaecereus Hybriden
  • 37 x Echinocereus
  • 86 x Mammillaria
  • 8 x Lobivia
  • 10 x Echinofossulocactus
  • 44 x Sulcorebutia

Jetzt kommen nur noch ein paar Lobivia- und Echinopsis-Arten und - wenn alles gut geht - die Samen aus der Sammelbestellung bei Mesagarden.

Von Elke Seidel

Neues Frühbeet

Endlich ist mein neues Frühbeet da und auch schon aufgebaut. Jetzt muss ich nur noch rauskriegen, ob und wie der automatische Fensterheber funktioniert, dann können bald die ersten Kakteen einziehen.

Neues_Fruehbeet.jpg

Diese Echinopsis-Hybride hat den ganzen Winter ihre im Herbst angesetzten Knospen behalten. Ich habe sie nun ins Wohnzimmer geholt und langsam angegossen. Ich bin gespannt, ob sich die Blüten noch öffnen werden:

Echinopsis_Lockenwickler.JPG

In den vergangenen Tagen habe ich den größten Teil meiner Aussaaten getätigt. Nun fehlen eigentlich nur noch die Samen, die ich bei Mesagarden mitbestellt habe. Die ersten Sämlinge von Echinopsis-Hybriden, Echinofossulocactus sowie ein ganz paar Mammillarien sind auch schon aus dem Boden gekommen.

Von Elke Seidel

Erste Aussaat 2011

Die erste Aussaat des Jahres 2011 ist getätigt. Dabei handelt es sich um rund 25 verschiedene Sorten Echinopsis-Hybriden. Weil ich noch nicht die richtige Kakteenaussaaterde hatte, habe ich erst einmal normale Aussaaterde mit grobem Papageiensand 1 : 1 gemischt. Zuvor habe ich sicherheitshalber die Erde in einem Bratschlauch im Backofen bei etwa 150 °C eine gute Dreiviertelstunde gedämpft. Somit hoffe ich, dass die Erde nun hundertprozentig steril ist. Die Töpfchen stehen nun alle einzeln in Gefrierbeuteln verpackt direkt am Südfenster. Sobald sich etwas tut, werde ich natürlich ein Foto machen.

Die große Sammelbestellung in USA bei Mesagarden ist heute wohl auch abgeschickt worden, so dass alle Beteiligten gespannt sind, ob die bestellten Samen auch geliefert werden. Zudem warte ich noch auf eine klitzekleine Bestellung von Echinocereus-Saatgut. Und dann erwarte ich noch eine ganz besondere Lieferung, sozusagen ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Aber davon verrate ich besser noch nichts.

Von Elke Seidel

Günstig erstanden

Allmählich komme ich an das Limit was Pikierschalen angeht. Schon lange gibt es bei meinem Gartencenter nicht mehr die schönen kleinen, rechteckigen Pikierschalen mit Bodenlöchern, die mir zugegebenermaßen mit mehr als zwei Euro auch recht teuer waren. Heute habe ich meinen Lieblingsmetzger mal gefragt, ob er mir nicht ein paar Schalen, in denen dort normalerweise Fleisch eingeschweißt wird, verkaufen kann. Und siehe da, er konnte. Nun habe ich gerade mal für 0,40 Euro pro Stück doppelt so große Schalen wie zuvor. Das wird Platz für ganz viele Sämlinge geben.

 Aussaatschale_Metzger.jpg

Im Garten geht es zurzeit etwas drunter und drüber. Zum einen wird ein mehrere Meter hohes Weißdorn-Gestrüpp gefällt. Ich erwähnte dies ja bereits. Nun ist das Blätterdach bereits abgesägt und nur die nackten Stämme ragen noch in den Himmel. Es sieht aus, wie ein Affenkletterbaum. Wo sind nur die Affen? Die Nachbarn haben auch schon mit Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen, dass sie jetzt endlich mal den Durchblick haben. Wir natürlich im Gegenzug auch auf ihr Grundstück. Da hilft es nur, dass die dazwischen befindliche Hecke noch etwas in die Höhe wächst. Zum Glück müssen wir die dann nicht schneiden. Uns reicht bereits eine bestimmt 40 Meter lange und gut 2,50 Meter hohe Buchenhecke um das Grundstück. Was gäbe ich doch um eine schöne, alte Backsteinmauer.

