Über mich

Wer bin ich?

Mein Name ist Elke, ich bin 1953 geboren und bereits als Kind mit dem Garten-Virus geimpft worden. Schon meine Großeltern waren so genannte "Laubenpieper", wie man bei uns in NRW zu den Schrebergartenbesitzern sagt. In meiner Kindheit war ich also täglich im Garten, den schon bald meine Eltern übernahmen. Gerne erinnere ich mich an die Zeit, als ich mit meinem Vater zusammen die Kartoffeln in der Erde verbuddelte oder später, als Jugendliche, mit meinen Freundinnen die Birnen und Kirschen von unseren Obstbäumen verputzte. Natürlich gab es in diesem Garten keine Kakteen, aber ich wurde doch mit einem unbändigen Willen infiziert, mein eigenes grünes Paradies zu erschaffen.

Irgendwann so Anfang der 1990er Jahre besaß ich dann auch endlich einen eigenen Garten, den ich bis zum heutigen Tage jedes Jahr an der einen oder anderen Stelle "umpflüge". Auf jeden Fall klebt mir im Sommer meistens Gartenerde unter den Fingernägeln.

Da die Winter für eine Gärtnerin ja immer zu lang sind, habe ich Ende 2008 nach einer Alternative für die kalte Jahreszeit gesucht. Zunächst kamen mir Sukkulenten in den Sinn, damit das Wohnzimmer wenigstens etwas Grün aufweist. Dann fiel mir ein, dass ich schon vor Jahren "so merkwürdige, eigentlich hässliche, Blattgewächse in einer Zeitschrift sah, die wundervolle Blüten aufwiesen". Kein heimischer Gärtner konnte mir weiterhelfen, und so recherchierte ich im Internet nach dem Namen dieser Gewächse. Nun weiß ich, dass es sich um Blattkakteen, also Epikakteen, handelt. Bei dieser Suche stieß ich auf die Seite des Kakteenbetriebs Haage in Erfurt. Und auf verschiedene Kakteen-Foren. Dort staunte ich nicht schlecht über die Fotos der Kakteenblüten, die dort gezeigt wurden.

Lange Rede, kurzer Sinn, neben zwei Epi-Kakteen bestellte ich mir bei der Firma Haage auch zwei Echinopsis-Hybriden. Ich wußte noch nicht, was nun auf mich zukommen sollte! Zunächst mußte ich feststellen, dass es mit der winterlichen Wohnzimmerbegrünung nichts wurde. Denn die gerade gekauften Kakteen wollte ja einen kühlen Winterschlaf halten. Also ab damit in die kühlste Kammer des Hauses. Für den Wohnbereich zogen dann aber kurze Zeit später einige Weihnachtskakteen bei mir ein. Zum Glück gibt es ja für jede Jahreszeit etwas Blühendes in diesem Bereich.

Ja, was soll ich sagen, das Schicksal nahm also seinen Lauf. Im Februar (das Kribbeln in den Gärtnerhänden war nicht mehr zu unterdrücken) machte ich meine ersten Kakteenaussaaten. Einen Monat später bereits wurde die zweite Partie Kakteensamen ausgesät. Zwischendurch musste so ungefähr jede greifbare Blütenfarbe an Weihnachts- und auch Osterkakteen mit nach Hause. Die erste Kakteenbörse in der Gruga in Essen wurde im April 2009 besucht - und natürlich nicht mit leeren Händen verlassen. Einige nette Forumsmitglieder sandten mir gegen einen kleinen Obulus Ableger oder Jungpflanzen und auch ersteigert habe ich mir ein paar Echinopsen. Alles in allem ist innerhalb von weniger als einem Jahr mein Kakteenbestand auf über 200 Stück angewachsen. So schnell kann es also gehen. Daher sei jeder vorgewarnt, was auf ihn zukommen kann, wenn er sich der Kakteenliebe verschreibt.

Durch die geduldige Hilfe meines Sohnes bin ich nun in der Lage, allen, die es interessiert, die schönsten Bilder meiner Kakteensammlung auf meiner eigenen Homepage zu zeigen. Und was konnte näher liegen, als meine Homepage Kaktus-Fieber zu nennen?

Wenn ich einmal Abstand von Gartenarbeit und Kakteenpflege haben möchte, dann beschäftige ich mich gerne mit Stoffen (Patchwork und Quilten), Wolle und manchmal auch mit der Sticknadel. Eine Rubrik auf dieser Homepage wird demnächst auch diesen handwerklichen Hobbies gewidmet sein. Daneben fahre ich gelegentlich mit meinem Mann längere oder kürzere Radtouren und ich lese für mein Leben gern (Psychothriller).

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite. Für Fragen und Anregungen bin ich immer offen.