Der zweite Ort des Geschehens im Garten befindet sich ganz in der Nähe der Terrasse, wo im Sommer die Topfpflanzen (Kakteen (was denn wohl sonst?) und diverse kleinere Agaven) ihren Platz haben. Dort zimmert mein lieber Ehemann nun ein Überdach, damit die Töpfe mit den Winterharten dort trockenen Fußes über den Winter kommen. Dies erfordert natürlich ein großes Maß an Planung und Motivation, so dass das Thema erst in dieser Woche, sozusagen kurz vor Zwölf, in Angriff genommen werden konnte. Wer deckt sich denn schon im Hochsommer mit Schals und Mützen für den kommenden Winter ein? Mir fällt es ja auch am leichtesten, die Wohnung auf Vordermann zu bringen, wenn der Besuch schon fast vor der Tür steht. Auf jeden Fall kann ich dieses Projekt nun auch von meiner Wunschliste streichen.

Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat - Woche 16

Vielleicht erinnert sich jemand: Ich wollte ja meine Aussaat von Stapelia und Orbea variegata dokumentieren. Gestern war es also soweit: Nach 16 Wochen im Aussaatsubstrat habe ich die jungen Pflänzchen in eigene Töpfe mit dem endgültigen Substrat pikiert. Na gut, noch müssen sie sich einen Topf mit zwei oder drei anderen teilen. Als Substrat habe ich zu etwa gleichen Teilen Bimskies, Kieselgur und feines Lavagranulat gemischt. Da wird es garantiert keine Staunässe geben. Lediglich das Lavagranulat wird - so hoffe ich - ein wenig Feuchtigkeit speichern. Ein Foto von den nackten Pflanzen habe ich natürlich gemacht. Insgesamt sehe ich am Habitus der beiden Pflanzen keinen Unterschied, außer dass die Orbeas vielleicht etwas mehr rötlich gefärbt waren und die Stapelien dagegen grün. Das mag aber daran liegen, dass die Orbeas vor den Stapelien im Regal gestanden haben und dadurch zwangsläufig etwas mehr Sonne abbekommen haben. Die rote Farbe dürfte somit eine Sonnenschutzmaßnahme sein. Den größten Unterschied bemerkte ich bei der Wurzelbildung, die bei den Orbeas deutlich weiter fortgeschritten war als bei den Stapelien. Doch schaut selbst.

Stapeliaaussaat_07.jpg

Sonst gibt es nicht viel zu berichten. Die Hitze hat uns wieder voll im Griff (immer noch um die 30/34 °C und trocken). Für morgen Nachmittag sind dann wieder Gewitter angesagt. Bevor die Vorbereitungen für die Winterruhe beginnen (September/Oktober mit weniger Gießen) muß ich noch einige Sämlinge pikieren. Ich habe mir schon etliche Echinocereen ausgeguckt. Auch einige Mammillarien sind schön gewachsen und bedrängen sich mit ihrem Dornenkleid ein bißchen. Dennoch finde ich sie noch zu klein zum Pikieren. Auf jeden Fall werde ich mir noch vier Wochen Zeit lassen mit der Entscheidung. Aber dann muß es sein, damit sie sich noch rechtzeitig vom Umpflanzschock erholen und sich noch einen Schluck Wasser einverleiben können, bevor sie sich auf's Ohr legen dürfen für vier Monate. Ich darf gar nicht daran denken, dass man schon wieder an den Winter erinnert wird, der ja unweigerlich wieder kommt. Also - raus in die Sonne und genießen so lange es noch geht.

Von Elke Seidel

50 Ein-Raum-Appartments vergeben

Heute habe ich die winterharten Echinocereen-Sämlinge aus 2009 in einzelne Töpfchen umgepflanzt. Eigentlich hätten sie in ihrem Sammelquartier ja noch genügend Platz gehabt, aber die mineralische Erde war so extrem hart, dass sich die Wurzeln nicht gut ausbilden konnten. Nun habe ich die Erde mit Sand, Bims und Ziegelgrus durchlässiger gemacht, so dass dem munteren Wachstum nichts mehr im Wege steht. Ich hoffe, sie fühlen sich in ihren Ein-Zimmer-Wohnungen nicht all zu einsam. Leider sind die Fotos davon zu dunkel geworden, somit hier nur ein kleiner Eindruck von den Nackedeis:

EC_reichenbachii_Saemlinge01.jpg

EC_reichenbachii_Saemlinge02.jpg

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EC_trig_Saemlinge01.jpg

EC_trig_Saemlinge02.jpg

Weil's so schön war - und auch nötig - habe ich auch gleich die diesjährigen Agaven-Sämlinge pikiert. Zum Teil hatten sie erstaunlich lange Wurzeln gebildet. Hier geht's zu den Agaven. Und wer noch Lust hat, kann sich noch die dicke Rübe der Lophophora fricii ansehen. Ich habe die Pflanze letzte Woche auf der Raritätenmesse im Grugapark in Essen gekauft für nur 6,00 € (ich fand's günstig).

Von Elke Seidel

Bilanz der Aussaaten

Ich habe gerade in meiner Aussaatstatistik die Namen der nicht gekeimten Kakteenarten herausgelöscht, die ich als "Vorjahressamen" bei der DKG erstanden hatte. Vorwiegend handelt es sich um einige Echinopsis-Arten und sämtliche Gymnocalycien. Auch die anderen Aussaaten aus dem vorjährigen Samen kommen nicht recht in die Gänge. Entweder liegt es tatsächlich am Alter der Samen oder ich habe sie mangels rechter Begeisterung vielleicht etwas vernachlässigt. Die Lithopse dümpeln so vor sich hin und sind kaum aufgegangen. Dies ist schon mein zweiter Versuch mit den Lebenden Steinen, und ich denke, es wird auch mein letzter sein. Weiterhin habe ich "alten" Samen von verschiedenen Delosperma und Cephallophyllum, der auch nicht richtig aufgeht. Nicht richtig - d. h. drei oder vier Körner insgesamt von vielleicht jeweils  8 oder 10 verschiedenen Arten sind aufgegangen. Und ob die es überleben, steht auch noch in den Sternen. Für mich ist dieser Versuch auf jeden Fall fehlgeschlagen. Ich bin ja ohnehin der Meinung "Was nix kostet taugt auch nix" - obwohl man das natürlich auch nicht verallgemeinern kann. Bei den Samen der Hybriden-AG zumindest sind die allermeisten Aussaaten ganz prächtig aufgegangen.

Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat Tag 22 und anderes

Kaum ist man einmal ein paar Tage außer Haus, schießt alles ins Kraut. Nein, ganz so schlimm ist es natürlich nicht, dennoch ist eindeutig überall Wachstum zu erkennen. Selbst die winterharten Opuntien beginnen schon auszutreiben, obwohl die heutigen Temperaturen doch eher noch nach einem Wintermantel verlangen. Heute früh waren es + 3,3 °C und jetzt am Nachmittag zeigt das Thermometer gerade einmal 9,5 °C an.

Heute habe ich an den meisten Aussaaten die Folienbeutel entfernt, damit die Kleinen es etwas heller haben. Hier ein Stellvertreter aus der Gattung Echinopsis, ausgesät im Januar 2010.Saemlinge_Echinopsis_5.jpg

Im Vergleich die Echinopsis-Aussaat aus 2009, die sich mächtig ins Zeug gelegt hat und wohl bald in eigene kleine Töpfe wandern wird:

 Saemlinge_Echinopsis_4.jpg

Auch die Stapelia- und Orbeaaussaat kann sich sehen lassen. Einen Unterschied kann ich anhand der Sämlinge nicht erkennen. Diejenigen Samenkörner, die ich mit Kies bedeckt hatte, haben wesentlich standfestere Sämlinge hervorgebracht, während die nicht abgedeckten zum Teil ihre Wurzeln an der Oberfläche liegen haben. Hier muss ich also noch nachhelfen und die Wurzeln unter die Erde bringen. Gut erkennen kann man, dass sich die Sämlinge am Ende bereits teilen.

Stapeliaaussaat_05.jpg

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Von Elke Seidel

Stapeliaaussaat Tag 4

Sowohl Orbea variegata als auch Stapelie variegate legen turbomäßig los mit der Keimung. Hier aktuelle Bilder von heute:

Stapeliaaussaat_03.jpg

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Das schöne Wetter gestern und heute hat mich dazu veranlasst, nun auch den Echinocereen, Lobivien, Rebutien, Sulcorebutien und Agaven eine Ladung Zitrusdünger zu verabreichen. Da die Luftfeuchtigkeit aber noch sehr hoch ist und es auch in den nächsten Tagen wieder regnen soll, werde ich jetzt erstmal drei bis vier Wochen warten, bis ich das nächste Mal wässere. Ein Teil meiner Echinopsen habe ich - vor praller Sonne mit Vlies geschützt - ins Regal nach draußen gestellt. Sie wachsen in der Wohnung doch schon recht krumm. Heute Abend kommen sie aber wieder ins Haus, die Nächte sind doch noch zu kühl.

Von Elke Seidel

Orbea keimt

Es tut sich was bei der Orbea-Aussaat: Unter der Kiesschicht regt sich was, die frei liegenden Samen dagegen sind noch mucksmäuschenstill.

Von Elke Seidel